Der Hula und ich (5)

Es ist genau einen Monat her, dass ich meinen zweiten Hula-Tanzkurs absolviert habe. Am 13. Juli habe ich meinen letzten Artikel geschrieben und war noch mitten drin im Kurs. Ja, ich erinnere mich noch gut an mein Erfolgserlebnis an diesem Abend. Am Donnerstag stand dann der nächste Kahiko auf dem Programm: Liliu’E. Eigentlich war es gar nicht so schwer, aber da waren zwei Passagen, die mich echt an den Rand der Verzweiflung gebracht hatten: der Einstieg und in der letzten Strophe der Huki. Heiligs Blechle! Außerdem kamen in der dritten Strophe auch noch Arm/Handbewegungen dazu, die ich im Zusammenspiel mit dem Uwehe (einer der Grundschritte) nicht koordinieren konnte.

Glücklicherweise durfte ich diese Arm/Handbewegungen weglassen und sie wurden für meine Prüfung nicht berücksichtigt. Gabriele legte viel Wert darauf, dass die Uwehes ordentlich getanzt wurden und das hab ich echt gut hinbekommen. Freitag und Samstag lernte ich dann noch die beiden Auanas zu “Keep the eyes on the hands” und “Blue Hawaii”. Und den Samstagnachmittag und Abend nutzte ich dazu alle Tänze nochmal zu üben bis wirklich nichts mehr ging. Es hat sich gelohnt 🙂

Am Sonntag war es dann soweit: meine zweite Prüfung stand bevor. Ich war zwar aufgeregt, aber da ich ja vom erstenmal wusste, wie es abläuft, hat sich doch eine gewisse Ruhe bei mir eingestellt. Zuerst habe ich wieder alle Tänze ein bis zweimal mit Gabriele zusammen getanzt und habe auch noch ein paar Tipps von ihr erhalten.

Und in dieser Vorbereitungsphase habe ich den Liliu’E so gut getanzt wie noch nie! Das hat mich so sehr berührt, dass ich danach erst mal weinen musste. Ich konnte die Tränen nicht zurückhalten (gut, dass ich ein Handtuch dabei hatte worin ich meinen Kopf vergraben konnte).

Nach einer kurzen Pause und einem Espresso begann dann die Prüfung. Vielen Dank möchte ich an dieser Stelle nochmal insbesondere allen Twittercats mit ihren Menschen sagen, die mich in diesem Zeitraum durch Daumen drücken, Pfoten drücken und Schnurren mental unterstützt haben. Und allen katzenlosen Twitterfollowern und Freunden sei auch herzlich gedankt. Die Energie im Tanzraum war einfach unglaublich und hat mich beflügelt.

Die Prüfung habe ich bestanden und ich freue mich schon auf den dritten Kurs, den ich aber erst im nächsten Frühjahr angehen kann. Bis dahin erfreue ich mich daran, dass ich mittlerweile 14 Tänze in meinem Repertoire habe. Diese tanze ich so oft ich nur kann und verfeinere die Abläufe, übe die Grundschritte und bin einfach nur glücklich eine Hulatänzerin zu sein 🙂

PAU (Ende)

Ein Gedanke zu „Der Hula und ich (5)“

  1. Ich erfreue mich unheimlich an Deiner Begeisterung und Deine Liebe am Hula … und ich sehe Deine weichen Gesichtsausdruck während Du tanzt vor mir … 🙂
    Ich wünsche Dir weiterhin soviel Freude.

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