Zwei Kater auf großer Reise – Idefix und Pupsylotta sind angekommen

Endlich sind sie angekommen – die beiden Herren Kater. Ich habe auf dem Weg nach und von Hamburg wieder zurück auch getwittert was das Zeug hielt. Und es hat mich beruhigt und abgelenkt. Aber jetzt von Anfang an …

Die gestrige Fahrt nach Hamburg ist gut gelaufen. Wir kamen staulos nach 6 Stunden Reisezeit (darin waren zwei Päuschen enthalten) in unserem Hotel an. Wir checkten schnell ein und machten uns dann sofort auf den Weg zu den beiden um sie kennenzulernen. Ach war das schön. Wir wurden herzlich von ihrer Interimsdosi in Empfang genommen. Sie war allerdings auch traurig, dass sie sich am nächsten Tag von Fixi und Pupsy verabschieden musste.

Und dann war er da, der erste Kontakt: ganz ruhig haben wir uns ihnen genähert und ich war erstaunt, dass insbesondere Fixi gleich Zutrauen zu fassen schien. Pupsy war sofort für Streicheleinheiten empfänglich und begann zu schnurren (er sitzt übrigens gerade neben mir, während ich schreibe).

Wir waren ungefähr 3 Stunden dort und ich hatte Fixi bereits von der Vitaminpaste angeboten, die ich extra für ihn mitgenommen hatte. Kurz bevor wir gegangen sind, hab ich die beiden Transportkörbchen noch mit den Pheromonen besprüht. Dann konnten die schon mal einwirken 🙂

Nachts sind die beiden Kater wieder durch meine Träume gewandelt und heute morgen war es dann soweit. Nach einem leckeren Frühstück bei der lieben Interimsdosi wurde es dann ernst. Ich hatte auch beschlossen, dass ich die beiden Geschirre nicht zum Einsatz bringe, und dass, wenn ein Malheur passiert, sie dann im Notfall da durch müssen.  Und wie sich dann zeigte, war das auch die richtige Entscheidung und passiert ist übrigens auch nichts 🙂

Ich habe Fixi mit der Vitaminpaste bis zum Körbchen gelockt, und so schnell konnte er gar nicht gucken, da war er schon drin. Allerdings, wenn Blicke töten könnten, ich wäre sofort umgefallen. Darauf hin habe ich ihm versprochen, dass ich ihm einen Fanartikel vom FCB besorge. Ich weiss schließlich, was sich gehört.  Dann holte ich Pupsy. Er lag in seiner kleinen Kuschelhöhle, was sich als äußerst günstig erwies. Ich hob ihn samt Höhle hoch und dann schob ich ihn in seinen Transportkorb. Nach 2 Versuchen war er drin und beklagte dies lauthals!

Da der Kratzbaum mehr oder weniger in seine Einzelteile zerlegt war, und somit das ganze Zubehör im Kofferraum untergebracht werden konnte, mussten wir die Rücksitzbank nicht umlegen. Die Transportkörbe habe ich mit den Sicherheitsgurten fixiert. Dann nochmal die Interimsdosi umarmt und verabschiedet und los ging es.

Von Fixi war die ganze Fahrt über nichts zu hören. Er hat das Ganze mit einer stoischen Ruhe über sich ergehen lassen. Ich hab immer mal wieder nach ihm geschaut; aber er lag mit dem Rücken zur Körbchenöffnung und schaute in sein Körbchen hinein.

Pupsy hingegen hat sein ganzes Repertoire an Klagegesang an uns ausgelassen. Dessen bin ich mir sicher. Nach so ca. 2 Stunden wurde er dann etwas leiser und die Klagegesänge waren von kurzen oder auch längeren Pausen unterbrochen. Schließlich hat er sich in sein Schicksal ergeben. Ich stellte auch fest, dass er jedesmal, wenn ich mich nach ihm umdrehte, mit seiner Maunzerei lauter wurde. Also drehte ich mich dann einfach nicht mehr um und ließ ihn jammern. Und ich hatte ein so schlechtes Gewissen und mir tat das Herz weh (symbolisch gemeint).

Aber schließlich erreichten wir um Punkt 14:58 Uhr unser zu Hause. Ich bin mit beiden Körben sofort in das Kellergeschoss zu den Katzentoiletten gegangen und habe sie heraus gelassen und direkt in die Klos gesetzt. Sie sind natürlich sofort wieder herausgesprungen. Die Körbchen habe ich sofort weggestellt und anschließend bin ich hoch ins Wohnzimmer gegangen. Da haben sie etwas irritiert geschaut. Mit der Vitaminpaste bin ich wieder runter gegangen und habe die beiden gelockt. Fixis Neugier gewann die Oberhand und in null komma nix hat er das Haus erkundet. Pupsy musste ich überzeugen, Stufe für Stufe, mit hoch zu kommen. Es hat etwas gedauert, aber schließlich hat es geklappt.

Ihr Futter haben sie sofort angenommen und gerade eben hat Fixi Platz auf seinem Thron genommen :-). Pupsy hat sich in seine Schlafhöhle zurückgezogen, die direkt an der Heizung steht und schnarcht leise vor sich hin.

Sie sind angekommen!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Twittercats, die mir, meinem Göga und den beiden Herren Katern die Fahrt erleichtert haben durch schnurren und meditieren 🙂

Meinem Göga danke ich so sehr, dass er uns alle wohlbehalten nach Hause chauffiert hat und dass er die Ruhe selbst geblieben ist, trotz Dauerklagebeschallung.

Und ich danke der lieben @SGMaus für die Twitterliveberichterstattung über die Biathlonwettbewerbe. So war ich stets auf dem Laufenden.

Aber am meisten danke ich Fixis und Pupsy Menschheit (und das wird sie immer bleiben!), dass sie uns ihre beiden geliebten Kater anvertraut hat. Wir werden sie hegen und pflegen wie unseren größten Schatz. DANKE!

Nicht nur ich bin überglücklich, mein Göga ist es auch!

6 Gedanken zu „Zwei Kater auf großer Reise – Idefix und Pupsylotta sind angekommen“

  1. Bin sehr froh, dass die tragische traurige Geschichte nun doch noch so ein gute Ende genommen und und vor allem, dass die beiden uns beide twittermäßig erhalten bleiben! Viel Spaß Euch allen und ein lange lustiges Beieinandersein! ,-)

  2. Hach! Wenn ihr ein plumps gehört hat, so war das der felsbrocken, der uns vor Erleichterung vom Herzen plumpste!

    Wir sind uns sicher, Fixi und Pupsy werden sich rasch in ihrem neuen zuhause einleben und schnurren für Fixi, Pupsy, dich, den Mann, der Nerven behielt und für die Menschheif, das habt ihr euch verdient!

  3. Das ist eine richtige Weihnachtsgeschichte und es wird noch oft heißen “damals am zweiten Advent, also die große Reise begann…”. Ich freue mich unheimlich für Euch alle, das die beiden nun angekommen sind, das sie über alles geliebt werden und ein genauso tolles neues zu Hause gefunden haben, Du wieder zwei Felle um dich hast und die traurige Geschichte ein so schönes Ende gefunden habt. Hach, an mein Herz.

  4. Dosi und wir haben Pipi in den Augen. Schön, dass die beiden ein so wundervolles Zuhause gefunden haben. Dosi drückt die Dosi von den beiden ganz herzlich. Ich weiß, wie schlimm es ist, sein geliebtes Tier abgeben zu müssen

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