Weihnachtsgedicht

Als Kind habe ich ein Weihnachtsgedicht auswendig gelernt. Es hat mir sehr gefallen. Und ich kann es noch heute aufsagen.

Für euch <3 Mele kalikimaka <3 Frohes Weihnachten <3 Merry Christmas <3 Joyeux Noel <3 Feliz Navidad <3

Ein Tannenbäumchen stand allein
nicht weit vom Waldesrand.
Und weil es gar so winzig klein
es nie Beachtung fand.

Die Sonne schien, der Regen fiel,
doch wuchs es kaum ein Stück.
Ein Weihnachtsbaum, das war sein Ziel
und ach, sein höchstes Glück.

Das Christkind diesen Wunsch vernahm,
behielt ihn wohl im Sinn.
Als bald darauf der Winter kam,
schickt es Knecht Ruprecht hin.

Mit vielen Brüdern, groß und klein
ward es zur Stadt gebracht.
Das Bäumchen sah den Lichterschein,
da hat es froh gelacht.

Manch Bäumchen seinen Käufer fand,
nur unser Kleines keinen.
Als es dann wieder einsam stand,
da fing es an zu weinen.

Schlief ein, und wachte wieder auf
in Glanz und Kerzenschimmer.
Mit einem Goldstern oben drauf –
mitten im Weihnachtszimmer.

 

2 Gedanken zu „Weihnachtsgedicht“

  1. Super! Endlich kennt auch mal jemand dieses Gedicht! Das hab auch ich als Kind gelernt und aufgesagt! (Bin 1965 geboren) Auch meine Mama (Geb. 1940) hat in ihrer Kindheit gelernt und aufgesagt. An meine Kinder (Geb. 1997 und 2001) hab ich es weitergegeben und hoffe, das sie es mal ihren Kindern weitersagen.

    Weißt Du, von wem dass Gedicht ist? Das würde mich sehr interessieren. Bis jetzt hatte ich nichts im Inet gefunden..

    Liebe Grüße
    Elke

    1. Hallo Elke,
      nein, ich weiß leider nicht von wem es stammt. Ich habe es auch von meiner Mutter gelernt (Jahrgang 1941). Und ich finde es so wunderschön, dass ich es an Weihnachten immer wieder mal weitergebe 🙂 Es freut mich sehr, dass es noch jemand gibt, der es kennt 🙂 Liebe Grüße, Manuela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.