Freude

Urlaub ist immer etwas Schönes. Insbesondere wenn mein Göga dabei ist. Jetzt ist er allerdings nicht bei mir – denn es ist mal wieder so weit: ich betreue meine Nichte. Eine knappe Woche lang. Und ich freue mich, für sie da sein zu können.

Ich verbinde die Tage hier auch damit, meinem Hula zu frönen. Und ich beginne damit die hawaiische Sprache zu erlernen. Das wird eine große Herausforderung. Aber ich möchte gerne mehr können als ein paar Wörter oder Phrasen.

Schaun wir mal wo mich das noch hinführt. Heute habe ich intensiv Kahiko getanzt. Jetzt bin ich zumindest mit *Kawika* und *Lili’u E* wieder sicher. Auch *Ke Kuko E Kamanawa* habe ich wieder aufgefrischt. Diesen Tanz mag ich ganz besonders gerne.

Ich stelle auch fest, dass ich noch regelmäßiger tanzen muss. Ich habe ja mittlerweile ca. 27 Choreografien gelernt. Und die bleiben ohne Übung nicht im Kopf. Auch wenn ich die Geschichten natürlich kenne – trotzdem muss ich alle immer wiederholen. Ich möchte noch viele neue Tänze lernen. Und ich habe ja noch viel Zeit dazu 🙂

Aloha und einen wunderschönen Tag wünsche ich Euch.

 

Bereit sein für Hula

Der letzte Arbeitstag für diese Woche ist vorüber, und ich bereite mich vor auf meine Hulawoche am Bodensee. Ich bin voller Vorfreude auf die neuen Tänze und auf die Zeit, die ich mit meiner Hula-Lehrerin Gabriele Streuer verbringen werde.

Das wird wieder eine intensive Woche – anstrengend aber gleichzeitig wundervoll. Und meine Gefühle und mein ganzes Sein werden im Hula aufgehen.

In diesem Sinn wünsche ich ein schönes Wochenende

Alooooohaaaaaaaa <3

Wien, Wien, nur du allein …. Ein wundervolles TKDT 2014

Wiener Hofburg
Wiener Hofburg

Ist das Wochenende wirklich schon vorbei? Ja, denn ich sitze nicht mehr in Wien, sondern zu Hause auf der Terrasse und lasse alles nochmals vor meinen Augen ablaufen.
Ein wirklich zauberhaftes Wochenende war es. Und mit Wien war für unser TwitterKatzenDosiTreffen natürlich auch eine wundervolle Stadt ausgewählt. Aber ich möchte von vorne beginnen mit meinem sehr persönlichen, emotionalen Bericht; und gleich zu Beginn die Teilnehmer nennen, die dabei waren 🙂

Zum ersten Mal mitgemacht haben:

  • @_guisi – die Dosi mit Freund von @Sierra_Laines
  • @HannoverETI – die Dosi von @Sina_die_Holde und Mikesch1896
  • @FrauDinkToc und @rko1204 – die beiden Dosis von @Kater_Leopold.

Es ist immer wieder schön, neue Gesichter beim TKDT dabei zu haben, und ich denke, ich spreche für alle: es war richtig schön, dass ihr dabei ward.
Ich habe mich ganz besonders gefreut die lieben @_guisi und @Hannover_ETI endlich persönlich kennenzulernen.
Und die @FrauDinkToc und der @rko1204 waren mir und meinem Göga schon bekannt; hatten wir uns ja bereits zweimal in Mainz ganz spontan zum Kaffee und Eis getroffen 🙂

Dann waren noch dabei:

  • unsere Organisatoren  @cybiene und @bit2bit, die Dosis von @dieSchatzen
  • @Tirolerin45 – die SchatzenOma
  • die beiden Dosis von @KaterCharly und @KaterHenry samt @BabyNacktkatze
  • @selleman – der Dosi von @Katzengarten
  • @bhuti – die Dosi von @mmetoulouse samt @AfraAardfark im Gepäck 😉
  • @RotePunkte und @sunnyrainydays – die beiden Dosis von @DickieMcFluff und @KotzeKatze
  • die Menschheit mit @FridoErdferkel
  • mein Göga (@fwhamm) und ich, die Futterloite von @HerrIdefix und @Pupsylotta
  • uuuuund als Überraschungsgast der CCO von @KiddoKater und @KaterQuentin 🙂

Ein großer Teil reiste bereits zwischen Mittwoch und Freitag an (nutzten sozusagen  das lange Wochenende als Kurzurlaub) und ich konnte mich durch die Tweets, die bereits ausgetauscht wurden auf ein schönes Treffen freuen.

Mein Göga und ich entschieden uns, am Freitagabend von Mainz aus mit dem Nachtzug anzureisen und so am Samstagmorgen erfrischt und ausgeruht in Wien anzukommen. Dies taten im Übrigen auch die Dosis von @Kater_Leopold und wie es der Zufall wollte, hatten wir im Schlafwagen die beiden Abteile nebeneinander. Mit einem großen Hallo begrüßten wir uns in Frankfurt, wo die beiden zustiegen und wir eröffneten das TKDT mit einem kroatischen Bier und Nüsschen und Lektüre zur KuK-Monarchie 🙂 wobei die Lektüre dann doch etwas links liegengelassen wurde 🙂

Das Schlafwagenabteil war  etwas eng, aber die Liegefläche war ausreichend und ich hoffte einigermaßen gut schlafen zu können. Glücklicherweise hat mein Göga auch zugestimmt, auf dem oberen Bett zu schlafen. Außerdem gab es noch einen eingebauten Tisch, der sich, nach dem Erklären des Zugbegleiters, als Waschgelegenheit entpuppte. Ein Frühstück mit 6 Komponenten war inklusive, welches uns dann nach Wunsch um 7:30 Uhr serviert wurde.

Die Nacht gestaltete sich für mich dann nicht so wirklich bequem. Da unser Abteil direkt über der Achse lag, war es doch etwas ruckelig. Aber alles in Allem war es ganz o.k.

Um 9:00 Uhr fuhren wir dann in Wien-Westbahnhof bei allerbestem Wetter ein. Wir hatten unser Zimmer im Motel One direkt beim Westbahnhof gebucht. @FrauDinkToc und @rko1204 mussten noch die U-Bahn nehmen, um zu ihrem Hotel zu gelangen. Als Treffpunkt für den heutigen Samstag war 11:30Uhr vor der Kasse am Tiergarten Schönbrunn ausgemacht. Wir hatten also noch etwas Zeit bis dahin.

Wir hatten Glück, dass bereits ein Zimmer frei war und wir direkt einchecken konnten. Im Fahrstuhl trafen wir dann, wie es der Zufall wollte, auf @Hannover_ETI. Wir hatten uns zuvor noch nicht persönlich kennengelernt, uns aber trotzdem sofort erkannt. Die Begrüßung war sehr herzlich und wir vereinbarten, uns kurz vor 11:00 Uhr am Eingang des Hotels zu treffen und dann zusammen zum Tiergarten zu fahren.

Nachdem wir uns auf unserem Zimmer eingerichtet hatten, wollten wir uns noch unsere Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel im Bahnhof besorgen. Und wer läuft uns quasi wieder zufällig über die Füsse? Die Dosis von @DickieMcFluff und @KotzeKatze. Wir fielen uns vor Freude in die Arme und genehmigten uns noch einen Kaffee bei Starbucks, bevor wir dann zusammen mit @_guisi  und ihrem Freund, @HannoverETI und @Selleman aufbrachen.

Mit der U3 und der U4 ging es dann zum Schloss Schönbrunn. Wir spazierten durch den Schlosspark zum Tiergarten und konnten so schon die wundervolle Parkanlage bewundern. Beim Treffpunkt stießen wir dann auf @Tirolerin45 @FrauDinkToc @rko1204 @bhuti und die Menschheit mit @FridoErdferkel. Nach der wieder überaus freudigen Begrüßung teilten wir uns auf. Da ein Teil ja schon seit Mittwoch/Donnerstag da waren und sich schon das Schloss angeschaut hatten, entschieden sich alle für den Tierpark. Da wir ja nur 2 Tage für Wien eingeplant hatten, entschieden mein Göga und ich uns für das Schloss.

Wir gingen also zurück durch den Schlosspark zum Schloß und waren ganz begeistert von den Parkanlagen. Im Schloss besorgten wir uns das Sisi-Ticket. Damit hatten wir Zugang für die Grand-Tour im Schloss sowie in der Hofburg im Sisi-Museum zu den Kaiserlichen Appartments und der Porzellanausstellung und zum Hof-Immobiliendepot.

Wir hatten Glück. An der Kasse war keine Schlange, und innerhalb von 3 Minuten hatten wir unsere Tickets. Und wir hatten ebenso Glück, dass beim Einlass keine Schlange war und so konnten wir ruckzuck mit einem Audio Guide bewaffnet, die Grand-Tour beginnen. Es war wirklich sehr beeindruckend, und es lohnt sich sehr, die kaiserlichen Apartments in Schloss Schönbrunn zu sehen. Auch die Informationen, die man per Audio Guide erhält sind ausführlich und kurzweilig.

Nach der Besichtigung gönnten wir uns eine Wiener Melange und Apfelstrudel und wir gingen weiter durch den Park bis zum Neptunbrunnen. Die Temperatur war mittlerweile auf über 30°C angestiegen und wir entschieden uns, nicht bis zur Gloriette weiter zu laufen sondern zurück zum Rosengarten zu gehen. Zwischendurch kontaktierten wir @RotePunkte und @sunnyrainydays und wir verabredeten uns am Eingang zum Tierpark um von dort aus noch zusammen einen Biergarten aufzusuchen, der in der Nähe des Musuemsquartiers liegt: Das 7SternBräu. Der Rest der Truppe verweilte noch im Biergarten des Tierparks.

Ab 18:00Uhr hatten die Dosis von @DieSchatzen im Heurigen Hergott aus Sta einen Tisch reserviert. Und was soll ich sagen, es wurde wieder ein ganz wundervoller Abend mit tollen Gesprächen, leckerem Essen und Trinken. Sozusagen ein Rundumwohlfühlabend! <3 <3 <3
@cybiene hat uns auch alle noch überrascht mit Bierdeckeln, auf denen unsere Twitteravatare bzw. die Twitteravatare unserer Katzen auf einer Seite abgebildet waren. Auf der Rückseite stand dann #TKDT2014. Außerdem gab es noch Mozartkugeln und Schindeln und Mozarttaler #hach. Auch @FrauDinkToc hatte noch ein Überraschungspäckle für alle, mit Süßem für die Dosis und Catsticks und Maus für die Fellnasen. Und @Hannover_ETI verteilte noch Dreamies für alle Fellnasen.

Mein Göga und ich verließen die Gruppe dann gegen 22:00 Uhr, da wir beide sehr müde waren, aber ich habe mir sagen lassen, dass der Rest wieder „rausgekehrt werden musste“ 🙂 🙂 🙂 Das spricht für sich!

Am Sonntag reisten dann einige unserer Teilnehmer bereits wieder ab. Der Rest hatte sich für 16:00 Uhr im Prater beim Schweizerhaus verabredet. Den Vormittag nutzten mein Göga und ich für den Besuch der Hofburg und die Besichtigung des Sisi-Museums. Ich war begeistert und auch mein Göga war beeindruckt. Ganz schön ordentlich, was im Hause der kaiserlichen Majestäten so an Porzellan und sonstigem Tischgedöns in Gebrauch war. Hammermäßig sind ja die Tischaufsätze aus Gold. Man kann sich vorstellen, wie eine gedeckte Tafel für 36 oder 48 Personen ausgesehen haben mag. In einem Raum wurde das auch gezeigt. Und die kaiserlichen Apartments waren auch hier sehr sehenswert. Insbesondere die Historie um die Kaiserin Elisabeth wurde sehr gut dargeboten. Es empfiehlt sich auf alle Fälle einen Audio-Guide zu benutzen, zumal der im Preis inbegriffen ist. Nach dem Besuch des Museums machten wir noch einen Rundgang um die Hofburg und es ist wirklich fantastisch, wie gut erhalten hier alles ist.

Wir trafen uns dann mit @RotePunkte und @sunnyrainydays beim Café Demel am Kohlmarkt. Wir kehrten dort dann allerdings nicht ein, sondern zogen weiter zum Café Mozart an der Albertina um dort noch etwas Zeit mit @bhuti und der Menschheit mit @FridoErdferkel zu verbringen, die dort gerade bei Kuchen und Kaffee saßen. Bei leckerer hausgemachter Limonade saßen wir noch plaudernd zusammen. Die Beiden verabschiedeten sich dann später, da auch sie zurück nach Hause flogen.

Wir Vier zogen dann weiter zum Stephansplatz, bewunderten ausgiebig den Stephansdom und gönnten uns in der Kurkonditorei Oberlaa unsere Sachertorte. Mann, war die lecker! Dann war es auch schon an der Zeit zum Prater weiterzuziehen, denn gegen 16:00 Uhr wollten wir uns ja am Schweizerhaus mit allen noch Verbliebenen treffen.

Der Prater ist ja schon toll. Eine riesengroße Grünanlage mit Vergnügungspark. Von Riesenrad über Achterbahn und Praterturm mit Kettenkarussell sowie weiteren vielen Fahrgeschäften war alles vertreten. Der Praterturm mit dem Kettenkarussell hat mich ja gereizt; aber ich habe mich dann doch dagegen entschlossen. Die Dosis von @KaterCharly und @KaterHenry samt @Babynacktkatze waren bereits da und hatten die Location begutachtet. Es gab keine Chance auf einen Platz. Alles war voll. Und außerdem war es auch zu laut. Wir hätten uns hier nicht unterhalten können. Auch @FrauDinkToc und @rko1204 trudelten ein und gemeinsam beschlossen wir, in ein Lokal zu gehen, dass mir auf dem Hinweg, kurz vor dem Pratereingang aufgefallen war. Dort war es nämlich schön ruhig und auf der Terrasse war noch ausreichend Platz. Gesagt, getan.

Der sehr nette Kellner stellte uns Tische und Stühle zusammen und so begann ein sehr entspannter Nachmittag und Abend. Den Ortswechsel twitterten wir dann noch an @cybiene, @Tirolerin45, @selleman und den CCO, die dann später auch noch dazukamen. Leckeres Essen, insbesondere die Eismarillenknödel, leckere Getränke, wieder tolle Gespräche und viel Gelächter #hach! – Kurz bevor es dunkel wurde habe ich auf der Wiese noch 2 Hulas getanzt – und als besondere Überraschung hat @RotePunkte dann noch mit mir zusammen den *Blue Hawaii* getanzt. Sie hat das ganz prima gemacht und ich bin richtig stolz auf sie <3

Zum Abschluss fuhren wir dann nochmals zum Stephansplatz, um dort im Wein & Co noch einen letzten Absacker zu trinken.

Ein wundervolles TKDT ging so zu Ende und alle, die dabei waren, haben dieses Treffen wieder zu dem gemacht, was es ausmacht. Zu etwas Besonderem <3 <3 <3

Ein ganz herzlicher Dank gebührt @cybiene und @bit2bit die sich um die Organisation gekümmert haben und uns auch im Vorfeld schon mit vielen Informationen versorgt haben. Fühlt euch umarmt und gedrückt ihr Lieben!

Aloha ahiahi aus Maui (8)

Wir sind wieder zurück von einem wundervollen Aufenthalt auf Lana’i. Den ersten Tag hatte ich bereits in meinem letzten Beitrag zusammengefasst. Der zweite Tag war ebenfalls sehr, sehr schön. Nach unserem Frühstück im Hotel (bestehend aus Kaffee, Müsli, Obst und Kuchen) fuhren wir zum Four Seasons Resort Lanai at the Lodge at Koele.

Dort erhielten wir von der Concierge einen Plan für den Koloiki Trail. Diese Wanderung wollten wir nämlich auf alle Fälle machen, zumal sie uns von Sheila Beal empfohlen wurde. Sheila kennen wir seit 2010 über ihr Blog und wir haben Kontakt per Twitter und Facebook. Als sie las, dass wir gerade auf Lana’i sind hat sie uns direkt kontaktiert und uns einige Tipps gegeben 🙂 Es ist schon fantastisch, wieviel Infos man über die Social Media Schiene bekommt.

Die Wanderung war ausgelegt für 2 Stunden. Wir haben aber bestimmt das doppelte benötigt, da wir ständig stehen geblieben sind, um zu fotografieren. Irgendwann auf dem Hinweg zum Aussichtspunkt des Maunalei Valley haben wir dann noch ein australisches Ehepaar getroffen. Wir sind mit einander ins Gespräch gekommen und haben die Wanderung dann gemeinsam fortgesetzt. Dieser Trial ist wirklich gut zum Wandern, ziemlich moderat und es sind an den Bäumen Markierungen befestigt, sodass man sich auf alle Fälle nicht verlaufen konnte. Der Plan enthielt auch entsprechende Beschreibungen zur Flora und Fauna dieses Gebietes.

Wir wurden belohnt mit einer unglaublichen Aussicht auf das Maunalei Valley , das größte und tiefste Tal Lana’is. Wir hatten eine klare Sicht und konnten über den Ozean blicken und Moloka’i zur linken und Maui zur rechten Seite sehen.

Die Hawaiianer lieben diesen Landstrich ganz besonders und Dennis Kamakahi hat 1990 das Lied Lei Ko’ele hierzu geschrieben. Und es gibt natürlich auch einen Hula dazu 🙂

Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand der schönen Hulopoe Bay. Wir unternahmen hier noch eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir den Pu’u Pehe (Sweetheart Rock) sehen konnten. Es war traumhaft schön #hach.
Am Abend wollte ich mir den Miss Aloha Hula Wettbewerb des Merrie Monarch Festivals anschauen. Mangels TV auf dem Zimmer (ja, das gibt es noch!) und einer schlechten Internetverbindung (von wegen Live-Stream) war das aber nicht möglich; und wie ihr euch vorstellen könnt, war ich alles andere als *amused* 😉

Den Freitagvormittag nutzte ich noch für den Besuch des Lana’i Art Center sowie der Gallery von Mike Carroll .

Um 14:00 Uhr ging es dann mit der Fähre wieder zurück nach Maui. Die Überfahrt war diesmal etwas stürmischer, aber ich habe es gut überstanden.

Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Merrie Monarch Festival 2014. Ich konnte mir hier über den TV den Kahiko-Wettbewerb anschauen. Ich war hin und weg 🙂 Ich freute mich dann schon auf den noch kommenden Auana-Wettbewerb.

Für Samstag hatten wir uns dann die *Road to Hana* vorgenommen. Die Wetteraussichten waren vielversprechend, angeblich nur 1% Regenwahrscheinlichkeit. Um 9:00 Uhr fuhren wir los. Da wir die Road to Hana schon zweimal gefahren sind, hatten wir uns einen Ort ausgesucht, den wir dort noch nicht gesehen hatten:
Kahanu Garden & Pi’ilanihale Heiau. Laut Info ist der Garten nur von 10- 14 Uhr geöffnet. Er liegt auch schon in der Nähe von Hana, beim Milemarker 31 und das bedeutete, eine Fahrzeit von 2-3 Stunden; denn *It’s a long an narrow road* 🙂

Wir hatten auf der Hinfahrt auch Glück mit dem Wetter und konnten mit offenem Verdeck fahren und die Aussicht genießen. Zwischendrin gab es mal einen kurzen Schutt, aber es beruhigte sich dann auch wieder. Gegen 11:30 Uhr kamen wir an und wir verbrachten geschlagene 2 Stunden dort. Es war fantastisch. Ich war sehr ergriffen von der Schönheit und der Größe des Gartens und das Heiau hat es mir auch angetan.  Ich habe vor dem Heiau auch zwei Hulas getanzt: Puamana und Kamali’i o ka po. Diese beiden Hulas fand ich für diesen schönen Ort angemessen.

Wir fuhren dann weiter zum nahegelegenen Waianapanapa State Park. Noch einmal wollten wir uns den Black Sand Beach und die tolle Bucht ansehen und ein kurze Wanderung auf die Felsen machen. Gesagt, getan… und es war wieder ein Erlebnis. Zumal mittlerweile ein starker Wind aufkam und die Wellen mit großer Brandung in die Bucht donnerten. Wir genossen die Aussicht vom Felsen aus und plötzlich kam vom Ozean her eine dunkle Regenfront quasi angerauscht und hat uns voll erwischt 😉

Waianapanapa State Park
Waianapanapa State Park 2010 – damals mit Sonne satt

Aber wir sind ja nicht aus Zucker und was nass wurde, wurde auch wieder trocken 🙂 Nach einem Stopp in Hana machten wir uns dann wieder auf die Heimfahrt. Hierzu ist nur zu sagen, dass es regnete bis kurz vor Haiku (also fast die komplette Strecke). Wir legten nur noch einen Zwischenstopp bei einem der Wasserfälle ein (da regnete es gerade nicht) und waren dann um 18:30 Uhr wieder zurück in unserer Unterkunft. Gerade fast pünktlich für den Auana-Wettbewerb des Merrie Monarch Festival. Mein Resümee: Alle Hulaschulen haben eine wirklich hervorragende Performance gezeigt und auch die Kostüme waren dieses Jahr besonders schön! Der Overall-Gewinner dieses Jahr ist die Hula Halau *Ka Leo O Laka I Ka Hikina O Ka Lā* mit Kumu Hula *Kaleo Trinidad*

Den Sonntag verbrachten wir mit Marilyn Jansen Lopez, die wir seit einem Social Media Tweet-up in 2010 auf Maui  persönlich kennen.  Sie lud uns ein zur Maui West Coffee Tour, die sie im Rahmen ihrer Maui Country Farm Tours organisiert. Wir haben hier viel Neues rund um das Thema Kaffeeanbau in Hawaii und insbesondere auf Maui erfahren. Es war wirklich ein schöner und sehr interessanter Ausflug!

Das Sahnehäubchen dieses Sonntags war dann wieder ein zauberhafter Sonnenuntergang am Strand von Kihei.

Sonnenuntergang in Kihei/Maui am 27. April 2014
Sonnenuntergang in Kihei/Maui am 27. April 2014

Langsam nähert sich unser Urlaub auch seinem Ende. Noch 5 Tage liegen vor uns und ich lade euch ein, auch meine letzten beiden Artikel in den nächsten Tagen zu lesen, wenn ihr mögt.

Me ke aloha pumehana.

Aloha ahiahi aus Lana’i (7)

Guten Morgen aus Lana’i 🙂 Ein herrlicher Tag mit Sonnenschein liegt vor uns und wir werden gleich unseren Mietwagen abholen, den wir für 2 Tage gebucht haben, um die Insel erkunden zu können. Doch zuvor möchte ich noch die letzten Tage zusammenfassen.

Das Wochenende (von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag) verbrachten wir mit unseren Freunden Roxanne Darling und Shane Robinson und ihrem Hund LexiDogg. Wir waren bei Ihnen eingeladen und haben die Zeit mit Ihnen sehr genossen. Sie haben ein wunderschönes Haus in Haiku mit Garten, einem kleinen Swimmingpool und Whirlpool und einer tollen Aussicht ins Grüne. Den Garten habe ich dann auch zum Hulatanzen genutzt. Es war so wundervoll!

Am Freitagnachmittag sind wir zusammen mit Shane, Roxanne und LexiDogg zum  Opana Point  gefahren. Ich war hin und weg von diesem wundervollen Flecken Erde, dass ich direkt meinen Hula *Puamana* im Wind auf der Klippe getanzt habe. Das war ein so tolles Gefühl, das kann ich hier gar nicht beschreiben.

Am Samstag waren wir den ganzen Tag unterwegs. Shane zeigte uns sein Studio, wo er seine Kunstwerke anfertigt. Er ist wahrlich ein großartiger Künstler, denn er fertigt auch für alle seine Bilder die Rahmen an und er hat auch ein Transport- und Präsentationssystem für seine Bilder erschaffen, wenn er diese zu Ausstellungen gibt. Ein Patent dazu hat er bereits angemeldet. Ich war schwer beeindruckt von seinen Bildern. Für mich stellt es sich so dar, dass er mit seinen Projekten den Spirit of Aloha im wahrsten Sinne darstellt. Wenn ihr mehr über Shane erfahren möchtet findet ihr dies hier shanerobinson.com
Nach einem leckeren Lunch in der Haiku Cannery fuhren wir dann die Olinda Road entlang bis zum Makawao Forest. Dort sind wir etwas gewandert und die Stille und der Geruch nach Pinien dort sind einfach fantastisch.

Wir verbrachten einen schönen Abend bei ihnen zu Hause mit leckerem Pupu 🙂 und sie bekamen dann von mir natürlich einige meiner Lieblingshulas dargeboten. Den Sonntag verbrachten wir in aller Ruhe, und Shane bereitete dann einen leckeren Brunch zu, zu dem wir den Hula O Mai Sparkling Pineapple Wine tranken, den wir von der Ulupalakua Winery mitgebracht hatten. Er passte ganz vorzüglich dazu und auch Shane und Roxanne waren ganz angetan von dem Geschmack. Nach einem letzten Spaziergang mit LexiDogg verabschiedeten wir uns und fuhren wieder zurück in unsere Unterkunft in Kihei.

Am Montag wartete dann ein ganz besonderer Ausflug auf uns: die 2-stündige Whale Watching Tour mit der Pacific Whale Foundation. Die Tour ging los um 8:00 Uhr ab Maalaea Harbor, einchecken mussten wir um 7:30 Uhr. Wir sind dann nur mit einem Kaffee im Bauch zum Treffpunkt gefahren, und ich freute mich sehr, dass das Meer einigermaßen ruhig war. Das sah aber nur so aus. Es war zwar nicht schlimm wellig, aber ich musste mich doch konzentrieren, da ich ja nicht wirklich seefest bin. Das Schiff war ausgelegt für 140 Personen und da keine Hauptreisezeit war, waren wir nur 30! Das hatte den klaren Vorteil, dass man nicht um einen guten Platz kämpfen musste. Es gab eine Einführung zu den Sicherheitsvorkehrungen und schon ging es mit Volldampf raus aus dem Hafen und Richtung Lana’i. Unterwegs bekamen wir gute Hintergrundinformationen zu den Walen und dann war es endlich so weit: eine Mutter mit ihrem Kalb tauchte auf und wieder ab. Wir haben diese beiden lange Zeit beobachten können und sie haben uns auch ihre Fluken gezeigt. War das aufregend! Das Schiff lag einigermaßen ruhig im Wasser, aber der Kapitän musste doch so einige Male den Kurs korrigieren und das war dann schon eine wackelige Angelegenheit. Wir standen alle da, mit oder ohne Fernglas, die Kameras gezückt und hielten immer wieder Ausschau nach ihnen. Einer der Mitarbeiter der Pacific Whale Foundation hielt dann ein Mikrofon ins Wasser und wir könnten die Walgesänge ganz klar hören. Ich dachte zwischenzeitlich, dass sie wirklich ganz nah sein mussten. Wie auch immer, aus dem Wasser gesprungen ist kein Wal. Aber ich war sehr glücklich, mit dem was sie uns gezeigt haben. Es war einfach wundervoll und erhaben.

Die Rückfahrt zum Hafen gestaltete sich dann ziemlich rauh und ich musste mich schwer konzentrieren. Da war es gut, dass ich nichts im Magen hatte! Allerdings war der Hunger dann doch groß und wir fuhren  direkt zurück nach Kihei und kehrten bei Coconut’s Fish Cafe ein und genehmigten uns Fischtacos und Pommes Frites. Das war so was von super lecker, sag ich euch. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke 🙂 Das Cafe hatte auch sein 5-jähriges Jubiläum und deshalb gab es auch noch Live-Musik dazu. #hach!

Am späteren Nachmittag fuhren wir dann nach Wailea. Wir wollten zum Strand für ein Sonnen- und Meerbad und anschließend noch ins Andaz Maui at Wailea, ein 5 Sterne Resort. Shane stellt dort nämlich einige seiner Bilder aus und wir wollten uns diese vor Ort ansehen. So ein Resort ist schon etwas Besonderes. Das Andaz Maui gehört zur Hyatt Regency Gruppe und ist wirklich ein ganz besonders schönes Exemplar von Hotel. Allerdings sind die Preise auch ganz besonders. Wir genossen die Ausstellung und das Schlendern durch die Anlage und sind dann noch zum hoteleigenen Strand gegangen (der allerdings auch öffentlich genutzt werden darf). Wir entschlossen uns, bis zum Sonnenuntergang zu bleiben und haben es nicht bereut. Es war ein fantastisch schöner zauberhafter Sonnenuntergang in den allerschönsten Farben und einem herrlichen Wolkenspiel. Frank hat viele Aufnahmen gemacht, und sie werden demnächst auf seinem Flickr-Account zu sehen sein.

Am Dienstag brachen wir dann auf zu unserem 3-tägigen Aufenhalt nach Lana’i. Wir fuhren mit der Personenfähre ab Lahaina, da ein Flug uns zu teuer und zu zeitintensiv war. Die Tickets für die Fähre hatten wir bereits reserviert. Um 12:15 checkten wir am Hafen von Lahaina ein und um 12:45 Uhr ging es dann los. Ich hatte die große Hoffnung, während der Überfahrt nochmals Wale zu sehen. Aber mein Wunsch erfüllte sich leider nicht. Nichtsdesttrotz war es ein tolle Überfahrt und wir genossen die Aussicht sehr.

Am Hafen von Manele wartete dann bereits das Shuttle und wir wurden in unser Hotel gebracht 🙂 Es ist ein ganz bezauberndes Hotel und wir sind froh, dass wir uns hierfür entschieden hatten. Viele Andere Möglichkeiten hätte es auch nicht gegeben, außer das Four Seasons Resort Lana’i at Manele oder das Four Seasons Resort  Lana’i at the Lodge at Koele. Beides wirklich ganz tolle Hotelanlagen aber für diese Preisklasse wollten wir uns dann doch nicht entscheiden. Zum Dinner an diesem Abend gingen wir ins „Pele’s other Garden“ und war dort richtig nett und vor allem sehr lecker.

Für den heutigen Mittwoch hatten wir uns zuerst einen Besuch des Lana’i Culture & Heritage Center vorgenommen, und dann eine Fahrt mit dem Jeep zu den Garden of Gods – oder wie dieser Ort auf hawaiianisch heisst: Keahiakawelo!

Das Lana’i Culture & Heritage Center ist wirklich sehr sehenswert! Die Geschichte Lana’is ist liebevoll aufbereitet und die Ausstellungsstücke sind ebenfalls sehr interessant. Wir verbrachten bestimmt eine gute Stunde dort, und erhielten von Simon, einem der Mitarbeiter, eine Einführung über die Geschichte Lana’is sowie die Geschichte zu Keahiakawelo! Das machte dann den Ausflug dorthin noch viel interessanter.

Die Strecke dorthin war sehr abenteuerlich, da es keine geteerte Straße war. Aber Frank hatte den Jeep gut im Griff und ist die meiste Zeit auch ohne 4WD gefahren. Nach gefühlten 2 Stunden, real 1 Stunde, kamen wir bei *Garden of the Gods * an . Wir waren beide hingerissen von der Landschaft die sich uns darbot.

Wir sind hierhin und dorthin gelaufen und haben eine Unmenge von Bildern geschossen. Und Dank der vorherigen Einführung durch Simon vom Lana’i Culture & Heritage Center hatten wir auch ein besseres Verständnis zu diesem besonderen Platz.

Wir entschlossen uns dann, die Strecke weiterzufahren bis zum Strand von Polihua. Laut Angabe des Mietwagenanbieters sollten es von hier aus noch ca. 30 Minuten auf einer „bumpy road“ sein. Ich dachte ja eigentlich, dass das bis zu Garden of the Gods schon *bumpy* war. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Wir schockelten noch ca. 45 Minuten weiter auf diesem Weg. Mein Nevenkostüm war bereits mehr als angegriffen und meine Bandscheiben beschwerten sich ebenfalls. Wir hielten an für ein weiteres Foto und wir konnten in der Ferne den Strand schon sehen. Aber der Weg wurde immer extremer und ich habe es, ehrlich gesagt, mit der Angst zu tun bekommen. Frank hat dann mir zu Liebe auch auf die Weiterfahrt verzichtet und wir machten uns auf den Rückweg. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir zurück in Lana’i City und wir hatten noch genügend Zeit für eine Fahrt zum Shipwreck Beach. Der größte Teil dieser Strecke war eine geteerte Straße. Nur die letzten 1,5 mi waren wieder so eine Holperstrecke. Die nahmen wir auf uns und wir wurden wieder belohnt mit einer phenomenalen Aussicht.

Wir hatten einen wirklichen wundervollen Tag und zum Abschluss gönnten wir uns ein Dinner im Lanai City Grille, hier in unserem Hotel.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und mehr von Lana’i gibt es in meinem nächsten Bericht. Aloha pumehana!

Aloha kakahiaka aus Maui (5)

Wie wunderschön ist es in Kihei! Unsere Unterkunft in *What a Wonderful World &Breakfast* ist wirklich ganz toll. Wir habe ein fantastische schöne Suite namens *Papaya* und derzeit warte ich, dass mein Göga aufsteht und wir zum Frühstück gehen können. Hier gibt es nämlich welches! Und es ist wirklich lecker.

Gestern sind wir die Westküste entlanggefahren und wir hatten Sonnenschein satt; das machte die Fahrt mit unserem Mustang Convertible natürlich zu etwas Besonderem. Wir beschlossen, direkt bis zum Nakalele Point zu fahren und dann das Feld von hinten aufzurollen 🙂 Es war sehr windig – steife Brise-würden die Nordlichter sagen, aber die Temperatur war angenehm. Und die Aussicht war spektakulär. Hohe Wellen, die an die Felsen brandeten und eine weite Sicht. Da wir ja an den Ausläufern der West Maui Mountains waren, und die Bewölkung stetig zunahm und dunkler wurde, kam es jedoch wie es kommen musste: ein Regenguss! Aber das nahmen wir mit Humor und wir machten uns auf nach Kapalua und zum D.T.Fleming Beach Park. Unterwegs hielten wir an verschieden Aussichtspunkten für einige Schnappschüsse zum Beispiel an der Honolua Bay. Dort lagen 3 Katamarane vor Anker und jede Mange Leute waren am Schnorcheln. Und es regnete immer noch als wir am D.T.Fleming Beach Park ankamen. Also fuhren wir weiter bis Ka’anapali zum Kahekili Beach – und hier schien wieder die Sonne und wir machten es uns gemütlich. Gegen 14:00 Uhr brachen wir auf nach Lahaina. Und es ist dort noch genauso wie wir es vom letzten Mal kannten 🙂 so ein bissi wie die Rüdesheimer Drosselgasse. Unser Ziel war der Hafen. Wir wollten unsere Tickets für die Fähre nach Lana’i reservieren und bei der Pacific Whale Foundation für Montag eine Whale Watching Tour buchen. Das Public Parking lassen die sich dort sehr gut bezahlen: wir waren auf einem Parkplatz in der Nähe des Banyon Tree und für eine Stunde durfte ich den Automaten mit 5$ füttern. Sehr zur Freude meines Göga bin ich in kein einziges Geschäft gegangen – aber das hole ich noch nach;-)

Wieder zurück in Kihei habe ich meinen neuen Hularock eingetanzt 🙂 und alle Tänze waren für @SGMaus, damit ihre *Tubbine* schnell das Licht der Welt erblicken möge. Gestern wäre nämlich der ausgerechnete Geburtstermin gewesen. Aber es scheint so, als wollte sie sich noch etws Zeit lassen. Vielleicht will sie ein Ostersonntagskind werden 🙂

So, mein Göga sitzt jetzt neben mir, und wir gehen frühstücken. Das Wochenende werden wir mit unseren Freunden Roxanne und Shane in Haiku verbringen. Sie haben uns zu sich eingeladen und wir freuen uns schon sehr darauf. Shane wird uns auch sein Studio zeigen, und darauf bin ich schon gespannt. Er ist nämlich ein Künstler (er malt) und derzeit gibt es auch eine Ausstellung seiner Bilder im Andaz Maui at Wailea. Das werde wir uns auch noch anschauen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und Frohe Ostern!

 

Maui – bald schon

Das letzte Wochenende zuhause vor unserem Urlaub. Wir sind entspannt. Beide. Ich behaupte sagen zu können, so entspannt waren wir schon lange nicht mehr vor einem unserer Urlaube. Und wir freuen uns so sehr. Noch zwei Tage arbeiten und dann gehts los.

Die Koffer stehen bereit um gepackt zu werden. Das machen wir am Dienstag am frühen Abend. Und Mittwochmorgen ist  es dann soweit. Allerdings gibt es immer noch einen kleinen Wermutstropfen: unsere Katerjungs so lange allein zu lassen, fällt mir nicht leicht und das Herz wird mir etwas schwer. Aber sie werden gut versorgt. Ich weiss, dass ich mir keine Gedanken machen muss. Aber sag das mal meinem Herz….

Wie auch immer, es wird ein fantastischer Urlaub werden und ich bin sehr glücklich mit meinem Göga wieder ins Paradies zu fliegen. Und ich werde Hula tanzen 🙂

Aloha und bis bald wieder….

Happy Aloha Weekend

Wochenende! Ich habe gerade dieses Wochenende sehr herbeigesehnt. Warum? Weil heute ein wichtiger Tag in unserem Studienprojekt war, und dieser ganz gut gut verlaufen ist.  Ab jetzt kann ich mich befreit auf das freuen, was uns (meinem Göga und mir) nun bald bevorsteht: Unser Urlaub auf Hawaii 🙂

2005 und 2010 verbrachten wir bereits jeweils 4 Wochen dort. Wir waren jedesmal je eine Woche auf einer der 4 Hauptinseln Oahu, Big Island, Maui und Kauai. Dieses Mal werden wir hauptsächlich auf Maui sein und zwischendrin 3 Tage auf Lanai.

Die Flüge und den Mietwagen hatten wir bereits im November 2013 gebucht, im Februar schließlich kümmerten wir uns um unsere Unterkünfte. Wir haben uns wieder für Bed & Breakfast entschieden. Damit hatten wir ja bereits gute Erfahrungen gemacht.

Eine Checkliste ist erstellt für das, was wir mitnehmen wollen und mein Göga hat jede Menge Links zusammengesucht, mit interessanten Vorschlägen, was man alles so unternehmen kann. Wir wollen uns natürlich auch erholen; das heißt Strand und Meer kommen nicht zu kurz. 🙂
Und ich werde Hula tanzen – um Hawaii das zurückzugeben, was ich von dort erhalten habe.  Aloha für Aloha! Wir werden auch lieb gewonnene Freunde wiedersehen: Roxanne, Shane, Liza und einige mehr, die wir 2010 persönlich kennengelernt hatten und mit denen wir seitdem über Twitter und Facebook verbunden sind.

Der Countdown läuft: noch 19 Tage bis zum Abflug nach Maui und die Vorfreude ist riesengroß 🙂

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings dabei: Seit unsere Katerjungs bei uns sind, haben wir sie nie länger als eine Woche allein gelassen. In dieser Zeit wurden sie von einem professionellen Katzensitter betreut. Leider hatte er uns aber mitgeteilt, dass er unsere Jungs nicht mehr betreuen kann, da er sein „Einzugsfeld“ verkleinert. Das brachte uns in eine Bredoullie. Aber das Glück war uns hold. Die beiden Töchter einer Nachbarin hatten Interesse bekundet, unsere Jungs zu betreuen. Sie waren insgesamt 4 mal hier und haben die Kater versorgt und sich um all das gekümmert, was sonst noch so tun ist. Sie machen das wirklich prima. Wir haben ein gutes Gefühl und wissen unsere Jungs gut betreut. Einzig an Ostern sind sie 3 Tage nicht da. Aber auch hier ist Abhilfe geschaffen. Eine liebe Kollegin (die Dosi von Zoe und Zachi) wird in dieser Zeit die Betreuung übernehmen. Alles ist gut! Aber ich weiss jetzt schon dass ich Fixi und Pupsy sehr vermissen werden.

Wie auch immer, ich freue mich riesig auf unseren Urlaub und morgen und Sonntag werde ich ausgiebig Hula tanzen und mich mental schon mal auf die Inseln versetzen 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch Lesern dieses Artikels ein schönes Wochenende
Happy Aloha Weekend 🙂

Und noch etwas sehr Schönes!

Letzte Woche Freitag war ein ganz besonderer Tag für mich. Aus zwei Gründen!

Erstens: es war unser Hochzeitstag; mein Göga und ich sind 13 Jahre  sehr glücklich verheiratet und das ist schon etwas wirklich Besonderes! Vielen Dank lieber Göga, für die wundervolle Zeit mit dir und ich freue mich auf unendlich viele weitere Jahre mit dir!

Zweitens: ich habe eine Hulaschülerin!

Eine liebe Kollegin war bei einer Vorführung so hingerissen von *These Islands*, und sie fragte mich, ob ich ihr das Hula tanzen beibringen könnte. Ihr Ziel ist es *These Islands* selbst zu tanzen. Da hab ich natürlich nicht nein gesagt. Zumal sie ein wirklich sehr liebenswerter Mensch ist und ich das Gefühl hatte, sie hat wirklich Interesse daran.

So haben wir begonnen mit *Kaholo Hula* und den Grundschritten *Kaholo* und *Kao*.
3 Stunden später konnte sie diesen Hula dann auch tanzen. Wir hatten sehr viel Spaß und ihr Kompliment, dass ich den Hula und alles was dahinter steckt ganz toll vermitteln kann, macht mich sehr stolz.

Der erste Schritt ist getan…vielleicht werde ich bald weitere Schülerinnen haben; mal sehen… 🙂

Mein Hula – Aloha

Ja, mein Hula … das trifft es ganz genau. Manchmal habe ich das Gefühl, der Hula ist nur für mich da oder noch anders ausgedrückt, ich bin für den Hula geboren.

Die vergangene Woche , vom 26. Mai bis zum 1. Juni war ich wieder am Bodensee bei meiner Hulalehrerin Gabriele Kalehua Streuer. Der 4. Hulakurs (mixed) wartete auf mich. Und #hach … es war einfach wieder traumhaft schön. Allerdings verlangte mir der Kurs auch einiges an Kraft und Konzentration ab. Aber das habe ich sehr gerne in Kauf genommen. Dafür habe ich wieder wundervolle Tänze gelernt und es ist mir dieses mal nicht so schwer gefallen wie letztes Jahr. Na ja, durch das regelmäßige Tanzen zu Hause hat sich mein Körper und mein Geist so viel verinnerlicht, sodass es mir mittlerweile nicht mehr so schwer fällt, eine neue Choreografie zu erlernen. Außerdem muss ich mir immer wieder sagen, ich bin nicht mehr die Jüngste, und da darf es auch gerne mal etwas länger dauern, bis so ein Tanz sitzt.

Anyway… ich habe wie immer 3 Stunden vormittags bei Gabriele im Studio verbracht und mit ihr getanzt und geübt. Nachmittags, nach einer angemessenen Ruhezeit 🙂 habe ich dann meist nochmal 2 bis 3 Stunden geübt. Und das hat sich dann auch ausgezahlt: ich habe nämlich meine Prüfung bestanden!

Ich habe 5 neue Tänze gelernt; wobei ich einen Tanz bisher nur in der verlangsamten Form tanzen kann. Das ist „Nani Waimea“ – ein Hula pu’ili. Pu’ili sind Bambusstöcke, die während des Tanzens geschlagen werden. Die Schritt- und Schlagfolge habe ich verinnerlicht – allerdings, wie bereits erwähnt, nur bei halbem Tempo 😉 Ich werde stetig üben, schneller zu werden und irgendwann schaffe ich es dann auch bestimmt „Nani Waimea“ zu tanzen.

„Aloha Week Hula“ ist ein leichter und spaßiger Hula Auana, bei dem man geneigt ist während des ganzen Tanzes zu lachen: *Little Hula flirts in hula skirts, winking at the boys in Aloha shirts, that’s the way we do, the Aloha Week Hula* 🙂

„Ke Kuko E Kamanawa“ ist ein weiterer Hula Kahiko, der wirklich eine Herausforderung ist durch die exakte Arm- und Beinarbeit. Aber ich liebe diesen Kahiko und er hat bereits *Lili’u E* der bisher mein Lieblingskahiko war, den Rang abgelaufen.

Und dann ist da der wundervolle, traumhaft schöne Hula Auana „Nani Hanalei“ der die Schönheit von Hanalei auf Kauai beschreibt. Ich bin hin und weg von diesem Hula – jedesmal wenn ich ihn tanze spüre ich die Bucht von Hanalei, das Tal mit den Tarofeldern, den Fluß, die nebelverhangenen Berge ganz tief in mir. Und das versuche ich dann auch auszudrücken. Meine Hulalehrerin hat mir gesagt, dass ich es wirklich sehr gefühlvoll tanze und darüber bin ich sehr glücklich. Nani Hanalei ist jetzt mein neuer Lieblingshula Auana… aber gleich danach kommt *These Islands* und *Kamali’i o ka po* und *Blue Hawaii* und *Puamana* und *Green Rose Hula* und all die anderen … 🙂

„A ka luna o pu’u’oni’oni“ ist ebenfalls ein Hula Kahiko – der allerdings im Sitzen (auf dem Boden mit dem Po auf den Beinen) dargebracht wird. Eine Besonderheit ist, dass ich das Lied selbst singen muss, auf hawaiianisch selbstverständlich. Und dazu werden die ‚ili’ili geschlagen (in jeder Hand zwei flache Kiesel, die aufeinander geschlagen werden; so ähnlich wie Kastagnetten). Den Text hatte ich Wochen vor meinem Kurs schon von Gabriele erhalten und ich habe ihn geübt bis er sicher saß. Während des Kurses konnte ich mich dann ganz auf die Armbewegungen und das Steine schlagen konzentrieren. Das war schon Herausforderung genug 😉 Aber auch das habe ich mit Bravour hinbekommen.

Somit habe ich nun mein Diplom zum lizenzierten Hula-Trainer 4. Grad erhalten 🙂 Und darauf bin ich wirklich sehr stolz!

Ein herzliches Aloha all meinen Lesern!