Happy Aloha Weekend

Wochenende! Ich habe gerade dieses Wochenende sehr herbeigesehnt. Warum? Weil heute ein wichtiger Tag in unserem Studienprojekt war, und dieser ganz gut gut verlaufen ist.  Ab jetzt kann ich mich befreit auf das freuen, was uns (meinem Göga und mir) nun bald bevorsteht: Unser Urlaub auf Hawaii 🙂

2005 und 2010 verbrachten wir bereits jeweils 4 Wochen dort. Wir waren jedesmal je eine Woche auf einer der 4 Hauptinseln Oahu, Big Island, Maui und Kauai. Dieses Mal werden wir hauptsächlich auf Maui sein und zwischendrin 3 Tage auf Lanai.

Die Flüge und den Mietwagen hatten wir bereits im November 2013 gebucht, im Februar schließlich kümmerten wir uns um unsere Unterkünfte. Wir haben uns wieder für Bed & Breakfast entschieden. Damit hatten wir ja bereits gute Erfahrungen gemacht.

Eine Checkliste ist erstellt für das, was wir mitnehmen wollen und mein Göga hat jede Menge Links zusammengesucht, mit interessanten Vorschlägen, was man alles so unternehmen kann. Wir wollen uns natürlich auch erholen; das heißt Strand und Meer kommen nicht zu kurz. 🙂
Und ich werde Hula tanzen – um Hawaii das zurückzugeben, was ich von dort erhalten habe.  Aloha für Aloha! Wir werden auch lieb gewonnene Freunde wiedersehen: Roxanne, Shane, Liza und einige mehr, die wir 2010 persönlich kennengelernt hatten und mit denen wir seitdem über Twitter und Facebook verbunden sind.

Der Countdown läuft: noch 19 Tage bis zum Abflug nach Maui und die Vorfreude ist riesengroß 🙂

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings dabei: Seit unsere Katerjungs bei uns sind, haben wir sie nie länger als eine Woche allein gelassen. In dieser Zeit wurden sie von einem professionellen Katzensitter betreut. Leider hatte er uns aber mitgeteilt, dass er unsere Jungs nicht mehr betreuen kann, da er sein “Einzugsfeld” verkleinert. Das brachte uns in eine Bredoullie. Aber das Glück war uns hold. Die beiden Töchter einer Nachbarin hatten Interesse bekundet, unsere Jungs zu betreuen. Sie waren insgesamt 4 mal hier und haben die Kater versorgt und sich um all das gekümmert, was sonst noch so tun ist. Sie machen das wirklich prima. Wir haben ein gutes Gefühl und wissen unsere Jungs gut betreut. Einzig an Ostern sind sie 3 Tage nicht da. Aber auch hier ist Abhilfe geschaffen. Eine liebe Kollegin (die Dosi von Zoe und Zachi) wird in dieser Zeit die Betreuung übernehmen. Alles ist gut! Aber ich weiss jetzt schon dass ich Fixi und Pupsy sehr vermissen werden.

Wie auch immer, ich freue mich riesig auf unseren Urlaub und morgen und Sonntag werde ich ausgiebig Hula tanzen und mich mental schon mal auf die Inseln versetzen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch Lesern dieses Artikels ein schönes Wochenende
Happy Aloha Weekend 🙂

Der Hula und ich (2)

Seit letzter Woche ist es perfekt! Erst hatte ich ja noch überlegt, ob ich so schnell schon soll oder nicht. Aber wie heißt es so schön: carpe diem!

Und das mach ich. Mein nächster Hulakurs ist gebucht vom 10. bis zum 17. Juli – und ich freue mich so sehr darauf.

ALOHA!

Der Hula und ich

Der eine oder andere mag es vielleicht schon wissen: ich bin nicht nur ein Katzenmensch sondern auch ein Hawaii-Fan. Wobei das Wort „Fan“ das eigentliche Gefühl gar nicht wiedergibt.

Vor 6 Jahren hatte ich das große Glück, zusammen mit meinem Göttergatten vier Wochen Urlaub auf den Hawaiianischen Inseln zu verbringen. Ich könnte einen ganzen Roman darüber schreiben, was ich in diesen 4 Wochen alles erlebt und vor allem gefühlt habe. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen …schon damals hatte ich begonnen, mich für den Hulatanz zu interessieren.

Unseren ersten Tag auf Oahu verbrachten wir unter anderem im Kapiolani-Park, wo im Rahmen des Lei-Day auch Hula-Aufführungen stattfanden. Ich war begeistert von den Darbietungen der unterschiedlichen Gruppen: vom Kindergartenalter bis zum zum Alter 70+ war alles vertreten. Die Leichtigkeit dieses Tanzes und die damit verbundenen Geschichten faszinierten mich. Allerdings hatte ich da noch nicht wirklich den Gedanken daran, diese Art des Tanzes zu erlernen. Das kam erst 5 Jahre später, nämlich letztes Jahr in der Osterwoche.

Im Vorfeld unseres geplanten Hawaiiurlaubs im April/Mai 2010 hatten wir uns über das Internet via Livestream das Merry Monarch Festivals angesehen. Und da war es um mich geschehen. Ich war zwar nicht „live vor Ort“ aber ich hatte das Gefühl, die ganze Energie der Tanzdarbietungen in meinem Körper zu spüren. Den zweiten Kick erhielt ich dann wirklich auf Hawaii, nämlich wieder am Lei-Day in Hilo und abschließend in Honolulu, als ich die Möglichkeit hatte, Pi’ilani Smith

Pi‘ilani Smith, Don Ho memorial, Waikiki
Pi‘ilani Smith, by Kanaka Menehune, Attribution-NonCommercial 2.0 Generic (CC BY-NC 2.0)

und vor allem Kanoe Miller tanzen zu sehen. Wir hatten das große Glück uns mit Kanoe Miller und ihrem Mann Joe unterhalten zu können (dank unserer Freunde Roxanne und Shane). Mir war klar: ich muss lernen Hula zu tanzen. Und Joe meinte, es wäre kein Problem in Deutschland Hula-Schulen zu finden. Ich soll einfach mal googeln und falls ich nicht fündig würde könnte er mir gerne behilflich sein.

Wieder zurück in Deutschland habe ich das Ganze erst mal wieder auf später verschoben, aber diesmal ließ mein Gefühl nicht locker. Im Sommer machte ich mich dann im Netz auf die Suche und bin direkt hängen geblieben bei Gabriele Streuer. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf 🙂

Vom 27. März bis zum 2. April diesen Jahres nahm ich dann am Hula-Profitanzkurs 1 teil. Und das war mit eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe!

Eigentlich führt Gabriele ihren Basic-Kurs mit 6-7 Teilnehmerinnen durch. Diesmal waren wir aber nur zu Zweit. Mein, Glück, dass sie den Kurs nicht einfach abgesagt hat ob der minimalen Teilnehmerzahl. Und dann kam der Hammer: ab Mittwoch hatte ich dann Einzelunterricht, da die zweite Teilnehmerin nicht mehr weitermachen wollte.

Wo soll ich beginnen und wo so soll ich aufhören. Diese Woche war für mich eine große Herausforderung und mir war schon nach dem zweiten Tag klar: der Hula und ich gehören zusammen. Es war schweißtreibend und anstrengend, aber die Glücksgefühle und die Freude, die ich während des Tanzens hatte kann ich nur versuchen zu beschreiben: es war traumhaft und ich bekam auf einmal so viele positive Energie wie schon lange nicht mehr. Das Gefühl, wenn man am Ende eines Tages (das bedeutete hier nach 5 Stunden) es geschafft hat eine Choreografie zu tanzen, ist unbeschreiblich. Und ich habe nicht nur getanzt, ich habe „es“ gefühlt. Und Gabriele ist einfach nur wundervoll. Sie vermittelt einem Hawaii und seine Kultur so echt!

Ich wollte diese Woche für Mich erleben. Und das hat funktioniert. Und schon am dritten Tag hatte ich mich dazu entschieden auch die Prüfung abzulegen. Wie glücklich und zufrieden ich war, dass ich diese auch bestanden habe brauche ich nicht zu betonen. Mit einem lauten Jubelschrei habe ich das dann auch aus mir herausgelassen. Und eines ist klar: Kurs 2 ist für mich schon „gebucht“. Ich hoffe, dass es dieses Jahr noch klappt – ansonsten stehe ich spätestens nächstes Frühjahr wieder bei Gabriele auf dem Tanzboden um wieder viel von ihr zu lernen und meinen Hula zu verbessern. Bis dahin werde ich mein jetziges Können hoffentlich noch verfeinern, die Grundschritte noch ordentlicher tanzen (denn das ist das A und O) und vielleicht den einen oder anderen mit meinem Hulatanz erfreuen. In diesem Sinne nehme ich die Worte von Larry Czerwonka, einem unserer Bekannten aus Hawaii, auf: „ May your life brilliantly shine with the light of Aloha“

Für mich tut es das.  ALOOOOOOOHA!