Erinnerungen und ein Neuanfang

Es ist Donnerstagabend, der 11. August 2016. Vor vier Monaten, am 11. April, mussten wir unseren Herzenskater Fixi Mausebär, bester, herzigster, schmusigster Piratenkuhkater ever, gehen lassen. Das war ein sehr harter Tag für uns. Beide haben wir geweint um ihn. Es war sehr schwer. Denn die Diagnose kam praktisch von jetzt auf sofort. Und wir konnten nichts anderes tun, als ihn gehen zu lassen. Fast auf den Tag genau, ein Jahr vorher, am 1. April 2015, mussten wir unseren Herzenskater Pupsylotta gehen lassen. Auch dieser Tag war schrecklich. Wobei wir uns hier zumindest darauf vorbereiten konnten. Denn die Diagnose hatten wir eine Woche zuvor in der Tierklinik erfahren. Pupsys Tod ging mir so sehr zu Herzen und ich weinte bitterlich. Aber da war ja noch Fixi, der so rührig mit uns war und der uns getröstet hatte, mit seiner Anwesenheit, seinem Schnurren und seinen so liebevollen, einzigartigen Gesten. Deshalb hatte es uns förmlich den Boden unter den Füssen weggerissen, als wir Fixi von heute auf morgen gehen lassen mussten.

Die ersten Wochen nach Fixis Tod waren für uns sehr schmerzhaft. Manchmal dachte ich, es war alles nur ein böser Traum, und Fixi kommt gleich um die Ecke gestromert und macht es sich auf Franks Schreibtisch gemütlich.  Aber so war es natürlich nicht, und die vielen liebgewonnen Kleinigkeiten und Tagesabläufe waren eben einfach nicht mehr da. Wir haben uns langsam daran gewöhnt, mehr oder weniger. Und es war uns klar, dass wir wieder 2 Katzen bei uns aufnehmen werden. Irgendwann, wenn der Schmerz nachgelassen hat und es uns nicht wie ein Verrat an Fixi vorkommt.

Ich hatte viele gute Gespräche mit lieben Menschen, die sich so gut in uns hineinversetzen konnten. Und wir haben beide sehr viel Trost erfahren. Schließlich wurden wir von einigen aus unserer Katzengemeinschaft immer mal wieder zart angestupst, mit Bildern und Hinweisen auf Katzen, die ein neues Zuhause suchen. Aber irgendwie waren wir noch nicht so weit, wieder zwei Fellnasen bei uns aufzunehmen.

Am 18. Juli schließlich schlug das Schicksal zu. Und ich hatte das Gefühl, das war ein Pfotenstupser von Fixi. Eine ehemalige Arbeitskollegin, die ehrenamtlich im Tierheim Worms arbeitet, hatte mich kontaktiert und mir von den Beiden erzählt. Sie wurden vor einem Supermarkt  gefunden und im Tierheim abgegeben. Sie hatte mir natürlich auch Bilder geschickt und tja, da war es um mich geschehen. Wir blieben in Kontakt. Denn erst mussten die Zwei die Quarantänezeit überstehen, Untersuchungen, Impfungen und Entwurmung über sich ergehen lassen. Schließlich konnten wir sie letzte Woche am Samstag besuchen. Und nach einer Stunde im Katzenhaus waren uns Frank und ich einig, dass wir ihnen bei uns ein neues Zuhause geben wollen. Und es fühlte sich für mich auch richtig an, obwohl immer noch ein klitzekleiner Gedanke von „Verrat an Fixi“ da war. Aber ich bin mir jetzt sicher, dass Fixi und Pupsy mit den Beiden einverstanden sind und wir ihren Segen haben.

Heute ist Samstag, der 13.August. Und wir haben sie abgeholt. Und sie sind jetzt dabei, ihr neues Revier und Zuhause zu erkunden. Wir haben ihnen übrigens hawaiianische Namen gegeben.

Mit Freude stellen wir euch vor: Katzenmädchen Lani und Kater Kimo. Unsere @AlohaKatzen  <3 <3 <3

 

Der letzte Tag im April

Ich hatte heute einen Plan. Aber dieser wurde nicht in die Tat umgsetzt.
Denn heute Vormittag so gegen 10:00 Uhr lese ich in Twitter, dass wieder eine unserer TwitterCats die Reise über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Von jetzt auf sofort. Vollkommen unvorbereitet. Ich kannte Henry, das ist sein Name, nicht persönlich. Aber dafür kenne ich seine Menschen um so besser. Sie gehören ebenfalls zu unserer wunderbaren Twitterkatzen-Gemeinschaft. Und ich traure mit ihnen um ihren geliebten Henry. Und ich habe gerade für sie und ihren Henry einen meiner Lieblingshula getanzt. These Islands. Ich denke an euch und sende euch Trost.

https://www.youtube.com/watch?v=Sfnm0nfp8KU

Und ich denke dabei auch an unseren Fixi Mausebär, der vor 3 Wochen ebenfalls zu den Sternen reiste, und an unser Pupselchen, der diese Reise vor einem Jahr antrat….

Für Fixi habe ich an seinem letzten Wochenende ebenfalls getanzt. Alle meine Lieblingshula. Und er hat leise schnurrend in seinem Sessel gelegen und geschlummert und hoffentlich all meine Liebe gespürt.

Und so mögt auch ihr, liebe Familie von Henry meine Liebe und meinen Trost spüren.

Seine letzte Ruhestätte – Fixi Mausebär #R.I.P

So ist der Tag nun da. Genau 11 Tage, nachdem seine Seele die Reise zu den Sternen angetreten hat, können wir nun seine Asche beisetzen. Wir hatten uns, wie bei Pupsylotta, dazu entschieden, seinen Körper zur Einzeleinäscherung zu geben. Seine Urne bekommt nun den Platz neben Pupsys Urne und somit sind die Beiden auch in ihren sterblichen Überresten vereint.

Wir sind dankbar, dass Herr Groß von Anubis sich so rührend um alles gekümmert hat. Es ist tröstlich zu wissen, dass der Körper auch nach dem Tod würdig behandelt wird.

Wir verabschieden uns nun nochmals von unserem geliebten Fixi Mausebär, dem allerbesten, freundlichsten, liebevollsten, herzigsten Piratenkuhkater ever!

Frank hat rechts neben Pupselchens Ruhestätte für Fixi Platz gemacht. Mit gelben Hornveilchen haben wir sein Gräbchen bepflanzt. Hornveilchen, an denen Fixi auch immer so gerne geschnuppert und geknabbert hat.

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Denise und Michelle, unsere beiden Catsitter-Mädels waren auch bei dabei und haben sich von Fixi verabschiedet. Es tat gut, die Beiden dabeizuhaben.

Und letztendlich haben wir Fixi noch mit wundervoller Hawaii-Musik und  mit einem Lied begleitet, dass ich letztes Jahr schon bei Pupsys Abschied gehört habe, auf dem Weg zur Tierärztin, als ich schon ahnte was kommen sollte: Hero  – So let me go, I don’t wanna be your hero…. Beide haben wir gehen lassen. Beide mussten keine Helden für uns sein.

Aber wie sagten Denise und Michelle: Sie sind die Helden des Herzens!

Aloha lieber Fixi – du bist nicht weg, sondern nur woanders – nämlich bei Pupsylotta! Und irgendwann sehen wir uns alle wieder.

Gefulltes Plumeria Herz_Fotor

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Die Regenbogenbrücke

 

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Fixi Mausebär – Seine letzte Reise #R.I.P

Wir sind tieftraurig. Die Tränen fließen. Unser herzallerliebster Fixi Mausebär hat seine letzte Reise zu den Sternen angetreten. Die Entscheidung, ihn gehen zu lassen, war richtig. Er wäre nicht mehr gesund geworden.

Der Tumor saß an der Pankreas und wucherte bereits und die Lymphdrüsen im Darmbereich waren bereits dick geschwollen.

Es gab nichts mehr zu operieren. Frau Reimlinger war überrascht, dass die Pankreas betroffen war, denn die Blutwerte hatten das nicht gezeigt. Aber sie sagte, das ist wie bei den Menschen auch. Es wird erst sehr spät in den Blutwerten erkennbar, und dann ist es zu spät.

Mein Herz ist gebrochen und ich kann mich nicht beruhigen. Ich kann aber sagen, dass wir alles für ihn getan haben, was möglich war.

Und Fixi wusste das auch. Ich glaube, er wusste, dass er sich heute zum Sternenclan begibt. Heute Morgen im Bett hat er etwas getan, dass er schon seit einigen Wochen nicht mehr tat: er putzte mir die Stirn und die Augenbrauen. Ganz intensiv. Damit hat er sich wohl schon von mir verabschieden und mir Trost zusprechen wollen. Vielleicht wollte er mir damit sagen, dass ich alles richtig gemacht habe. Vielleicht hat er sich damit bedankt, für die Liebe, die er von uns Beiden erfahren hat.

Es ist so schwer loszulassen – aber es ist wichtig, dass man es tut.

Und ich denke an die wundervoller Zeit, die wir mit unserem edlen, weisen, liebevollen, zurückhaltenden, schmusigen, herzigen Fixi verbringen durften. Ein Blick in seine Augen sagte mehr als tausend Worte. Und wir haben uns verstanden. Auch wenn er nicht der Schmusekater in dem Sinne war, den man auf den Arm nehmen konnte. Und der sich nicht auf den Schoß legte. Er war trotzdem ein Schmuser vor dem Herrn. Er liebte es insbesondere, wenn Frank ihm die Ohren knuddelte. Frank sagte dazu immer: Ohren abschrauben 😉 – Fixi hat sich dann immer förmlich in Franks Hand reingelegt und konnte nicht genug davon bekommen. Er liebte es sowieso, mit Frank zusammen im Büro zu sein. Frank brauchte nur die Tür aufzumachen, und schwupps saß Fixi bereits auf seiner Decke auf dem Schreibtisch. Er war ein Büsnesskater par Exellance.

Und dann seine feine Art zu zeigen, wenn er aufgeregt war. Dann hob er immer eines seiner Pfötchen, meistens das Rechte. Und zeigte uns damit, was er wollte…. meiste ein Leckerchen 😉

Und er spürte auch, wenn es einem nicht gut ging. Dann kam er, legte sich ganz nah an einen und schnurrte.

Nur jetzt kann er nicht mehr für uns schnurren. Wir schnurren jetzt für ihn. Und es tut gut, zu wissen, dass so viele liebe Menschen und ihre Tiere aus der Twitterkatzengemeinschaft für Fixi die Daumen und Pfötchen gedrückt haben, für ihn geschnurrt und gewufft haben und so auch für ihn da waren. Die Welle der Empathie für Fixi ist riesengroß und es tut auch uns in unserer Trauer gut zu wissen, dass ihr an ihn denkt und ebenfalls um ihn trauert.

Ach Mausebärchen, du hast uns soviel Freude bereitet und wir lieben dich sehr und werden dich nie vergessen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit dir hatten. Du bekommst deinen Platz bei Pupsylotta und eines Tages, da sehen wir uns wieder.

Komm gut über die Brücke, kleiner tapferer Piratenkuhkater, und möge deine Seele vom Sternenclan gut aufgenommen werden.

In tiefer Liebe <3 <3 <3 deine Futterfrau und dein Futtermann

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Diese Bilder von gestern und heute möchte ich gerne noch mit euch teilen

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Hula für Fixi Mausebär

Es ist Sonntag. Der Tag vor der OP. Ich habe heute für Fixi 3 Stunden Hula getanzt. Alle meine Lieblingshulas habe ich für ihn getanzt. Mit all meiner Liebe für ihn im Herzen. Er hat dabei auf dem Sessel gelegen und vor sich hingeschlummert. Er schläft sehr viel und frisst fast gar nichts. Ich musste ihm heute die Rinderhackfleichkügelchen und Catsticks förmlich aufdrängen. Ich habe das Gefühl, dass er nur mir zu Liebe etwas zu sich nimmt. Das flüssige Schmerzmittel hat er gut aufgenommen. Und ich kann davon ausgehen, dass er zumindest schmerzfrei ist.

Ich bin im Moment sehr im Zwiespalt. Wenn ich Fixi so sehe, dann weiß ich nicht, ob ich ihm die OP überhaupt noch zumuten soll. Wenn ich mir aber vorstelle, dass die Möglichkeit besteht, dass er nach der OP doch wieder gesund werden kann, dann will ich ihm und uns diese Möglichkeit nicht nehmen.

Ich reisse mich zusammen und versuche nur optimistisch und positiv an Morgen zu denken. Aber ach, mir stehen trotzdem die Tränen der Hilflosigkeit in den Augen. Ich will ihn nicht verlieren unseren Fixi Mausebär. Aber ich will ihn auch nicht quälen…

Ich musste das jetzt einfach nochmal loswerden. Ich will mir damit auch nach Morgen noch bestätigen, dass ich bzw. wir die richtige Entscheidung getroffen haben.

Wir lieben ihn so sehr, unseren Fixi Mausebär <3 <3 <3

Fixi Mausebär – Die Sorgen hören nicht auf (2)

Heute ist Freitag, der 8. April. Und eigentlich sollte heute die Tierheilpraktikerin kommen. Eigentlich….

Gestern Abend war ich mit Fixi zum nächsten Kontrolltermin bei unserer Tierärztin. Sein Wasserhaushalt war soweit in Ordnung, sodass keine Infusion mehr gegeben werden musste. Die Temperaturmessung ergab 39,5°C, was im Rahmen liegt. Normal ist zwischen 38 und 39°C, aber bei Aufregung kann die Temperatur auch schon mal steigen.

Das Problem ist die Futteraufnahme. Er frisst weiterhin nur sehr wenig, und das muss sich unbedingt ändern. Frau Dr. Reimlinger macht sich wirklich sehr große Gedanken um Fixi und wir sind intensiv im Gespräch. Auch seinen dicken Bauch fand sie nicht prickelnd. Ihr ging schon durch den Kopf, dass Fixi einen Tumor haben könnte. Da aber alle Laborwerte in Ordnung waren, und auch bei der Punktion keine Flüssigkeit herauskam, war die große Frage, wo setzt man an.  Ich habe ihr daraufhin ein Foto von Fixis Kot gezeigt (er hatte sein Geschäft nicht zugescharrt), dass ich am Vorabend aufgenommen hatte. Irgendwie hatte ich eine innere Eingebung, dass dieses Bild vielleicht wichtig sein könnte.

Dieses Bild war dann auch wirklich ausschlaggebend. Sie tastete Fixis Bauch nochmals ganz intensiv in alle Richtungen und Tiefen ab (und Fixi hat sich sehr darüber beschwert!). Und da hat sie es gefühlt! Etwas, was da nicht hingehört. Sofort wurde eine Röntgenaufnahme gemacht, die dann leider ihren Verdacht auch bestätigte.

Das Geschwür sitzt zwischen Leber und Dünndarm und hat den Dünndarm bereits beseite gedrängt. Es sind allerdings keine Organe mit Metastasen befallen; zumindest war auf dem Röntgenbild davon nichts zu sehen. Zur Erinnerung: vor 6 Monaten, im Oktober, wurde in der Klinik von Fixi ja auch  ein Ultraschall und Röntgenbild (alle wichtigen Organe)  gemacht . Und da war explizit auch nichts zu sehen und alles war o.k.

Da sind dann meinerseits schon in der Praxis die ersten Tränen geflossen, obwohl ich versuchte, diese wegen Fixi zurückzuhalten. Es gibt jetzt noch eine kleine Hoffnung. Unsere TÄ wird Fixi am Montagvormittag operieren. Wenn der Tumor verkapselt ist und sich herausnehmen lässt, dann macht sie das.  Für den Heilungsprozess werden wir dann auch die Tierheilpraktikerin mit ins Boot nehmen. Sie ist darüber auch bereits informiert. Wenn er aber nicht operabel sein sollte, haben wir beschlossen, Fixi dann nicht mehr aufwachen zu lassen. Wir wollen einfach nicht, dass er sich quält, denn das hat er nicht verdient.

Es ist jetzt schon schwer für ihn, und ihn so zu sehen ist auch für uns nervenaufreibend und wir sind sehr, sehr traurig.
Diesen einen Schritt machen wir noch. Aber wenn er nicht funktionert, wird Fixi sich am Montag auf die Reise zu Pupslyotta begeben.

In den kommenden Stunden bis Montag lassen wir ihn nicht mehr alleine und sind einfach nur für ihn da. Wir machen es ihm schön gemütlich und wir versuchen, ihm soviele leckere Sachen wie möglich zuzuführen. Ich werde für ihn Hula tanzen und ihm positive Energie schicken.

Wir möchten ihn so gerne noch ganz lange bei uns haben unseren bezaubernden, liebevollen, weisen Piratenkuhkater. Denn wir lieben ihn so sehr <3 <3 <3

Fixi Mausebär – Die Sorgen hören nicht auf

Seit Montag sind wir Dauergast bei Fixis Tierärztin. Er bekam jeden Tag eine Infusion, zusätzlich Vitamin B und Schmerzmittel. Warum das Ganze: er frisst sehr schlecht, bis fast nichts, hatte hohes Fieber und war sehr dehydriert. Obwohl er viel getrunken hatte…

…aber eigentlich fing es ja schon letztes Jahr an, dass Fixi ständig  zur Tierärztin musste. Im Juli 2015 ging es los mit seiner Blase. Ständig rannte er aufs Klo und setzte nur wenig Urin ab. Der Urintest ergab eine Entzündung  und daraufhin wurde mit einer Antibiotikum-Depotspritze behandelt. Er fing sich relativ schnell wieder und im August gings dann mit seinem Zahnfleisch los. Nachdem diese Entzündung abgeklungen war, wurde eine Zahnsanierung durchgeführt  und alles ordentlich gereinigt. Das sollte dann eigentlich die letzte Aktion gewesen sein vor der Impfung im November. Aber leider kam es anders.

Im September ging es mit seiner Blase weiter. Die Entzündungswerte im Urin waren hoch. Somit wurde wieder mit einer Antibiotiokum-Depotspritze behandelt, aber diesmal wurde es nicht. besser. Daraufhin wurde ein Ultraschall der Blase gemacht, um zu prüfen, ob er vielleicht doch Steine hat. Fixi neigt ja zur Struvitsteinbildung und bekam (ihr seht, ich schreibe bereits in der Vergangenheit) deshalb eigens ein Spezialfutter um diese zu vermeiden. Im Ultraschall war nichts zu sehen. Somit wurde auf Tablettengabe eines Antibiotikums umgestiegen. Was hier im Hause sowohl bei mir, wie auch beim Göttergatten zu einigem Streß führte (ich berichtete bei Twitter und Facebook). Fixi ließ sich nämlich die Tabletten nicht einfach so ins Mäulchen stecken. Er presste eben jenes pickpackefest zusammen, und ich musste jedesmal Gewalt anwenden, um die Tabletten in sein Mäulchen zu bekommen. Da war ich auch kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Aber die Tabletten halfen auch nicht. Mittlerweile hatten wir Anfang Oktober. Fixi rannte immer noch ständig aufs Klo, setzte nur kleine Urinmengen ab, und schließlich war auch Blut im Urin.

Daraufhin wurde ein Röntgenbild erstellt und siehe da, es waren doch Steine in der Blase. Und zwar eine ganze Menge. Noch am gleichen Tag (ein Freitag) fuhr ich mit Fixi in die Tierklinik. Dort wurde nochmals ein Röntgenbild gemacht, Blut abgenommen und der OP-Termin für den nächsten Montag festgelegt. Die OP hat Fixi sehr gut überstanden. Wir konnten ihn noch am gleichen Abend wieder abholen. Er musste nicht über Nacht dort bleiben. Die ersten 2 Tage war der Urin noch blutig, aber dann wurde es ganz schnell wieder gut. Fixi musste eine Woche (oder waren es 10 Tage) einen Catsuit tragen, damit er nicht an der Wunde leckt. Er hat das mit Fassung getragen. Die herausoperierten Steine wurden analysiert, und es waren keine Struvitsteine, sondern Oxalatsteine! Im Nachhinein mache ich mir immer noch Vorwürfe. Denn dadurch, dass er das Antistruvitsteinfutter erhalten hatte, wurde sein Urin vom ph-Wert so verändert, dass sich daraufhin die Oxalatsteine bilden konnten. Mittlerweile erhält er als Trockenfutter die Variante von Royal Canin Urinary s/o – und als Nassfutter habe ich auf Catzfine und Royal Canin aging+12 umgestellt. Seither hat es auch keine Blasenprobleme mehr gegeben.

Meine Hoffnung, dass nun alles ausgestanden war wurde jäh zerstört. Im November schnäkelte Fixi wieder mit seinem Futter herum und fraß einfach zu wenig. Ich fackelte da auch nicht lange herum, sondern stand wieder bei der Tierärztin auf der Matte. Erneut hatte Fixi eine heftige Zahnfleischentzündung. Er bekam eine Cortison-Depotspritze und eine Antibiotikumspritze und Schmerzmittel für 3 Tage. Zum Kontrolltermin Ende November sah alles schon viel besser aus und er hat dann noch seine Impfung (Katzenseuche/Katzenschnupfen) erhalten. Auf eine weitere Cortisonspritze hat die Tierärztin verzichtet, da ich mit ihr über eine  zusätzliche Therapie und Unterstützung durch homöopathische Medizin sprach, und dass ich einen Tierheilpraktiker/Homöopath kontaktieren wollte (was sie auch befürwortete). Mit einer meiner Katzen-Freundinnen aus dem TwitCatClub hatte ich viel telefoniert bzw. gechattet. Sie empfahl mir einen Homöopathen (der auch Tierarzt ist), zu dem sie mit ihren Katzen auch immer geht.  Anfang Dezember hatte ich ihn telefonisch kontaktiert. Da er aber eben in Dortmund war, und ich Fixi eine so lange Reise nicht zumuten wollte, blieb es bei den telefonischen Beratungsterminen. Er hat sich hierfür auch immer genügend Zeit genommen. Ich bekam verschiedene Tropfen zur Unterstützung seiner Blase und seines Zahnfleisches sowie Nosoden zugeschickt. Und Fixi hatte auch alles gut angenommen. So weit, so gut.  Anfang Februar diesen Jahres ging es dann aber wieder los. Fixi schnäkelte schon wieder mit seinem Futter herum. Außerdem stellte ich fest, dass er sich nicht mehr richtig säubern konnte. Rund um sein Mäulchen war er richtig dreckig nach dem Fressen. und verweigerte dann von heute auf morgen sein Futter. Und das natürlich am Sonntag.

Am Montagmorgen bin ich direkt zur Tierärztin gefahren. Ich dachte, es sei wieder das Zahnfleisch. Das war zwar wieder etwas entzündet, aber in einem viel schlimmeren Zustand war sein Zunge! Die Zungenränder waren geschwollen, tiefrot und die Zotten/Papillen waren quasi nicht mehr vorhanden. Schock schwere Not! Unser armer Fixi Mausebär! Die Tierärztin musste handeln und Fixi hat wieder ein Cortison-Depotspritze erhalten. Zusätzlich sollte ich an den kommenden 3 Tagen Schmerzmittel verabreichen. Die Depotspritze wirkt 3 Wochen. Das machte natürlich die ganze homöopathische Behandlung zunichte. Aber es ging eben nicht anders. Außerdem wurde ein Abstrich gemacht und auf Calicivirus untersucht. Der Test war aber negativ. Das war schon mal gut.

Zum Kontrolltermin nach den 3 Wochen, war es noch nicht komplett abgeheilt, sah aber schon wesentlich besser aus. Die TÄ entschied sich, ihm eine weitere Depotspritze zu verabreichen und zusätzlich noch eine Vitaminspritze. Fixi entwickelte wieder einen besseren Appetit und ich war mit der täglich verzehrten Futtermenge ganz zufrieden. Es ging langsam aufwärts. Er hatte allerdings immer noch Probleme sich zu säubern. Deshalb habe ich ihm so oft wie möglich mit einem weichen Tuch sein Mäulchen gesäubert. Zum nächsten Kontrolltermin 4 Wochen später, war es aber immer noch nicht wirklich zufriedenstellend besser geworden. Somit gab es die nächste Spritze und weitere Vitamine. Aber Fixi kam nicht in die Pötte. Er schnäkelte wieder mehr und nach 2 Wochen eskalierte das Ganze dann mal wieder am Wochenende (das war am 3.April)! Fixi zog sich komplett zurück, fraß so gut wie nichts und trank viel und sein Kot war breiig und stank. Am Montag war ich gleich wieder bei der TÄ. Er hatte über 40°C Fieber und war dehydriert und seine Zunge war wieder in einem schlimmen Zustand . Es wurde Blut abgenommen um zu seine Leberwerte zu überprüfen. Die TÄ hatte den Verdacht auf eine Pankreatitis. Aber seine Leberwerte waren in Ordnung, im unteren Normbereich. Nur die Lipase war erhöht, allerdings nicht besorgniserregend. Er bekam eine Infusion und dazu noch eine Vitaminspritze zur Unterstützung seines Immunsystems und Schmerzmittel. Am Dienstag war Frank dann mit ihm bei der TÄ zur nächsten Infusion und ich bin heute wieder mit ihm dort gewesen. Die TÄ hat ihm nochmal Blut abgenommen um auf FIV/HIV und Leukose zu testen. Das Ergebnis gibt es dann am Freitag.

Fixi ist natürlich überhaupt nicht amused. Sobald sein Korb bei der TÄ auf dem Untersuchungstisch steht beginnt er zu knurren und zu fauchen. Und die beiden Blutentnahmen am Montag und heute waren purer Stress für ihn. Morgen gibt es nochmal eine Infusion und Vitamine. Futtertechnisch gibt es derzeit kein Nassfutter für ihn, er verweigert es eh. Ich gebe ihm rohes Rinderhack, gegartes Putenbrustfilet, bzw Hähnchenbrustfilet und gegarten Weissfisch. Und sein TroFu. Aber er frisst wirklich wenig. Gestern Abend und auch heute Abend habe ich ihn mit meiner Hand angefüttert. Schließlich ist er dann doch an seinen Napf gegangen. Heute Abend hat er bisher 20g Putenbrust und 15 g Rinderhack gegessen. Das wars. Frank und ich sind sehr, sehr in Sorge und unser Nervenkostüm ist total angspannt.

In dieser Zeit seit Juli 2015 hat Fixi 1,3 kg abgenommen. Er wiegt jetzt nur noch 4,3 kg. Ich hoffe wirklich sehr, dass die Behandlung bald anschlägt, bzw. herausgefunden wird, was ihm wirklich fehlt und ihm so zusetzt. Am Freitag kommt auch  eine Tierheilpraktikerin zu uns nach Hause. Sie ist eine Bekannte unserer TÄ und vielleicht ergeben sich da ja doch noch unterstützende Maßnahmen um Fixi wieder gesund zu bekommen. Es steht im Moment wirklich nicht gut um Fixi, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Wir lieben ihn sehr, unseren Mausebär!

Pupsylotta – seine letzte Ruhestätte

Eine Woche ist es nun her, dass wir unseren geliebten Schnuckelpupsel gehen lassen mussten. Am 1. April um 18:25 Uhr ging er auf seine große Reise zum SternenClan. Ich habe seither sehr viele Tränen vergossen und ich war die ersten Tage untröstlich. Aber ihr alle, liebe Twitterkatzen und Dosis und liebe Freunde und Bekannte habt uns viel Trost gespendet – per Telefon, per persönlichem Gespräch und am meisten über Twitter und Facebook.

In meinem letzten Beitrag hatte ich ja bereits geschrieben, dass wir Pupsel einäschern lassen und ihn dann hier bei uns beisetzen wollen. Heute konnten wir seine Asche abholen. Wir wurden sehr gut betreut von Herrn Groß von Anubis in Mainz. Anubis ist in mehreren Bundesländern vertreten, und ich kann dieses Unternehmen wirklich weiterempfehlen.

Wir haben uns eine tönerne Urne ausgesucht, die sich im Boden rückstandslos auflöst.

Pupsels Asche ruht nun unter Vergissmeinnicht flankiert von Narzissen.

Lieber Pupsel, du wirst immer in unseren Herzen bleiben. Unser über alles geliebter Kater!

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Blick über die Mauer von unserer Terrasse aus
Blick über die Mauer von unserer Terrasse aus

 

R.I.P. Pupsylotta – Allerbester Schmusekater

1. April 2015 – Pupsylotta nimmt seine Reise auf über die Regenbogenbrücke zu den Sternen.

Frank und ich sind über alle Maßen traurig und haben rotverweinte Augen. Wir haben heute Abend unseren Pupsylotta gehen lassen.

Ich war bereits die vergangenen Tage seit dem Wochenende sehr unruhig. Am Montag sollte Pupsylotta ja eigentlich seine nächste Cortisonspritze erhalten. Beide Tierärztinnen waren aber krank, und so war es auch noch gestern.

Heute Nachmittag rief ich in der Praxis an, Frau Dr. Reimlinger ist immer noch krank aber Frau Dr. Hähnel war wieder da. Und so kündigte ich uns an für 17:45 Uhr. Immer noch mit dem Gedanken, dass Pupsel die Cortisonspritze bekommt. Aber meine innere Stimme sagte mir bereits etwas anderes. Pupsylotta hat in den vergangenen Tagen rapide abgebaut. Er wollte insbesondere nicht wirklich etwas essen. Mit viel gutem Zureden hat er dann auch immer ein paar Häppchen genommen. Aber viel war das nicht wirklich. Seit Sonntag hatte er auch wieder Durchfall. Und er tat sich sehr schwer mit dem Aufstehen und ach…… wenn ihr ihn gesehen hättet.

Ich bin immer wieder in mich gegangen und habe mich gefragt, was das Beste für ihn ist. Alleine darüber nachzudenken hat schon einen Sturzbach von Tränen erzeugt. Aber uns Beiden war klar, dass wir Pupsel diesen Zustand nicht weiter zumuten wollten und dass wir uns auch nichts schön reden wollen. Pupsylotta hat das nicht verdient.

Am Sonntagvormittag hat er eine lange Zeit bei mir auf dem Bauch verbracht. Ich hatte ihn mit zu uns ins Bett genommen, und ich hatte auch das Gefühl, dass es ihm sehr gefiel. Er schnurrte die ganze Zeit dabei. An den vergangenen beiden Abenden hat er auch eine längere Zeit auf meinem Schoß verbracht. Er stand plötzlich von seiner Decke auf und legte sich zu mir.

Gestern Abend war er erst auf seiner Decke. Sein Lieblingsplatz war in den letzten Wochen das kleine Tischchen neben unserer Couch. Da lag eine schöne flauschige Decke und er fand es wohl sehr gemütlich. Ich hatte das Bedürfnis, ihn zu mir auch die Couch zu holen, wollte ihn aber nicht dazu zwingen. Da hatte ich die Idee mit dem Kamm. Er liebte es ja sehr, wenn ich ihm mit dem Kamm seinen Pelz bearbeitet habe. Ich sprach ihn an und zeigte ihm den Kamm. Da stand er sofort auf, maunzte, kam auf meinen Schoß und da blieb er dann lange liegen. Tagsüber hat er sich meist in der Nähe von Frank aufgehalten. Und so war er auf alle Fälle nie alleine.

Wir lieben ihn sehr, unseren Pupsel, und das war auch der Grund, warum wir heute Abend entschieden haben, in gehen zu lassen.

Dazu kam, dass Frau Dr. Hähnel uns diesbezüglich auch zugeredet hat. Sie hatte ihn seit November ja nicht mehr gesehen und sich erschrocken. Sie hat ihn nochmal untersucht und er hat insbesondere auf das Abtasten des Bauches reagiert. Er hat auch weiter Gewicht verloren, seit dem letzten Wiegen nochmal 500 g.

Um 18:25 Uhr ist Pupsylotta in meinen Armen, das Köpfchen in Franks Händen eingeschlafen. Wir haben ihn begleitet mit unserer ganzen Liebe. Wir waren dankbar, dass wir ihn bei uns haben durften seit dem 4. Dezember 2011. Er hat unser Leben bereichert, unser Schnuckelpupsel, der allerbeste Schmusekater!

In aller Trauer, die wir empfinden, sind wir aber froh, dass wir noch Fixi haben. Hoffentlich bleibt er noch lange gesund und teilt sein Leben mit uns.

Aloha lieber Pupsel. Gute Reise über die Regenbogenbrücke. Somewhere over the rainbow….. Wir werden dich niemals vergessen. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

Pupsy 14. Januar 2012
Pupsy 14. Januar 2012
Pupsy 16. Februar 2014
Pupsy 16. Februar 2014
Pupsy und Rosalie 29. März 2014
Pupsy und Rosalie 29. März 2014
Pupsy 4. Januar 2015
Pupsy 4. Januar 2015
Pupsy 11. Januar 2015
Pupsy 11. Januar 2015
Pupsy 16. Januar 2015
Pupsy 16. Januar 2015
Pupsy und Fixi 16. Januar 2015
Pupsy und Fixi 16. Januar 2015
Pupsy 22. März 2015
Pupsy 22. März 2015
Pupsy mit Fixi 24. März 2015
Pupsy mit Fixi 24. März 2015
Pupsy mit Frank 27. März 2015
Pupsy mit Frank 27. März 2015
Pupsy 29. März 2015
Pupsy 29. März 2015
Pupsy 29. März 2015
Pupsy 29. März 2015
Pupsy 31. März 2015
Pupsy 31. März 2015

 

P.S. Wir lassen Pupsylotta einäschern und sobald wir seine Asche erhalten, werden wir ihn hier bei uns beisetzen.

P.P.S. Frank hat einen Abschiedbrief geschrieben: Lieber Pupsylotta

Pupsylotta – unser Sorgenkind

27. März: Update zur weiteren Behandlung von Pupsylotta

Ich war heute nach der Arbeit bei unserer Tierärztin, um mit ihr das weitere Vorgehen zu besprechen. Das ist bei mir nicht ohne Tränen abgelaufen. Aber die mussten einfach raus. Pupsylotta bekommt weiter sein Schmerzmittel und alles was er essen möchte. Am Montag fahre ich mit ihm gegen Ende der Sprechstunde in die Praxis und er bekommt die nächste Cortison-Depotspritze. Die erste war ja vor knapp 3 Wochen und die Wirkung ist damit fast aufgebraucht. Es passt also gut mit Montag. Sie schaut ihn sich genau an und wenn nichts außergewöhnliches passiert, würde er die nächste Spritze dann wieder in 3 Wochen erhalten.

Ich kann jederzeit bei ihr anrufen wenn sich sein Zustand verschlechtert. Sie sagte mir allerdings auch, dass es sein kann, das er immer mal auch einen schlechten Tag haben wird. Aber sie ist sich sicher, dass ich es erkenne, wenn es soweit ist. Und wenn ich nicht sicher bin, sie ist für uns da.

Pupsylotta soll noch eine schöne Zeit haben, mit uns und mit seinem Kumpel Fixi. Und wenn es nicht mehr geht, dann helfen wir ihm, auf den Weg über die Regenbogenbrücke.

 

26. März: Update zu Pupsylottas Gesundheitszustand

Leider kann ich keine guten Nachrichten vermelden. Frank und ich sind sehr traurig aber ich versuche meinen Bericht für euch nicht allzu emotionsvoll zu schreiben.

Heute waren wir in der Tierklinik in Hofheim und haben Pupsylotta einem Onkologen vorgestellt. Herr Dr. Schmidt hat sich sehr rührig um unseren Pupsel gekümmert und zur Erstellung der Diagnose einen Ultraschall des Bauchraumes sowie eine anschließende Biopsie vorgenommen. Pupsylotta war fantastisch! Er hat alles in Ruhe mit sich machen lassen und selbst Dr. Schmidt sagte, dass er selten eine so brave Katze zur Untersuchung hatte. Pupsy benötigte auch keine Narkose. Da war selbst ich schwer überrascht.  Herr Dr. Schmidt hat sich die Gewebeprobe sofort angeschaut und leider war das Ergebnis so, wie ich es nicht hören wollte. Pupsy hat ein abdominales Lymphom und die Zellen sind aggressiv.

Der Ultraschall zeigte dass die Darmwand, die normalerweise 2 bis 3 mm dick ist, bei Pupsy 14mm beträgt. Und der Tumor sitzt an vielen Stellen und ist nicht operabel. Es gibt nun zwei Optionen: eine Chemotherapie mit Bestrahlung innerhalb der nächsten 150 Tage. An Tag 0, 10, 20 und 30 jeweils eine einstündige Behandlung (Chemotherapie, Blutabnahmen zur Kontrolle des Immunsystems) an Tag 40 und 41 Bestrahlung (und das jeweils unter Vollnarkose) und dann weiter ab Tag 51, 61, 71, 81, 91, 120 und 150 Chemotherapie.

Dr. Schmidt sagte uns, dass bei bisher behandelten Patienten unter dieser Therapie 50% nach einem halben Jahr sterben, und von den anderen 50% höchstens 20% eine Lebensdauer, wenn es gut geht, von 2 Jahren haben. Trotz der Therapie kann der Tumor auch wieder ausbrechen. Es ist auch möglich, dass Pupsy die Therapie nicht verträgt. Er sagte zwar, dass in der Regel, die Therapie vertragen wird, aber sie haben immer wieder Ausnahmefälle.

Die andere Möglichkeit ist eine Palliativbehandlung. Pupsylotta erhält Cortison solange wie möglich und wir bereiten ihm noch ein schönes Leben solange der Körper mitmacht. Frank und ich haben uns natürlich Gedanken gemacht und uns blutet das Herz. Ich habe auch noch mit einer lieben Twitterkatzenfreundin telefoniert um meine Gedanken sortiert zu bekommen.

Wir haben uns entschlossen, Pupsylotta nicht der Chemotherapie auszusetzen. Er ist jetzt fast 13 Jahre. Und der Stress, dem er ausgesetzt sein wird, ist meines Erachtens zu groß. Morgen fahre ich zu unserer Tierärztin und bespreche mit ihr die Palliativbehandlung.

Ich danke euch Allen fürs Daumen drücken und den lieben Twittercats fürs Heilschnurren. Bitte begleitet Pupsy weiter in euren Gedanken. Und ihr Katzen, schnurrt bitte weiter für ihn. Möge unser Schnuckelpupsel noch ein paar schöne Monate haben.

 

18. März: Update zu Pupsylottas Gesundheitszustand:

Heute habe ich Pupsy wieder der TÄ vorgestellt. Leider fühlt sich Pupsylottas Bauch noch genauso an wie letzte Woche und er reagiert auch nach wie vor auf Druck. Das spricht nicht für eine Entzündung. Unsere TÄ hat uns zur weiteren Diagnostik in eine Klinik ihres Vertrauens überwiesen. Das bedeutet eine Anfahrt von 45 Minuten, aber das nehme ich gerne in Kauf. Und Pupsy muss da dann halt auch durch. Ich habe gerade einen Termin vereinbart für morgen in einer Woche. Zur Zeit ist sein Zustand stabil. Das Schmerzmittel ist noch ausreichend bis nächste Woche und solange er isst, ist alles im „grünen Bereich“, wenn man das so sagen kann. Falls sich Pupsys Zustand akut verschlechtern sollte, kann ich sofort in die Notfallsprechstunde kommen. Das Gute: die Klinik ist rund um die Uhr besetzt. Heilschnurren für Pupsy „is very much appreciated!“

13. März: Update zu Pupsylottas Gesundheitszustand:

Nach 2 Tagen kann ich zumindest mal mitteilen, dass Pupsylotta wieder besser frisst und seinen Napf auch leert. Auch das Trockenfutter scheint ihm wieder zu schmecken. Die Tierärztin hatte mir ja ein Spezialfutter mitgegeben von Royal Canin und Hills. Das Nassfutter von Hills ist ein hochkalorisches Futter, welches Katzen z.b. auch nach einer OP erhalten. Ich habe es gemäß Anweisung der TÄ unter das normale Futter untergemischt. Und das funktioniert so weit gut. Pupsy scheint auch wieder etwas aktiver zu sein. Zumindest liegt er nicht nur in seinen diversen Körbchen herum und schläft.
Gerade vorhin habe ich mich allerdings erschrocken. Ich habe ihn gesucht und erst nicht gefunden. Dann entdeckte ich ihn liegend IM Katzenklo! Da sind wieder alle Alarmlampen angegangen, da ich mich an Mohrchens letzte Tage erinnerte. Die TÄ hat jetzt leider schon geschlossen. Ich beobachte Pupsy übers Wochende ganz genau und werde dann am Montag wieder vorstellig.

Also: die Dosis bitte weiter Daumen drücken und die Fellnasen bitte ich um kräftiges Heilschnurren für unseren Pupsylotta!

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Sollte der Tag so schnell kommen, den ich fürchte? Ich hoffe es nicht!

Seit einiger Zeit schnäkelt Pupsylotta mit seinem Futter. Es gab aber auch immer Tage, an dem er sein Futter komplett gegessen hatte. Auch wenn er sich ziemlich viel Zeit damit ließ. Aber in den letzten Tagen wurde ich doch immer unsicherer. Mir war auch aufgefallen, dass sein Fell sich sträubt und nicht mehr so schön glänzt. Seine Wirbelsäule kann man auch genau fühlen. Und er hat auch noch weiter an Gewicht verloren. Am letzten Sonntag haben wir die Jungs mal wieder gewogen. Und da war ich doch sehr erschrocken. Beide haben abgenommen. Fixi scheint es soweit allerdings gut zu gehen, auch wenn er mit dem Futter gleichfalls schnäkelt. Mit 5.3 kg hat er seit November allerdings auch 500 g abgenommen. Vorsichtshalber stelle ich ihn morgen auch noch der Tierärztin vor.

Status quo Pupsylotta: er bringt jetzt noch 5.7 kg auf die Waage. Im November waren es noch 6.4 kg. 700g Gewichtsverlust ist aber dann doch ziemlich heftig für die kurze Zeit. Nun, die TÄ hat Blut abgenommen (oder es zumindest versucht…. viel kam nicht bei rum) und die Leber- und Nierenwerte sind gut und der Blutzuckerwert ist ebenfalls bestens! Soweit schon mal gut. Die Zähne sind einwandfrei und es ist kaum Zahnbelag vorhanden. Allerdings hat sie beim Abtasten des Bauches im Darmbereich etwas gefühlt. Und Pupsy hat darauf auch reagiert. Möglicherweise hat er sogar Schmerzen. Das Röntgenbild zeigte eine Auffälligkeit im Darmbereich. Es könnte im besten Fall eine Entzündung sein, im schlimmsten Fall ein Tumor. Schockschwere Not! Sie hat Pupsylotta zunächst einen Entzündungshemmer mit Cortison gespritzt soweit eine Vitamin-B-Aufbauspritze verpasst und außerdem noch ein Schmerzmittel in flüssiger Form verabreicht. Das Schmerzmittel muss ich jetzt die nächsten Tage Pupsy jeden Morgen auch geben. Anfang nächster Woche soll ich mich dann wieder melden.

Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, ob ich in der Vergangenheit etwas falsch gemacht haben könnte. Aber ich glaube, ich war immer sehr sorgsam und achtsam und bin eher früher als später zur Tierärztin gegangen. Sie sagte mir auch, dass sie vor einem halben Jahr, als Pupsy noch mehr wog, mit Sicherheit nichts hätte fühlen können. Auch jetzt hat sie nur ganz vage gefühlt, dass da etwas ist. Und deshalb dann auch das Röntgenbild gemacht….

Nächste Woche sehen wir dann weiter. Heilschnurren ist angesagt für unseren Pupsylotta!