Aloha ahiahi aus Maui (10)

Ein letztes mal gibt es nun einen „Aloha“-Bericht aus unserem traumhaft schönen Urlaub auf Maui. Dies ist nun unser letzter Abend, und das Herz ist mir bereits sehr schwer.

Die vergangenen beiden Tage waren nochmal traumhaft schön. Am Mittwoch haben wir lange Stunden am Strand verbracht. Die Sonne schien satt und wir machten uns gegen 11:00 Uhr auf zum Keawakapu Beach. Wie schon an allen vergangenen Tagen an allen Stränden herrschte auch hier gähnende Leere, und wir hatten quasi den ganzen Strand fast für uns allein. Das Wasser war herrlich war und es war ziemlich windig und daher auch relativ wellig. Nach dem ersten Bad haben wir einen gaaaanz langen Strandspaziergng unternommen. Konnte man hier gut machen, da 3 Strände aneinander grenzen. Wir konnten von dem Anblick gar nicht genug bekommen und haben auch entsprechende Bilder auf Facebook und Twitter gepostet. Ein zweites Bad war fällig und nochmals ein Strandspaziergang. Nur so öde am Strand rumliegen, sagt uns beiden nicht so zu. Man kommt auch mit dem einem oder anderen ins Gespräch; ob es um die Hunde geht, die so manchen Strandgänger begleiten oder um wahre Kunstwerke im Sandburgenbauen 🙂

Für den Abend hatten wir noch etwas ganz Besonderes geplant. Wir hatten uns nochmals mit Shane Robinson verabredet und haben gemeinsam im Andaz Mau at Wailea im Restaurant Morimoto Maui diniert. Und den traumhaften Sonnenuntergang gab es gratis dazu, da wir direkt mit Blick zum Meer einen Tisch hatten. Das Essen war „onolicious“, wie die Hawaiianer zu sagen pflegen und wir haben die Zeit mit Shane nochmals sehr genossen. Schade war nur, das Roxanne nicht dabei sein konnte. Sie war leider verhindert, da sie auf dem Festland bei ihrer Mutter weilte.

Den heutigen Donnerstag gingen wir ganz entspannt an. Der 1. Mai ist ja hier auf Hawaii der „Lei Day“. Und zu diesem Anlass gibt es in der Regel Huladarbietungen, Kurse zum Lei herstellen und oftmals gibt es auch einen Wettbewerb, wer die schönsten Leis kreiert hat. In der Regel sind wahre Kunstwerke dabei und es ist ein Augenschmaus, diese zu betrachten. Und viele von ihnen duften wahrlich herrlich. Besonders wenn sie mit Plumeria, Jasmin, Tuberose oder Ginger angefertigt wurden.

Leider gab es hier auf Maui in der direkten Umgebung von Kihei nur eine Veranstaltung. Im Makena Golf and Beach Resort gab es einen Wettbewerb der Angestellten des Hotels, wer den schönsten, den hawaiianischsten bzw. den ausgefallensten Lei herstellt. Man konnte dies bevoten und das habe ich natürlich auch getan. Dann hatte ich die Chance, einen Lei selbst anzufertigen. Ich habe mich für Plumeria und Orchideen entschieden. Jetzt weiss ich, wie es funktioniert (zumindest die einfache Variante), und ich kann dann versuchen, mit unseren heimischen Blüten mal einen Lei zu kreiieren. Darauf freue ich mich schon sehr.

Danach waren wir nochmals für ungefähr 2 Stunden am Strand von Kihei, und zwar am Kama’ole Beach Park II. Das Wetter war heute nicht so prickelnd. Es herrschte eine durchgängige Bewölkung und es war sehr windig. Allerdings war es warm, und so konnte man es trotzdem am Strand gut aushalten. Ich genoß noch ein sehr langes Bad im durchaus welligen Ozean. Es war herrlich! Nach einigen letzten Einkäufen (u.a. Ahi poke für heute Abend) und einem leckeren Eis von Ono Gelato sitzen wir nun auf der Terrasse und genießen unser „Feierabendbierchen Marke Kona Brewing Longboard Island Lager“.

Morgen Vormittag werden wir nochmals zum Strand fahren und Abschied nehmen. Hoffentlich muss ich nicht wieder so weinen wie beim letzten Mal. Aber wir wissen bereits jetzt: wir kommen wieder, und so wird mir der Abschied hoffentlich nicht ganz so schwer fallen.

Und außerdem haben wir einen sehr guten und wichtigen Grund wieder nach Hause zu fliegen:

Unsere Katerjungs Herr Idefix  und Pupsylotta warten dort auf uns. Und wir freuen uns beide schon sehr auf unsere Fellnasen und dass wir sie wieder schnurren hören und wir sie an unser Herz drücken können.

Es waren ein wunderschöner Urlaub. Aloha ‚oe Hawai’i – Aloha’oe Maui <3 <3 <3

Aloha ahiahi aus Maui (9)

Der Montag und Dienstag liegen nun schon hinter uns und uns verbleiben noch 3 Tage bis zum Heimflug. Ich werde diesmal mit einem weinenden und einem lachenden Auge nach Hause fliegen. Einem Weinenden, weil ich mein Paradies wieder verlassen muss aber auch einem Lachenden, weil ich dann wieder bei unseren Katerjungs bin. Darauf freue ich mich wirklich sehr, aber so was von!

Jetzt aber eine Zusammenfassung der beiden Tage. Am Montag haben wir mal einen lockeren Tag eingelegt. Einfach mal nur relaxen. Allerdings sind wir morgens noch schnell zum Maalaea Harbor gefahren, um bei der Pacific Whale Foundation unsere Schnorcheltour für Dienstag zu buchen. Auf der Rückfahrt nach Kihei hielten wir noch bei Eskimo Candies an um uns mit frischer Ahi Poke zu versorgen, die wir uns als Abendessen gönnen wollten.

Nach einem kurzen Stopp in unserem B&B gings dann weiter an den südlichsten Punkt auf der Westseite Maui’s: La Perouse Bay. Schwimmen kann man hier nicht, aber wandern. Und das haben wir gemacht. Allerdings ist es mehr ein Spaziergang gewesen 🙂 Wir sind den vorgegebenen Weg entlangspaziert und haben die Aussicht über die komplette Bucht genossen. Ungefähr 1,5 Stunden haben wir uns dort aufgehalten. Anschließend fuhren wir zum Big Beach des Makena State Park und genossen den Strand, die Sonne und das Meer. Und wie das so mit uns ist, können wir ja nicht lange auf der Badematte verweilen. Wir sind den kompletten Strand entlang spaziert, bis zu einer Felsenformation, die man hinaufklettern konnte.

Makena Big Beach
Makena Big Beach, Maui

Und von dort aus hatte man einen fantastischen Blick auf den gesamten Strand und die Bucht.  Wir sind dort oben noch etwas weiter gelaufen und dann konnten wir auch ben Little Beach des Makena State Park sehen. Wir haben natürlich etliche Bilder *geschossen* und dann hatten wir noch das große Glück, eine Meeresschildkröte beobachten zu können. Welch ein Geschenk #hach.
Gegen 16:00 Uhr fuhren wir dann wieder zurück nach Kihei.

Der heutige Dienstag begann für uns sehr früh. Um 5:30 Uhr sind wir aufgestanden um 6:15 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Lahaina. Von dort aus startete die Lana’i Snorkel & Dolphin Watch Tour. Um 7:15 Uhr begann das Einchecken und um pünktlich um 8:00 Uhr ging es dann los Richtung Lana’i auf dem Katamaran Quest der Pacific Whale Foundation (PWF). Der Katamaran ist ausgelegt für 120 Personen, wir waren aber nur 57 Personen. Gott sei Dank. So war genung Platz und man konnte es sich bequem machen.Der Kapitän machte uns mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut und das restliche Team klärte uns über alles Weitere auf, wie das Handling der Schnorchelausrüstung, Ausleihen eines Wetsuit, was darf man auf alle Fälle nicht tun im Wasser, wie meldet man sich im Wasser, wenn man Hilfe braucht etc. Dann wurde uns ein kleines Frühstück (2 verschiedene Stück Kuchen, Ananas und Orangen)  serviert und Wasser; Kaffee und Tee konnte sich dann jeder selbst holen.

Nach ungefähr einer Stunde kamen dann  die Delfine in Sicht. Es war ein große Gruppe, die neben unserem Katamaran schwamm und sie sprangen auch immer wieder aus dem Wasser. Es hat Spaß gemacht, Ihnen zuzuschauen, wie sie elegant und pfeilschnell durchs Wasser jagen. Und es ist einfach fantastisch, diese Tiere live in ihrem Lebensraum sehen zu können #hach.

Danach fuhr der Kapitän die Bucht an, in der geschnorchelt wurde. Er gab nochmals genaue Instruktionen bis wohin man schnorcheln durfte und dass man sich nicht zu weit vom Boot in Richtung Ozean wegbewegen sollte wegen der starken Strömungen. Zusätzlich wurden noch 2 Kajaks zu Wasser gelassen und zwei Teammitglieder der PWF achteten darauf, dass niemand abdriftete oder zu nah an die Shoreline kam. Insgesamt hatten wir 1,5 Stunden Zeit zum Schnorcheln. Frank und ich waren etwas über eine Stunde im Wasser und wir haben alle möglichen Fischarten sowie Korallen und Seeigel gesehen.

Nachdem alle wieder an Bord waren gab es ein kleines Mittagessen und wir fuhren wieder zurück nach Lahaina. Und dann hatten wir das ganz große Glück: es tauchten nochmals Wale auf. Eine Mutter mit Kalb und ein Begleitwal. Ach, war das so schööööööön. Somit ist wieder ein wundervoller Tag zu Ende gegangen.

Aloha liebe Leser und tschüss bis zu meinem letzten Bericht aus dem Paradies 🙂

 

Aloha ahiahi aus Maui (8)

Wir sind wieder zurück von einem wundervollen Aufenthalt auf Lana’i. Den ersten Tag hatte ich bereits in meinem letzten Beitrag zusammengefasst. Der zweite Tag war ebenfalls sehr, sehr schön. Nach unserem Frühstück im Hotel (bestehend aus Kaffee, Müsli, Obst und Kuchen) fuhren wir zum Four Seasons Resort Lanai at the Lodge at Koele.

Dort erhielten wir von der Concierge einen Plan für den Koloiki Trail. Diese Wanderung wollten wir nämlich auf alle Fälle machen, zumal sie uns von Sheila Beal empfohlen wurde. Sheila kennen wir seit 2010 über ihr Blog und wir haben Kontakt per Twitter und Facebook. Als sie las, dass wir gerade auf Lana’i sind hat sie uns direkt kontaktiert und uns einige Tipps gegeben 🙂 Es ist schon fantastisch, wieviel Infos man über die Social Media Schiene bekommt.

Die Wanderung war ausgelegt für 2 Stunden. Wir haben aber bestimmt das doppelte benötigt, da wir ständig stehen geblieben sind, um zu fotografieren. Irgendwann auf dem Hinweg zum Aussichtspunkt des Maunalei Valley haben wir dann noch ein australisches Ehepaar getroffen. Wir sind mit einander ins Gespräch gekommen und haben die Wanderung dann gemeinsam fortgesetzt. Dieser Trial ist wirklich gut zum Wandern, ziemlich moderat und es sind an den Bäumen Markierungen befestigt, sodass man sich auf alle Fälle nicht verlaufen konnte. Der Plan enthielt auch entsprechende Beschreibungen zur Flora und Fauna dieses Gebietes.

Wir wurden belohnt mit einer unglaublichen Aussicht auf das Maunalei Valley , das größte und tiefste Tal Lana’is. Wir hatten eine klare Sicht und konnten über den Ozean blicken und Moloka’i zur linken und Maui zur rechten Seite sehen.

Die Hawaiianer lieben diesen Landstrich ganz besonders und Dennis Kamakahi hat 1990 das Lied Lei Ko’ele hierzu geschrieben. Und es gibt natürlich auch einen Hula dazu 🙂

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand der schönen Hulopoe Bay. Wir unternahmen hier noch eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir den Pu’u Pehe (Sweetheart Rock) sehen konnten. Es war traumhaft schön #hach.
Am Abend wollte ich mir den Miss Aloha Hula Wettbewerb des Merrie Monarch Festivals anschauen. Mangels TV auf dem Zimmer (ja, das gibt es noch!) und einer schlechten Internetverbindung (von wegen Live-Stream) war das aber nicht möglich; und wie ihr euch vorstellen könnt, war ich alles andere als *amused* 😉

Den Freitagvormittag nutzte ich noch für den Besuch des Lana’i Art Center sowie der Gallery von Mike Carroll .

Um 14:00 Uhr ging es dann mit der Fähre wieder zurück nach Maui. Die Überfahrt war diesmal etwas stürmischer, aber ich habe es gut überstanden.

Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Merrie Monarch Festival 2014. Ich konnte mir hier über den TV den Kahiko-Wettbewerb anschauen. Ich war hin und weg 🙂 Ich freute mich dann schon auf den noch kommenden Auana-Wettbewerb.

Für Samstag hatten wir uns dann die *Road to Hana* vorgenommen. Die Wetteraussichten waren vielversprechend, angeblich nur 1% Regenwahrscheinlichkeit. Um 9:00 Uhr fuhren wir los. Da wir die Road to Hana schon zweimal gefahren sind, hatten wir uns einen Ort ausgesucht, den wir dort noch nicht gesehen hatten:
Kahanu Garden & Pi’ilanihale Heiau. Laut Info ist der Garten nur von 10- 14 Uhr geöffnet. Er liegt auch schon in der Nähe von Hana, beim Milemarker 31 und das bedeutete, eine Fahrzeit von 2-3 Stunden; denn *It’s a long an narrow road* 🙂

Wir hatten auf der Hinfahrt auch Glück mit dem Wetter und konnten mit offenem Verdeck fahren und die Aussicht genießen. Zwischendrin gab es mal einen kurzen Schutt, aber es beruhigte sich dann auch wieder. Gegen 11:30 Uhr kamen wir an und wir verbrachten geschlagene 2 Stunden dort. Es war fantastisch. Ich war sehr ergriffen von der Schönheit und der Größe des Gartens und das Heiau hat es mir auch angetan.  Ich habe vor dem Heiau auch zwei Hulas getanzt: Puamana und Kamali’i o ka po. Diese beiden Hulas fand ich für diesen schönen Ort angemessen.

Wir fuhren dann weiter zum nahegelegenen Waianapanapa State Park. Noch einmal wollten wir uns den Black Sand Beach und die tolle Bucht ansehen und ein kurze Wanderung auf die Felsen machen. Gesagt, getan… und es war wieder ein Erlebnis. Zumal mittlerweile ein starker Wind aufkam und die Wellen mit großer Brandung in die Bucht donnerten. Wir genossen die Aussicht vom Felsen aus und plötzlich kam vom Ozean her eine dunkle Regenfront quasi angerauscht und hat uns voll erwischt 😉

Waianapanapa State Park
Waianapanapa State Park 2010 – damals mit Sonne satt

Aber wir sind ja nicht aus Zucker und was nass wurde, wurde auch wieder trocken 🙂 Nach einem Stopp in Hana machten wir uns dann wieder auf die Heimfahrt. Hierzu ist nur zu sagen, dass es regnete bis kurz vor Haiku (also fast die komplette Strecke). Wir legten nur noch einen Zwischenstopp bei einem der Wasserfälle ein (da regnete es gerade nicht) und waren dann um 18:30 Uhr wieder zurück in unserer Unterkunft. Gerade fast pünktlich für den Auana-Wettbewerb des Merrie Monarch Festival. Mein Resümee: Alle Hulaschulen haben eine wirklich hervorragende Performance gezeigt und auch die Kostüme waren dieses Jahr besonders schön! Der Overall-Gewinner dieses Jahr ist die Hula Halau *Ka Leo O Laka I Ka Hikina O Ka Lā* mit Kumu Hula *Kaleo Trinidad*

Den Sonntag verbrachten wir mit Marilyn Jansen Lopez, die wir seit einem Social Media Tweet-up in 2010 auf Maui  persönlich kennen.  Sie lud uns ein zur Maui West Coffee Tour, die sie im Rahmen ihrer Maui Country Farm Tours organisiert. Wir haben hier viel Neues rund um das Thema Kaffeeanbau in Hawaii und insbesondere auf Maui erfahren. Es war wirklich ein schöner und sehr interessanter Ausflug!

Das Sahnehäubchen dieses Sonntags war dann wieder ein zauberhafter Sonnenuntergang am Strand von Kihei.

Sonnenuntergang in Kihei/Maui am 27. April 2014
Sonnenuntergang in Kihei/Maui am 27. April 2014

Langsam nähert sich unser Urlaub auch seinem Ende. Noch 5 Tage liegen vor uns und ich lade euch ein, auch meine letzten beiden Artikel in den nächsten Tagen zu lesen, wenn ihr mögt.

Me ke aloha pumehana.

Aloha ahiahi aus Lana’i (7)

Guten Morgen aus Lana’i 🙂 Ein herrlicher Tag mit Sonnenschein liegt vor uns und wir werden gleich unseren Mietwagen abholen, den wir für 2 Tage gebucht haben, um die Insel erkunden zu können. Doch zuvor möchte ich noch die letzten Tage zusammenfassen.

Das Wochenende (von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag) verbrachten wir mit unseren Freunden Roxanne Darling und Shane Robinson und ihrem Hund LexiDogg. Wir waren bei Ihnen eingeladen und haben die Zeit mit Ihnen sehr genossen. Sie haben ein wunderschönes Haus in Haiku mit Garten, einem kleinen Swimmingpool und Whirlpool und einer tollen Aussicht ins Grüne. Den Garten habe ich dann auch zum Hulatanzen genutzt. Es war so wundervoll!

Am Freitagnachmittag sind wir zusammen mit Shane, Roxanne und LexiDogg zum  Opana Point  gefahren. Ich war hin und weg von diesem wundervollen Flecken Erde, dass ich direkt meinen Hula *Puamana* im Wind auf der Klippe getanzt habe. Das war ein so tolles Gefühl, das kann ich hier gar nicht beschreiben.

Am Samstag waren wir den ganzen Tag unterwegs. Shane zeigte uns sein Studio, wo er seine Kunstwerke anfertigt. Er ist wahrlich ein großartiger Künstler, denn er fertigt auch für alle seine Bilder die Rahmen an und er hat auch ein Transport- und Präsentationssystem für seine Bilder erschaffen, wenn er diese zu Ausstellungen gibt. Ein Patent dazu hat er bereits angemeldet. Ich war schwer beeindruckt von seinen Bildern. Für mich stellt es sich so dar, dass er mit seinen Projekten den Spirit of Aloha im wahrsten Sinne darstellt. Wenn ihr mehr über Shane erfahren möchtet findet ihr dies hier shanerobinson.com
Nach einem leckeren Lunch in der Haiku Cannery fuhren wir dann die Olinda Road entlang bis zum Makawao Forest. Dort sind wir etwas gewandert und die Stille und der Geruch nach Pinien dort sind einfach fantastisch.

Wir verbrachten einen schönen Abend bei ihnen zu Hause mit leckerem Pupu 🙂 und sie bekamen dann von mir natürlich einige meiner Lieblingshulas dargeboten. Den Sonntag verbrachten wir in aller Ruhe, und Shane bereitete dann einen leckeren Brunch zu, zu dem wir den Hula O Mai Sparkling Pineapple Wine tranken, den wir von der Ulupalakua Winery mitgebracht hatten. Er passte ganz vorzüglich dazu und auch Shane und Roxanne waren ganz angetan von dem Geschmack. Nach einem letzten Spaziergang mit LexiDogg verabschiedeten wir uns und fuhren wieder zurück in unsere Unterkunft in Kihei.

Am Montag wartete dann ein ganz besonderer Ausflug auf uns: die 2-stündige Whale Watching Tour mit der Pacific Whale Foundation. Die Tour ging los um 8:00 Uhr ab Maalaea Harbor, einchecken mussten wir um 7:30 Uhr. Wir sind dann nur mit einem Kaffee im Bauch zum Treffpunkt gefahren, und ich freute mich sehr, dass das Meer einigermaßen ruhig war. Das sah aber nur so aus. Es war zwar nicht schlimm wellig, aber ich musste mich doch konzentrieren, da ich ja nicht wirklich seefest bin. Das Schiff war ausgelegt für 140 Personen und da keine Hauptreisezeit war, waren wir nur 30! Das hatte den klaren Vorteil, dass man nicht um einen guten Platz kämpfen musste. Es gab eine Einführung zu den Sicherheitsvorkehrungen und schon ging es mit Volldampf raus aus dem Hafen und Richtung Lana’i. Unterwegs bekamen wir gute Hintergrundinformationen zu den Walen und dann war es endlich so weit: eine Mutter mit ihrem Kalb tauchte auf und wieder ab. Wir haben diese beiden lange Zeit beobachten können und sie haben uns auch ihre Fluken gezeigt. War das aufregend! Das Schiff lag einigermaßen ruhig im Wasser, aber der Kapitän musste doch so einige Male den Kurs korrigieren und das war dann schon eine wackelige Angelegenheit. Wir standen alle da, mit oder ohne Fernglas, die Kameras gezückt und hielten immer wieder Ausschau nach ihnen. Einer der Mitarbeiter der Pacific Whale Foundation hielt dann ein Mikrofon ins Wasser und wir könnten die Walgesänge ganz klar hören. Ich dachte zwischenzeitlich, dass sie wirklich ganz nah sein mussten. Wie auch immer, aus dem Wasser gesprungen ist kein Wal. Aber ich war sehr glücklich, mit dem was sie uns gezeigt haben. Es war einfach wundervoll und erhaben.

Die Rückfahrt zum Hafen gestaltete sich dann ziemlich rauh und ich musste mich schwer konzentrieren. Da war es gut, dass ich nichts im Magen hatte! Allerdings war der Hunger dann doch groß und wir fuhren  direkt zurück nach Kihei und kehrten bei Coconut’s Fish Cafe ein und genehmigten uns Fischtacos und Pommes Frites. Das war so was von super lecker, sag ich euch. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke 🙂 Das Cafe hatte auch sein 5-jähriges Jubiläum und deshalb gab es auch noch Live-Musik dazu. #hach!

Am späteren Nachmittag fuhren wir dann nach Wailea. Wir wollten zum Strand für ein Sonnen- und Meerbad und anschließend noch ins Andaz Maui at Wailea, ein 5 Sterne Resort. Shane stellt dort nämlich einige seiner Bilder aus und wir wollten uns diese vor Ort ansehen. So ein Resort ist schon etwas Besonderes. Das Andaz Maui gehört zur Hyatt Regency Gruppe und ist wirklich ein ganz besonders schönes Exemplar von Hotel. Allerdings sind die Preise auch ganz besonders. Wir genossen die Ausstellung und das Schlendern durch die Anlage und sind dann noch zum hoteleigenen Strand gegangen (der allerdings auch öffentlich genutzt werden darf). Wir entschlossen uns, bis zum Sonnenuntergang zu bleiben und haben es nicht bereut. Es war ein fantastisch schöner zauberhafter Sonnenuntergang in den allerschönsten Farben und einem herrlichen Wolkenspiel. Frank hat viele Aufnahmen gemacht, und sie werden demnächst auf seinem Flickr-Account zu sehen sein.

Am Dienstag brachen wir dann auf zu unserem 3-tägigen Aufenhalt nach Lana’i. Wir fuhren mit der Personenfähre ab Lahaina, da ein Flug uns zu teuer und zu zeitintensiv war. Die Tickets für die Fähre hatten wir bereits reserviert. Um 12:15 checkten wir am Hafen von Lahaina ein und um 12:45 Uhr ging es dann los. Ich hatte die große Hoffnung, während der Überfahrt nochmals Wale zu sehen. Aber mein Wunsch erfüllte sich leider nicht. Nichtsdesttrotz war es ein tolle Überfahrt und wir genossen die Aussicht sehr.

Am Hafen von Manele wartete dann bereits das Shuttle und wir wurden in unser Hotel gebracht 🙂 Es ist ein ganz bezauberndes Hotel und wir sind froh, dass wir uns hierfür entschieden hatten. Viele Andere Möglichkeiten hätte es auch nicht gegeben, außer das Four Seasons Resort Lana’i at Manele oder das Four Seasons Resort  Lana’i at the Lodge at Koele. Beides wirklich ganz tolle Hotelanlagen aber für diese Preisklasse wollten wir uns dann doch nicht entscheiden. Zum Dinner an diesem Abend gingen wir ins „Pele’s other Garden“ und war dort richtig nett und vor allem sehr lecker.

Für den heutigen Mittwoch hatten wir uns zuerst einen Besuch des Lana’i Culture & Heritage Center vorgenommen, und dann eine Fahrt mit dem Jeep zu den Garden of Gods – oder wie dieser Ort auf hawaiianisch heisst: Keahiakawelo!

Das Lana’i Culture & Heritage Center ist wirklich sehr sehenswert! Die Geschichte Lana’is ist liebevoll aufbereitet und die Ausstellungsstücke sind ebenfalls sehr interessant. Wir verbrachten bestimmt eine gute Stunde dort, und erhielten von Simon, einem der Mitarbeiter, eine Einführung über die Geschichte Lana’is sowie die Geschichte zu Keahiakawelo! Das machte dann den Ausflug dorthin noch viel interessanter.

Die Strecke dorthin war sehr abenteuerlich, da es keine geteerte Straße war. Aber Frank hatte den Jeep gut im Griff und ist die meiste Zeit auch ohne 4WD gefahren. Nach gefühlten 2 Stunden, real 1 Stunde, kamen wir bei *Garden of the Gods * an . Wir waren beide hingerissen von der Landschaft die sich uns darbot.

Wir sind hierhin und dorthin gelaufen und haben eine Unmenge von Bildern geschossen. Und Dank der vorherigen Einführung durch Simon vom Lana’i Culture & Heritage Center hatten wir auch ein besseres Verständnis zu diesem besonderen Platz.

Wir entschlossen uns dann, die Strecke weiterzufahren bis zum Strand von Polihua. Laut Angabe des Mietwagenanbieters sollten es von hier aus noch ca. 30 Minuten auf einer „bumpy road“ sein. Ich dachte ja eigentlich, dass das bis zu Garden of the Gods schon *bumpy* war. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Wir schockelten noch ca. 45 Minuten weiter auf diesem Weg. Mein Nevenkostüm war bereits mehr als angegriffen und meine Bandscheiben beschwerten sich ebenfalls. Wir hielten an für ein weiteres Foto und wir konnten in der Ferne den Strand schon sehen. Aber der Weg wurde immer extremer und ich habe es, ehrlich gesagt, mit der Angst zu tun bekommen. Frank hat dann mir zu Liebe auch auf die Weiterfahrt verzichtet und wir machten uns auf den Rückweg. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir zurück in Lana’i City und wir hatten noch genügend Zeit für eine Fahrt zum Shipwreck Beach. Der größte Teil dieser Strecke war eine geteerte Straße. Nur die letzten 1,5 mi waren wieder so eine Holperstrecke. Die nahmen wir auf uns und wir wurden wieder belohnt mit einer phenomenalen Aussicht.

Wir hatten einen wirklichen wundervollen Tag und zum Abschluss gönnten wir uns ein Dinner im Lanai City Grille, hier in unserem Hotel.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und mehr von Lana’i gibt es in meinem nächsten Bericht. Aloha pumehana!

Aloha ahiahi aus Maui (6)

Habe ich schon gesagt, wieviel Glück wir mit unserer Unterkunft in Kihei haben? Nein? dann tue ich es jetzt. Eva ist eine zauberhafte Gastgeberin und What a wonderful  A Maui Bed and Breakfast ist ein wunderschönes großzügiges Holzhaus mit zwei Stockwerken und einem schönen Garten. Es befindet sich im Süden von Kihei, fast schon in Wailea. Es gibt 4 Suiten, die vermietet werden und auf der  Upper Lanai wird das Frühstück serviert. Für die erste Woche haben wir mit Unterbrechung die Papaya Suite gebucht und in der Woche darauf, nach Lana’i, sind wir in der Mango Suite. Das Frühstück ist lecker mit Bagels, Brötchen, Toast, Croissants, gekochte Eier, Käse, Schinken, Müsli, Joghurt und frischem Obst, wie Ananas, Papaya, Banane, Erdbeeren, Orangensaft und Kaffee satt. Wir brauchen uns also nicht selbst zu versorgen. Eva erzählte mir, dass sie früher auch schon Pfannkuchen selbst gemacht hat. Das darf sie aber nicht, da laut Gesetz bei Bed & Breakfast nur fertige Produkte angeboten werden dürfen.

Da wir ja das Wochenende bei unseren Freunden Roxanne und Shane verbringen, hätten wir auschecken müssen, dachten wir… aber Eva bot uns gleich an, einen Teil unseres Gepäcks da zu lassen. Und da sie die Papaya Suite für dieses Wochenende nicht vermietet hat, konnten wir unsere Sachen dort lassen, da wir am Sonntagnachmittag  ja eh wieder diese Räume beziehen. Das ist wirklich sehr nett von ihr. Wenn wir dann von Dienstag bis Freitag auf Lana’i sind, dürfen wir wieder das Gepäck, das wir nicht benötigen dalassen. Und am Freitagnachmittag beziehen wir dann die Mango Suite. für die restliche Woche bis zum 2. Mai.

Während ich gerade diesen Artikel angefangen habe zu schreiben, sitze ich in dem schönen Haus von Rox und Shane und höre wohlbekannte Geräusche. Regen wird gerade ergiebig von Oben verteilt, ist aber auch kein Wunder, wir sind ja schließlich auch im Upcountry 🙂

Gleich ist Fütterungszeit für LexiDogg – die schon recht betagte Hundedame von Rox und Shane, und danach machen wir einen Spaziergang. Mal sehen was ich da so vor die Kamera bekomme; das gibt dann das nächste Aloha-pic of the Day.

Aloha ihr Lieben!

 

Aloha kakahiaka aus Maui (5)

Wie wunderschön ist es in Kihei! Unsere Unterkunft in *What a Wonderful World &Breakfast* ist wirklich ganz toll. Wir habe ein fantastische schöne Suite namens *Papaya* und derzeit warte ich, dass mein Göga aufsteht und wir zum Frühstück gehen können. Hier gibt es nämlich welches! Und es ist wirklich lecker.

Gestern sind wir die Westküste entlanggefahren und wir hatten Sonnenschein satt; das machte die Fahrt mit unserem Mustang Convertible natürlich zu etwas Besonderem. Wir beschlossen, direkt bis zum Nakalele Point zu fahren und dann das Feld von hinten aufzurollen 🙂 Es war sehr windig – steife Brise-würden die Nordlichter sagen, aber die Temperatur war angenehm. Und die Aussicht war spektakulär. Hohe Wellen, die an die Felsen brandeten und eine weite Sicht. Da wir ja an den Ausläufern der West Maui Mountains waren, und die Bewölkung stetig zunahm und dunkler wurde, kam es jedoch wie es kommen musste: ein Regenguss! Aber das nahmen wir mit Humor und wir machten uns auf nach Kapalua und zum D.T.Fleming Beach Park. Unterwegs hielten wir an verschieden Aussichtspunkten für einige Schnappschüsse zum Beispiel an der Honolua Bay. Dort lagen 3 Katamarane vor Anker und jede Mange Leute waren am Schnorcheln. Und es regnete immer noch als wir am D.T.Fleming Beach Park ankamen. Also fuhren wir weiter bis Ka’anapali zum Kahekili Beach – und hier schien wieder die Sonne und wir machten es uns gemütlich. Gegen 14:00 Uhr brachen wir auf nach Lahaina. Und es ist dort noch genauso wie wir es vom letzten Mal kannten 🙂 so ein bissi wie die Rüdesheimer Drosselgasse. Unser Ziel war der Hafen. Wir wollten unsere Tickets für die Fähre nach Lana’i reservieren und bei der Pacific Whale Foundation für Montag eine Whale Watching Tour buchen. Das Public Parking lassen die sich dort sehr gut bezahlen: wir waren auf einem Parkplatz in der Nähe des Banyon Tree und für eine Stunde durfte ich den Automaten mit 5$ füttern. Sehr zur Freude meines Göga bin ich in kein einziges Geschäft gegangen – aber das hole ich noch nach;-)

Wieder zurück in Kihei habe ich meinen neuen Hularock eingetanzt 🙂 und alle Tänze waren für @SGMaus, damit ihre *Tubbine* schnell das Licht der Welt erblicken möge. Gestern wäre nämlich der ausgerechnete Geburtstermin gewesen. Aber es scheint so, als wollte sie sich noch etws Zeit lassen. Vielleicht will sie ein Ostersonntagskind werden 🙂

So, mein Göga sitzt jetzt neben mir, und wir gehen frühstücken. Das Wochenende werden wir mit unseren Freunden Roxanne und Shane in Haiku verbringen. Sie haben uns zu sich eingeladen und wir freuen uns schon sehr darauf. Shane wird uns auch sein Studio zeigen, und darauf bin ich schon gespannt. Er ist nämlich ein Künstler (er malt) und derzeit gibt es auch eine Ausstellung seiner Bilder im Andaz Maui at Wailea. Das werde wir uns auch noch anschauen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und Frohe Ostern!

 

Aloha ahiahi aus Maui (4)

Das waren wieder zwei traumhaft schöne Tage, die ich hier gerne mit euch teile.

Am Montag haben wir wie geplant den Ausflug zum Haleakala gemacht. Um 4:30 sind wir losgefahren um pünktlich zum Sonnenaufgang um 6:04 (laut Rangerstation am Eingang des Haleakala National Park) am Gipfel zu sein. Um 5:45 Uhr waren wir dann oben in 3000 m Höhe. Der Parkplatz am Visitor Center sowie auch am Summit waren bereits übervoll, aber wir haben noch einen Platz in einem Seitenweg, der zu den Observatorien führt, gefunden. Die paar Meter zum Gipfel sind wir dann gelaufen und waren quasi pünktlich da. Wir hatten gerade noch Zeit, die Kameras in unsere Hände zu nehmen und schon ging es los.

Obwohl wir den Sonnenaufgang vom Haleakala aus bereits in unseren beiden letzten Urlauben in 2005 und 2010 gesehen hatten, war es für uns ganz klar, dass wir auch dieses Jahr wieder dorthin mussten. Und diesmal war es etwas ganz Besonderes, denn mein Göga hatte Geburtstag und ich hatte das Gefühl, dass es besonders schön war. Allerdings war es auch besonders kalt. Und der Wind war eisig, aber so was von!

Ich hatte ja vorgesorgt mit Skiunterwäsche und Fleecejacke und windundurchlässiger Regenjacke; aber ich hätte mal noch an die Handschuhe und die Fleecemütze denken können; die hätten noch locker ins Gepäck gepasst. Das nächste Mal denke ich daran!

So habe ich mir mein Tuch um den Kopf gebunden und die Kapuze der Regenjacke darübergezogen. Das hat zumindest etwas geholfen. Und die Hände, wenn ich nicht gerade fotografierte, steckte ich in die Ärmel der Fleecejacke. Alles war also gut. Ich bin allerdings immer wieder erstaunt, wie manche Leute dort oben aufschlagen (bei immerhin 30°F ode -1°C): manche Mädels kommen in Flip-Flops und nur mit einer Strickjacke, mache Herren der Schöpfung tauchen in Bermudashorts auf – aber der Hammer dieses Mal war eine Japanerin in High Heels! Ich musste direkt 2x hinschauen …

Ungefähr 30 bis 45 Minuten nach Sonnenaufgang war auf dem Gipfel dann gähnende Leere. Nur vereinzelt waren noch Leute dort, die dann auch einen Wanderung unternehmen wollten. So wie auch wir.

Eigentlich hatten wir ja vor, eine längere Wanderung (ca. 5,6 mi einfacher Weg) vom Summit aus zu machen. Aber der eisige Wind hat uns davon abgehalten. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center (zum Aufwärmen und Shopping – von wegen Postkarten und Mitbringsel) machten wir uns auf den Weg – zuerst mit dem Wagen zu den Aussichtspunkten Kalahaku Overlook und Leleiwi Overlook. Von dort hat man eine fantastische Aussicht auf die Krater  Ka Lu’u o ka O’o, Kama’oli’i und Pu’u Maui. Danach fuhren wir dann zum Parkplatz des Halemau’u Trail und wanderten 1,1 mi (=1,7km) bis zum Aussichtspunkt. Hatten wir vorher immer klare Sicht, so war dies nun etwas anders. Immer wieder kamen Wolkenfetzen auf und verwandelte die Umgebung. Eben war da noch klare Sicht und blauer Himmel und schwups, plötzlich war alles wolkenumhüllt. Das war eine Herausforderung, denn der Trail war ziemlich steinig und es ging stetig bergab, und man musste schon genau hinsehen wohin man trat. Es hatte etwas von „The Fog“ und war ein bisschen unheimlich. Aber wir wurden belohnt! Am Aussichtspunkt offenbarte sich die ganze Schönheit der Landschaft von teils wolkenverhangen bis freie klare Sicht! Wir blieben bestimmt eine halbe Stunde dort, weil wir uns nicht satt sehen konnten. Anschließend hielten wir noch am Parkplatz Hosmer Grove und wanderten den vorgegebenen Weg durch den Wald.

Danach fuhren wir dann weiter ins Upcountry bis nach Ulupalakua. Ich wollte dort unbedingt noch einmal hin, zumal ich demnächst in meinem nächsten Hulakurs einen Hula lernen werde auf das Lied *Ulupalakua* 🙂 Kurzentschlossen haben wir bei einer Führung bei *Maui’s only Winery* mitgemacht und dann in der Weinprobierstube einen Pineapple-Wine und einen Pineapple-Sekt verköstigt. Beides war so lecker, dass wir uns je 1 Flasche mitgenommen haben. Den Wein haben wir übrigens heute Abend getrunken (an unserem letzten Abend in Makawao). Den Sekt trinken wir am Wochenende zusammen mit unseren Freunden Roxanne und Shane, bei denen wir eingeladen sind.

Der heutige Tag war ein Strandtag. Hier in Makawao regnete es sich mehr oder weniger ein und somit fuhren wir, nach einem gemütlichen Frühstück und einigen Hulatänzen, zuerst runter nach Paia, zum Baldwin Beach Park. Wir hatten Glück und dort schien die Sonne. Allerdings war es auch sehr windig und die Wellen waren sehr kräftig (von wegen North Shore!). Nichtsdestotrotz haben wir uns in die Fluten gestürzt … und das Wasseer war traumhaft; zwar zuerst etwas frisch, aber dann doch sehr angenehm. Die Wellen waren sehr kräftig und mich hat es dann förmlich auf den Strand geschlagen. Gut, dass es hier nur Sandstrand hat…! Wir blieben ungefähr eine dreiviertel Stunde an diesem Strand, dann kam die dunkle Wolkenregenfront an und wir flüchteten an die Südküste nach Kihei. Und dort hatten wir dann Sonne satt und wellentechnisch war es hier wesentlich ruhiger. Ich genoß auch hier noch ein Bad und dann zusammen mit meinem Göga einen Strandspaziergang und ein ausgiebiges Sonnenbad.

Auf der Rückfahrt nach Makawao wurden wieder kurzzeitig mit Regen beglückt – allerdings auch mit einem Doppelregenbogen!!! Das war einfach nur #hach!

Ein wunderschöner Tag neigte sich somit dem Ende. Morgen ziehen wir dann um nach Kihei. Dann heisst es *Aloha ‚oe Makawao* und *E komo mai Kihei*

Aloha –  ich wünsche euch einen schönen Tag und uns eine gute Nacht.

Aloha ahiahi aus Maui (3)

Gerne fasse ich heute den Samstag und Sonntag zusammen.

Der Samstag entpuppte sich als ein Regen-Sonne-Regen-Sonne-Regen-Sonne -Tag. Wie schon in meinem letzten Beitrag erwähnt waren wir in Haiku zum #PeaceLoveHaiku – The 21st Annual Haiku Ho’olaule’a & Flower Festival. Unter anderem wollten wir dort unsere Freundin Roxanne treffen – aber leider haben wir nicht zueinander gefunden.

Als wir in Haiku eintrafen, versuchten wir über Twitter einen Treffpunkt auszumachen. Aber das mobile WLan-Teil funktionierte dort nicht richtig – der Empfang war  sozusagen fast null. Ich war dann mal mutig, und versuchte den Organisator, der auf der Bühne die Ansagen machte davon zu überzeugen, dass er Roxanne ausruft. Aber er hat es dann leider doch nicht gemacht. Wir sind über den Festplatz gebummelt und haben uns die Stände angesehen, haben der tollen Musik gelauscht und eine Kleinigkeit gegessen und immer mal wieder  Schutz vor dem Regen gesucht 🙂 Alles in allem war es ein nettes Fest und wir sind dann zwei Stunden später wieder Richtung Paia gefahren.

Zwischen Haiku und Paia befindet sich einer der besten Buchten für Surfer, die Ho’okipa Bay. Es gibt dort einen Aussichtspunkt, von dem aus man das bunte Treiben gut beobachten kann. An diesem Samstag war es ganz besonders windig und auf dem Wasser war echt was los. Mein Göga hat ganz tolle Bilder gemacht, die ihr euch auf Flickr gerne anschauen könnt. Danach waren wir noch in Paia für ein Papaya-Pineapple-Smoothie und ein Thai Iced Coffee 🙂 War sehr lecker!

Auf dem Rückweg nach Makawao haben wir dann den ersten tollen Regenbogen gesehen. Ich erwähnte ja bereits, dass es ein Regen-Sonne-Regen-Sonne-Regen-Sonne -Tag war 🙂

Und der Regen und der Wind hielt die ganze Nacht an. Entsprechend frisch war es am heutigen Sonntag. Unser Plan war ja eigentlich für heute die „Road to Hana“ – aber bei der Wetterlage entschieden wir uns für den Besuch des Alexander & Baldwin Sugar Museum und des Maui Ocean Center . Beides hat sich wirklich gelohnt. Das Musuem ist zwar nicht sehr groß, aber sehr nett gestaltet und man gewinnt einen guten Einblick in die Herstellung des Zuckers und die geschichtlichen Hintergründe der ansässigen Zuckergesellschaften.

Und was soll ich euch sagen: das Wetter war dann auf der Südwestseite richtig toll; Sonne satt, aber auch Wind satt! Teilweise dachte ich, ich werde umgeweht 🙂

Auf dem Rückweg vom Maui Ocean Center legten wir einen Halt beim Kealia Pond National Wildlife Refuge ein . Das war nochmal ein schöner Spaziergang über den Kealia Costal Boardwalk und über den Strand.

Und morgen früh fahren wir zum Haleakala Summit und hoffen auf einen tollen Sonnenaufgang und eine schöne Wanderung bei Sonnenschein. Die Wettervorhersage stimmt uns zuversichtlich.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag und uns eine gute Nacht. – Aloha –

Aloha kakahiaka aus Maui (2)

Unser dritter Tag hat begonnen und das Wetter ist wieder sehr angenehm. In der Nacht hatte es allerdings geregnet und es war etwas frisch heute Morgen. Derzeit haben 70°F auf unserer Lanai. Gefrühstückt hätten wir und nachher fahren wir zu einer Veranstaltung in Haiku:

PeaceLoveHaiku – The 21st Annual Haiku Ho’olaule’a & Flower Festival – April 12, 2014

Dort werden wir auch schon zum erstenmal unsere Freundin Roxanne treffen. Darauf freue ich mich sehr. Ansonsten lassen wir uns inspirieren, was uns der Tag noch so bringt.

Am Donnerstag waren wir unterwegs in Paia, Kahului und Makawao, dem Ort wo wir wohnen. In Paia waren wir zum Frühstück bei Charley’s Maui. Da die Uhrzeit schon fortgeschritten war (11:00) entschied ich mich nicht für Pancakes sondern für etwas Handfestes: Huevos Rancheros – und es war wieder so lecker wie ich es in Erinnerung hatte. Danach machten wir noch einen Bummel durch den Ort und anschließend fuhren wir weiter Richtung Kahului. Allerdings machten wir vorher noch einen Abstecher zum Strand. Der Baldwin Beach Park hat uns förmlich eingeladen „Hallo“ zu sagen. Es wurde ein langer Abstecher 🙂 Wir sind die komplette Bucht entlang gelaufen und wir genossen die Sonne, den Wind, die Wellen, diese allerdings nur mit den Füssen. Es war herrlich.

Unser Ziel in Kahului war das Queen Ka’ahumanu Center – eine große Shopping Mall. Allerdings nicht um wirklich Shoppen zu gehen, sondern um uns im T-Mobile laden eine Simcard für den mobilen Router zu besorgen. Die haben wir auch bekommen. Aber wie es damit weiterging ist eine andere Geschichte, die ich hier nicht weiter ausführen möchte. Wichtig ist, jetzt funktioniert es 😉

Wir fuhren dann gemütlich zurück nach Makawao und erkundeten hier auch die Geschäfte. Hier gibt es auch sehr viele Galerien und zwei davon haben wir uns auch angesehen. Die Bilder haben mir alle sehr gefallen. Die Preis liegen zwischen erschwinglich und sauteuer. Etwas Erschwingliches habe ich schon entdeckt und ich denke, ich werde es kaufen.

Gestern waren wir dann im Iao Valley State Park und haben einen längeren Spaziergang unternommen. Das Areal ist zwar nicht groß, aber es gibt viele schöne Ecken und Frank hat einige sehr schöne Aufnahmen gemacht, obwohl das Licht zum fotografieren echt ungünstig war. Es war bewölkt in Nebelschwaden und Wolkenfetzen hingen im Tal und das Licht war sehr diffus. Mit meinem Handy sind mir deshalb nur ganz wenige Aufnahmen gelungen. Eines der Bilder habe ich bereits als Aloha-pic of the day bei Facebook und Twitter geteilt. So ein Aloha-pic wird es jeden Tag geben 🙂

Wir sind dann weiter gefahren die Küste entlang Richtung Waihe’e. Unser Ziel war dasWaihe‘e Coastal Dunes & Wetlands Refuge. Ein Hinweisschild hatten wir auch gefunden. Allerdings landeten wir am Beachpark bzw. am Golfplatz. Wir wollten dann nicht groß weitersuchen, zumal auch niemand da war, den wir hätten fragen können. Wir fuhren dann noch ein Stück weiter und wurden belohnt mit einem wundervollen Ausblick auf die Bucht und den Haleakala. Allerdings war er total in ein Wolkenband verhüllt und nur die Spitze lugte aus den Wolken heraus. Wir fuhren bis zum Ende des Highway 340. Ab hier soll man dann mit dem Mietwagen nicht mehr weiterfahren, da die Straße wohl nicht wirklich gut ist und Schäden am Auto nicht ausgeschlossen werden können.

Hier beginnt dann auch der Waihe’e Ridge Trail, den wir noch laufen werden. Gut, dass wir 3 Wochen hier sind. So können wir noch wirklich viel Neues von Maui kennenlernen.

In diesem Sinne wünsche ich uns einen schönen Tag und euch eine gute Nacht.

Me ke aloha pumehana.

gg

Aloha kakahiaka aus Maui

Welch ein überwältigendes Gefühl und welch ein wundervoller Morgen mit Sonnenschein und einem leichten warmen Wind #hach

Unser erster Tag hier in Makawao – am Fuße des Haleakala, bereits im Upcountry. Wir haben eine fantastische Unterkunft bei Pamela und Russ Dyson *Country Living on Maui* Bed & Breakfast. Allerdings gibt es auch hier kein Breakfast, was uns von vornherein schon fast klar war. Aber das macht nichts. Unseren ersten Kaffee haben wir schon genossen, sehr früh um 6:20 Uhr. Im Bett natürlich, mit einem herrlichen Ausblick auf unsere Lanai und den dahinter liegenden Garten. Die so typischen Geräusche der hiesigen Vögel, die Grillen, und der Hahn im Garten haben dafür gesorgt, dass ich schon um 4:00 Uhr das erste Mal wach war.

Und ich konnte natürlich nicht anders als diesen wundervollen Tag mit Hula zu begrüßen. Ich habe meine 4 Lieblingshulas *Puamana* *Blue Hawaii* *These Islands* und Nani Hanalei*getanzt und es war ein so überwältigendes Gefühl! Ich habe über das ganze Gesicht gestrahlt und die Sonne und der Wind auf meiner Haut haben die Glückshormone nur so rausfließen lassen.

Jetzt sitze ich gerade auf der Lanai in der Hollywoodschaukel und höre noch etwas Hawaiimusik und warte, dass mein Göga mit Duschen fertig ist. Das will ich dann auch noch, duschen 🙂 und danach fahren wir nach Paia zu *Charly’s* und gönnen uns ein leckeres Frühstück.

Morgen werden wir dann draußen auf unserer Lanai frühstücken. Eingekauft dafür haben wir schon gestern Abend und uns mit allem ausgestattet was was wir so benötigen.

In diesem Sinne: Aloha und tschüss bis zu meinem nächsten Beitrag 🙂