Die Geheimnisse einer Freigängerin

Ja, ja, so ist das. Mittlerweile hab ich es ja kapiert. Eine Freigängerin gehört niemandem,  nur sich selbst. Sie wählt nur aus, wo sie gerade sein möchte. Sie entschied sich vom 3 Januar bis zum 10. Januar mal wieder nicht bei uns zu sein. Wo sie war, weiß ich allerdings auch nicht. Ich kann nur vermuten, dass sie drüben war … bei den Leuten wo sie ihr eigentliches Zuhause hat. Aber so darf ich auch nicht mehr denken. Denn sie hat bei uns ein zweites Zuhause und wer weiß wo vielleicht noch ein drittes oder viertes. Somit habe ich die 7 Tage ohne sie stressfreier bewältigt als das letzte Mal. Ich mache mir weniger Gedanken und Sorgen und freue mich einfach wenn sie wieder auftaucht. Und wenn sie, so wie eben, schnurrend zu meinen Füßen auf dem Boden liegt, mich dann, wenn ich sie anschaue anmaunzt und mir auf den Schoß springt und energisch eine Streicheleinheit einfordert, dann… ja dann ist die Welt in Ordnung.

Der erste Sonntag im neuen Jahr

Heute morgen geht es mir wieder gut … nicht, dass es mir gestern wirklich schlecht ging, aber so eine lange Nacht bis 4:00 früh – das nimmt mir mein Körper doch übel. Möglicherweise hatte ich auch ein Glas Maibowle zuviel (???). Und wirklich gut geschlafen hab ich auch nicht. Somit lümmelte ich gestern den ganzen Tag auf der Couch rum, mit ein bisschen Übelkeit im Magen und einer Grundmüdigkeit in den Knochen. Um 22:00 Uhr gab ich auf und verfrachtete mich ins Bett. Jetzt bin ich wieder fit und freue mich auf einen gemütlichen Sonntag – mit Göttergatte und Katze 🙂

Eine ganz besondere Gemeinschaft

Zum Jahresausklang möchte ich auf eine ganz besondere Gemeinschaft eingehen:

Der TwitCatClub!

Seit ca. 2 Jahren (oder sind es vielleicht schon fast 3?) bin ich jetzt dabei, als Ehrenmitglied bei @TerrorCatGang.  Und das ist für mich eine Ehre. Zum TwitCatClub gehören nämlich nur, wie der Name schon sagt Katzen – aber nicht nur Katzen sondern auch Hunde, Häschen, Zwerghamster – kurz gesagt Fellnasen. Hinter jedem Account steckt natürlich ein Mensch, der dem geliebten Tier sozusagen die Stimme leiht. Und ich habe meiner Adoptivkatze @diesuessekatz mittlerweile auch einen Account eingerichtet und wenn sie mal hier bei uns verweilt und ich gerade online bin, nimmt sie ebenfalls Teil an der Konversation über Twitter.

Ich habe hier wundervolle Katzen und Menschen kennengelernt und nehme Teil an Ihrem Leben und spende auch Trost, wenn wieder ein geliebtes Tier krank wird oder über die Regenbogenbücke geht. Ich selbst habe auch schon Trost und gute Ratschläge erhalten, als z.B. die Suesse mal einige Tage verschwunden war. Das hat mir geholfen, mich nicht allzusehr aufzuregen. Und dafür danke ich euch.

Wie schön, dass es euch gibt und wir soviel miteinander teilen: @TerrorCatGang @Katzentweets @caspatweets @HerrIdefix @EltonTheCat @Kater_Lucky@Marzi_Champi @RaffiundGordy @KaterPauli @Chaoskater @ KaterCharly @KaterHenry @Katerchen76 @KaterQuentin @saricat @DieSchatzen @mmetoulouse @linolux @cat_a_licious @die_snuties @CatzGroup @caram67 @eeschen @nueddle @BeagleNele @SammyHund @Prinzessin_Maya @zwerghamster
und in Erinnerung danke auch an @KatzeMietze @Misses_Mimi @katzophil (Momo) @tajaswelt (Taja)
Falls ich hier jemand vergessen habe zu erwähnen, ist das nicht absichtlich passiert. Dann fühlt euch bitte nicht auf die Pfote getreten. Ich freue mich auf das nächste Jahr mit euch allen!!

Meine Kürbissuppe

Vor einigen Jahren hatte ich ein ganz tolles Kürbissuppenrezept entdeckt. Diese Suppe hatte ich das erste Mal zu Weihnachten unseren Freunden bei unserem traditionellen Weihnachtstreffen am zweiten Feiertag kredenzt. Und sie waren alle total begeistert – so begeistert, dass ich mittlerweile jedesmal gefragt werde, ob ich die tolle Kürbissuppe wieder koche.

Dieses Jahr Weihnachten haben wir bei unseren Freunden gefeiert, und somit war ich nicht dran mit dem Kochen. Aber wir feiern Silvester bei uns. Und so haben wir dann am 2. Feiertag besprochen, was wir kochen wollen. Die Kürbissuppe stand natürlich als Wunsch im Raum. O-Ton mein Patenkind: „Waaaas? Du kannst doch die tolle Kürbissuppe nicht kochen, wenn ich nicht dabei bin!!!“ Tja, ich kann und habe das Ganze schon in die Tat umgesetzt. Da ich die Angewohnheit habe, über Twitter hin und wieder meinen Followern den Mund wässrig zu machen :-), kam die Anfrage nach dem Rezept. Und ich teile mein Lieblingssuppenrezept natürlich gerne.

Für 6 Personen braucht man

  • 1 Hokkaidokürbis, ca. 1,2 kg
  • 6  EL Butter
  • 200 g fein gehackte Ziebeln – es dürfen gerne Schalotten sein
  • 100 g geraspelte Karotten
  • 6 EL Weißwein
  • 200g geschälte und gewürfelte Kartoffeln
  • 1 L Hühnerbrühe (ich nehme die von Alnatura)
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und Zitronensaft

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis mit der Gemüsebürste abwaschen, halbieren, die Kerne entfernen und die beiden Hälften in eine Auflaufform stellen. 2EL Butter in jede Hälfe geben, die Form mit Alufolie abdecken und den Kürbis 1 1/4 Std backen, bis er gar ist (und er ist dann auch gar!). Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Gute am Hokkaidokürbis ist, dass man die Schale mit verwenden kann. Somit entfällt der nächste Arbeitsschritt von wegen Fruchtfleisch herauskratzen 🙂

In einem großen Topf die restlichen 2 EL Butter schmelzen und darin die Zwiebeln und Karotten weich dünsten, mit dem Wein ablöschen und unter Rühren eventuellen Bodensatz auflösen. Die gewürfelten Kartoffeln und das Kürbisfleisch hinzufügen (die Kürbishälften nacheinander hineingeben und mit einem Pfannenwender kleinmachen – das klappt prima). Dann mit der Hühnerbrühe übergießen und das ganze zum Kochen bringen.

Die Hitze verringern (mittlere Hitze) und ohne Deckel ca 10 min. köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind (und die sind dann auch gar!). Nun kommt der Stabmixer zum Einsatz 🙂 bssssssssssssssss und fertig 🙂
Die Suppe noch mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Das wars aber noch nicht ganz! Den gewissen Kick gibts noch mit einer Glasur aus Bourbon (4 EL) und braunem Zucker (7 EL) sowie einem Salbeipesto.

Für die Glasur wird der braune Zucker mit dem Bourbon in einem Topf bei mittlerer Hitze zu einer dicken Paste verrührt. Dann 125 g Butter mit dem Schneebesen gut unterschlagen. Heiß halten oder im Wasserbad erneut erhitzen. Wenn sich die Mischung beim Erhitzen wieder trennt, kurz mit dem Handmixer mixen oder mit dem Schneebesen durchschlagen, bis sie wieder homogen ist.

Für das Salbeipesto benötigt man:

  • 40g g frische Salbeiblätter, grob gehackt
  • 20g Petersilie, auch grob gehackt
  • 1/2 TL Schalotten, gehackt
  • 1/4TL Knoblauch, gehackt
  • den Saft einer halben Zitrone
  • 125ml Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Salbei, Petersilie, Schalotten, Knoblauch und Zitronensaft pürieren. Einen Schuss Wasser dazugeben und so lange weiterpürieren bis ein glatter Brei entstanden ist. Tropfenweise das Öl einrühren und dann salzen und pfeffern.

Man kann das Pesto und die Zuckerglasur bis zu 2 Tage vor dem Servieren zubereiten. Ich habe übrigens das Pesto in einer größeren Menge hergestellt und dann in kleinen Portionen eingefroren. Das klappt prima!

Und jetzt bleibt mir nur noch eins zu sagen: guten Appetit 🙂
Übrigens: die Suppe kann man auch gut einfrieren.

Ich bin da!

Jetzt ist es doch soweit – ich habe ein eigenes Blog. Eigentlich wollte ich damit nicht auch noch anfangen; aber es hat mich doch gepackt. Neugierig geworden bin ich ja schon lange, denn mein Göttergatte hat schon seit einigen Jahren ein Blog. Aber ich wollte mir nie die Arbeit machen selbst eins zu erstellen. Lesen ist eins – schreiben ein anderes. Ich habe auch einige Blogs abonniert und über RSSOwl werde ich auf dem Laufenden gehalten über das, was meine Lieblingsblogger so posten. Und heute morgen beim Kaffee trinken, als ich in Pfotenland den aktuellen Artikel „liken“ wollte, musste ich mich dafür bei wordpress anmelden. Und so ist es passiert 🙂

Ich bin da!