Der Hula und ich (6)

Schon seit 3 Tagen wollte ich eigentlich diesen Artikel schreiben, aber immer ist etwas dazwischen gekommen. Aber jetzt hält mich nichts mehr ab.

Ich habe schon oft erwähnt, was der Hula mir bedeutet, wie wichtig dieser Tanz mittlerweile für mich geworden ist. Es ist eine Reise ins Paradies und wenn ich mit dem Tanzen fertig bin, fühle ich mich bis ins innerste meiner Seele wohl. Das ist mein Aloha. Und davon gebe ich gerne ab. Denn Aloha teilt man, das ist auch den Hawaiianern wichtig.

Interessanterweise hat sich schon ein Ritual herauskristallisiert. Nach 2 Profi-Tanzkursen beläuft sich mein Repertoire auf 14 Tänze. Erst überlegte ich,  zuerst  alle Tänze aus dem ersten Kurs, und dann die aus dem zweiten Kurs zu üben. Aber dann ergab es sich ganz von selbst, dass ich jede CD hintereinander “abtanzte”. Und mittlerweile tanze ich einige Tänze für ganz spezielle Menschen, denen ich damit eine Freude machen kann oder konnte. Deshalb twittere ich auch oft darüber, wenn ich tanze und spreche diese Menschen, wenn sie auch bei Twitter vertreten sind, direkt an.

Ich fange immer an mit ‘Kahola Hula’. Das ist ein kurzer Tanz zum warm machen. Meistens wiederhole ich ihn 3-4mal. Dann folgt ‘Pearly Shells’ und da muss ich immer an meine Nichte denken. Sie liebt diesen Tanz und das Lied. Als ich Anfang November zum Nichtenhüten bei ihr war, bat sie mich jeden Morgen, ihr dieses Lied vorzuspielen. Und schon musste sie lächeln. Das nächste mal, wenn ich wieder bei ihr bin, werde ich ihr den Tanz beibringen 🙂

Danach tanze ich ‘Keep your eyes on the hands’. Da denke ich immer an @cybiene. Sie hatte eines Abends mal keine so besonders gute Laune und musste aufgemuntert werden. Ich schickte ihr den Text per Twitter und schon musste sie grinsen 🙂

Anschließend folgt ‘Little brown gal’. Das tanze ich speziell für meinen Göttergatten. Immer wenn er dann auch bei meinem Training da ist, sehe ich, dass er bei Beginn der Musik lächelt und im Takt mitwippt 🙂

Bei ‘Punahou’ denke ich immer an unsere Freunde Roxanne und Shane, die auf Maui leben. Die Glücklichen … sie leben im Paradies. Sie freuen sich darauf, uns bald wieder zu sehen und sie freuen sich noch mehr darauf, mich Hula tanzen zu sehen. Die beiden hatten mich ja bei unserem letzten Hawaii-Urlaub mit Kanoe Miller, einer sehr angesehenen Hulatänzerin, bekannt gemacht. Und an jenem Abend, nach Kanoes Auftritt im Halekulani Hotel in Waikiki, war es dann ja restlos um mich geschehen. Da wusste ich es: ich muss Hula tanzen lernen!

Danach tanze ich ‘Papalina Lahilahi’ und ‘Papa Sia’. Diese beiden Tänze sind sehr lustig und auch etwas zweideutig 😉 Sie sind relativ schnell und danach muss ich meist ein kleines Päusle einlegen.

Dann wird es gemütlich mit ‘Kona Moon’ einem Liebeslied. Den tanze ich auch für niemand spezielles; jedoch denke ich da immer an Liebespaare.

‘Puamana’ ist einer meiner Lieblingshulas. Den habe ich zur Hochzeit meines Patenkindes getanzt. Damit habe ich sie und ihren Mann wirklich überrascht. Ich tanze ihn heute allerdings auch für Roxanne und Shane. Denn in diesem Lied geht es um ein Haus in Lahaina auf Maui. Und da die beiden auf Maui leben …. #hach

Das letzte Lied auf dieser CD ist ‘Blue Hawaii’. Bei diesem Tanz denke ich immer an Anja und Daniel. Am Tag ihrer Hochzeit (in Hamburg) habe ich hier in unserem Garten nachmittags diesen Hula nur für die beiden getanzt. Frank hatte das Ganze per Video aufgenommen und wir haben ihnen das Video dann geschickt. Sie haben sich sehr darüber gefreut. Und ich mich auch 🙂

CD-Wechsel und hier gibt es bisher nur zwei Lieder auf die ich tanzen kann. Zuerst kommt ‘Hula o Makee’. Diesen Tanz habe ich unter anderem auch beim TKDT zum besten gegeben. Und er ist der absolute Favorit von Annette (FF von @TerrorCatGang). Also ist schon klar, an wen ich da denke, gell?

Dann folgt der erste Kahiko: ‘Kawika’. Den tanze ich immer für Jörg, den Dosi von @JazzmanCat. Der Kahiko hatte ihm von allen Tänzen, die ich beim TKDT gezeigt hatte (es waren 5) am besten gefallen.

Dann folgt der nächste CD-Wechsel. Hier gibt es bisher nur einen Tanz, den ich gelernt habe. Es ist Lili’u E, ebenfalls ein Kahiko und erzählt von Liliuokalani, der letzten Königin Hawaiis. Bis heute Vormittag habe ich diesen Tanz noch für niemand spezielles getanzt. Aber seit heute Abend ist er belegt: und zwar für @Claudine, die im Moment jede Menge Kraft braucht. Und dieser Tanz ist ein sehr kraftvoller Tanz.

Und dann bin ich fast am Ende. Immer zum Schluss tanze ich ‘Kamali’i o ka po’. Er handelt von der Schöpfungsgeschichte Hawaiis. Und diesen Tanz habe ich nur @Pienznäschen gewidmet. Insbesondere die dritte Strophe.

Das ist mein Aloha, das ich mit lieben Menschen teile, die ich persönlich oder nur online kenne. Und es kommt wirklich von Herzen.

2 Gedanken zu „Der Hula und ich (6)“

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