Zwei Kater haben sich eingelebt

Es ist Zeit für den nächsten Artikel. Jetzt sind sie seit 3 Wochen bei uns, Idefix und Pupsylotta. Und sie sind schon so sehr in unseren Herzen und Gedanken – so, als wären sie schon ewig da.

Die erste Woche war sehr ruhig. Die beiden haben wohl erst die weite Reise und die neuerliche Umstellung auf neue Menschen verdauen müssen. Pupsylotta war von Anfang an jedoch sehr schmusebedürftig und hat sich auch gerne streicheln lassen. Ganz besonders gerne mag er es, wenn man ihn durchkämmt und den Bauch ordentlich krault (das ist eigentlich schon eine Massage). Bewegt hat er sich allerdings nicht sehr viel. Und die Animation zum Spiel war eher erfolglos. Meist hat er nur auf der Seite gelegen und nach der Maus vor seiner Nase getatzt. Aber immerhin war das auch Bewegung. Sein Revier ist das Erdgeschoß mit Wohnzimmer, Flur, Küche (wo der Futternapf steht) und das Gäste-WC (wo auch das eine Katzenklo steht). Die Treppe zum Keller, wo das zweite Katzenklo steht, beziehungsweise in den ersten Stock meidet er wie die Pest.
Idefix hingegen war von Anfang an daran interessiert, das ganze Haus zu erkunden. In der ersten Woche war er teilweise noch sehr zurückhaltend, was das Streicheln und Schmusen angeht. Wir haben es ihm nicht aufgedrängt und ihn einfach in Ruhe gelassen. Der Katzen Wille ist ihr Himmelreich 🙂 Teilweise hat er etwas schreckhaft auf Geräusche reagiert. Das ist mittlerweile besser geworden. Fixi spielt sehr gerne und holt sich auch selbst die Maus um einen Tanz damit aufzuführen. Ich muss ihn nicht unbedingt zum Spielen auffordern. Aber wenn ich es tue, dann reagiert er recht schnell und ist gleich sehr interessiert dabei. Er liebt im übrigen sein CatNip-Rolle: Die wird immer richtig bearbeitet 🙂

Futtertechnisch ist das Ganze doch nicht so einfach wie ich dachte … von wegen getrennt füttern und morgens und abends zu festen Zeiten. Die beiden lassen sich nämlich Zeit mit dem Fressen. Man geht gemütlich zum Napf, nimmt ein paar Bissen und verschwindet dann wieder. Und das Spielchen wiederholt sich.
Die ersten Tage habe ich Fixi seine Futterschale mit dem Urinary-Futter auf seinen Kratzbaum gestellt. Pupsylotta hatte seine Schale mit Weight Control Futter in der Küche stehen. Fixi ist dann natürlich auch in die Küche gegangen und hat sich an Pupsys Napf bedient. Und nach einigen Tagen stellten wir fest: Pupsy bedient sich an Fixis Napf – auf dem Kratzbaum! Er hat es also tatsächlich geschafft, trotz seiner Höhenangst, dort hinauf   zu kommen. Respekt!
Außerdem haben wir festgestellt, dass die beiden am liebsten zusammen fressen. Jetzt stehen beide Näpfe in der Küche. Der Katzen Wille ist ihr Himmelreich 🙂

In der zweiten Woche sind die beiden weiter aufgetaut. Fixi hat schon seine Lieblingsplätze und jedesmal, wenn ich in den Keller gehe, werde ich begleitet. Manchmal steht Fixi auch unten vor der Kellertür und fordert lautstark Einlass. Das fange ich aber gar nicht erst an. Er darf rein, wenn ich auch unten bin und damit basta 🙂 Pupsylotta bewegt sich mittlerweile auch mehr. Unter anderem haben wir schon beobachtet, dass er hinter Fixi herjagt … was ihn dann allerdings auch aus der Puste bringt. Danach muss er sich dann gleich ausruhen, in seiner Schlafhöhle oder auch auf dem Sessel oder der Couch. Zum Spielen kann ich ihn mittlerweile auch besser animieren. Er läuft jetzt auch der Maus, die an der Angel hängt, hinterher und versucht sie zu fangen. Was ihm auch wirklich gut gelingt, wenn ich nicht schnell genug bin. Eine lebendige Maus hättet bei ihm nix zu lachen, das steht fest. Aber länger als 10 Minuten kann ich ihn nicht bei der Stange halten. Dann legt er sich wieder hin.

Seit der letzten Woche habe ich das Gefühl, dass die beiden jetzt wirklich angekommen sind und sich auch Vertrauen aufgebaut hat. Pupsylotta bewegt sich mittlerweile viel mehr und Fixi hat mit seiner majestätischen Gelassenheit alles im Griff. Die beiden teilen sich manchmal sogar den Sessel zum Ruhen. Und das hat eine so wunderbare Ausstrahlung der Zufriedenheit.

Fixi und Pupsy - Traute Zweisamkeit

Während ich diesen Artikel schreibe, liege ich noch im Bett, genieße Kaffee und Orangensaft und die Ruhe. Fixi war bis vor wenigen Minuten bei uns. Aber plötzlich fing Pupsy an zu singen, und da ist Fixi aufgesprungen und runtergegangen. Keine Ahnung, was die beiden da unten machen… ich höre nur ein hin und her Getrappel, ein gelegentliches Kratzen am Kratzbaum und ein leises Gurren.

Vielleicht schafft es ja Pupsylotta eines Tages, seine Angst zu überwinden und ebenfalls die Treppen zu steigen. Denn es gefällt ihm gar nicht wenn wir drei hier oben sind und er ganz alleine unten, wie sein Gesang deutlich macht. Aber Fixi ist eben doch ein toller Katerkumpel, verlässt das gemütliche Bett um Pupsylotta Gesellschaft zu leisten.

In diesem Sinne wünsche ich einen gemütlichen und schnurrigen zweiten Weihnachtsfeiertag.

P.S. Gerade eben kam Fixi doch wieder zu uns ins Bett, liess sich von uns beiden gleichzeitig seine Bäckchen streicheln, schleckte meinem Göga die Hand ab und unterzog sich einer ausgiebigen Reinigung und ruht jetzt in sich.

3 Gedanken zu „Zwei Kater haben sich eingelebt“

  1. Hallo, ihr Lieben,

    ja! Die beiden Katers sind angekommen. Ihr habt alles richtig gemacht. “Der Katzen Wille ist ihr Himmelreich” – genau so ist es.
    Vielen Dank für den ausführlichen Lagebericht. Alle meine Fragen wurden auf einen Schlag beantwortet. Wenn ich Katze wäre, würde ich bei euch leben wollen!
    Der ganzen Großfamilie wünschen noch ein schönes Restweihnachtsfest
    FF mit Matze+Rudi

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