Erinnerungen und ein Neuanfang

Es ist Donnerstagabend, der 11. August 2016. Vor vier Monaten, am 11. April, mussten wir unseren Herzenskater Fixi Mausebär, bester, herzigster, schmusigster Piratenkuhkater ever, gehen lassen. Das war ein sehr harter Tag für uns. Beide haben wir geweint um ihn. Es war sehr schwer. Denn die Diagnose kam praktisch von jetzt auf sofort. Und wir konnten nichts anderes tun, als ihn gehen zu lassen. Fast auf den Tag genau, ein Jahr vorher, am 1. April 2015, mussten wir unseren Herzenskater Pupsylotta gehen lassen. Auch dieser Tag war schrecklich. Wobei wir uns hier zumindest darauf vorbereiten konnten. Denn die Diagnose hatten wir eine Woche zuvor in der Tierklinik erfahren. Pupsys Tod ging mir so sehr zu Herzen und ich weinte bitterlich. Aber da war ja noch Fixi, der so rührig mit uns war und der uns getröstet hatte, mit seiner Anwesenheit, seinem Schnurren und seinen so liebevollen, einzigartigen Gesten. Deshalb hatte es uns förmlich den Boden unter den Füssen weggerissen, als wir Fixi von heute auf morgen gehen lassen mussten.

Die ersten Wochen nach Fixis Tod waren für uns sehr schmerzhaft. Manchmal dachte ich, es war alles nur ein böser Traum, und Fixi kommt gleich um die Ecke gestromert und macht es sich auf Franks Schreibtisch gemütlich.  Aber so war es natürlich nicht, und die vielen liebgewonnen Kleinigkeiten und Tagesabläufe waren eben einfach nicht mehr da. Wir haben uns langsam daran gewöhnt, mehr oder weniger. Und es war uns klar, dass wir wieder 2 Katzen bei uns aufnehmen werden. Irgendwann, wenn der Schmerz nachgelassen hat und es uns nicht wie ein Verrat an Fixi vorkommt.

Ich hatte viele gute Gespräche mit lieben Menschen, die sich so gut in uns hineinversetzen konnten. Und wir haben beide sehr viel Trost erfahren. Schließlich wurden wir von einigen aus unserer Katzengemeinschaft immer mal wieder zart angestupst, mit Bildern und Hinweisen auf Katzen, die ein neues Zuhause suchen. Aber irgendwie waren wir noch nicht so weit, wieder zwei Fellnasen bei uns aufzunehmen.

Am 18. Juli schließlich schlug das Schicksal zu. Und ich hatte das Gefühl, das war ein Pfotenstupser von Fixi. Eine ehemalige Arbeitskollegin, die ehrenamtlich im Tierheim Worms arbeitet, hatte mich kontaktiert und mir von den Beiden erzählt. Sie wurden vor einem Supermarkt  gefunden und im Tierheim abgegeben. Sie hatte mir natürlich auch Bilder geschickt und tja, da war es um mich geschehen. Wir blieben in Kontakt. Denn erst mussten die Zwei die Quarantänezeit überstehen, Untersuchungen, Impfungen und Entwurmung über sich ergehen lassen. Schließlich konnten wir sie letzte Woche am Samstag besuchen. Und nach einer Stunde im Katzenhaus waren uns Frank und ich einig, dass wir ihnen bei uns ein neues Zuhause geben wollen. Und es fühlte sich für mich auch richtig an, obwohl immer noch ein klitzekleiner Gedanke von „Verrat an Fixi“ da war. Aber ich bin mir jetzt sicher, dass Fixi und Pupsy mit den Beiden einverstanden sind und wir ihren Segen haben.

Heute ist Samstag, der 13.August. Und wir haben sie abgeholt. Und sie sind jetzt dabei, ihr neues Revier und Zuhause zu erkunden. Wir haben ihnen übrigens hawaiianische Namen gegeben.

Mit Freude stellen wir euch vor: Katzenmädchen Lani und Kater Kimo. Unsere @AlohaKatzen  <3 <3 <3

 

Willkommen 2015 – Hau’oli makahiki hou!

Es ist da. 2015. Und ich heiße es willkommen. Es soll ein glückliches und vor allem gesundes Jahr werden. Für mich, meinen Göga, meine Familie, meine Freunde und natürlich auch für unsere Katerjungs.

Derzeit sitze ich gemütlich auf der Couch in unserem Wohnzimmer und lausche dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Das ist ein liebgewonnenes Ritual, schon seit vielen Jahren. Und einige Gedanken schweifen durch meinen Kopf. Was will ich verändern, was will ich weiter so machen wie bisher.

Ich bin mir noch nicht ganz im klaren über die Veränderungen, die ich anstrebe. Aber über das, was ich beibehalten möchte gibt es keine Zweifel. Somit ist bereits ein Teil meines Weges für dieses Jahr vorgegeben. Und der Rest ergibt sich dann entsprechend. Ich bin guten Mutes und wünsche euch

Aloha  <3 und Hau’oli makahiki hou!

 

O Tannenbaum, O Tannenbaum ….

wie grün sind deine Blätter. Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit.

Traditionell gibt es auch bei uns, wie jedes Jahr, wenn wir zu Hause weilen, einen Tannenbaum. Dieses Jahr mal wieder eine Nordmanntanne. Die mit den weichen „Blättern“ 🙂 Und ganz besonders schön ist er und kerzengerade. #hach

Die vergangenen beiden Jahre hatten wir jedesmal eine Blautanne. Selbst gesägt, in Köngernheim, bzw. in Selzen. Die waren zwar sehr schön, aber auch sehr stachelig. Und meine Hände haben nach dem Schmücken, und später nach dem Abschmücken immer ziemlich übel ausgesehen. Und geschmerzt.

Heute war es ein entspanntes Weihnachtsbaumschmücken. Auch wenn ich wieder zu den herkömmlichen  *elektrischen* Kerzen übergegangen bin. 3 Lichterketten habe ich benötigt, da wir dieses Jahr eine besonders große Tanne ausgesucht hatten. Ein bissi hab ich ja den LED-Kerzen vom letzten Jahr nachgeweint; aber nur was die Einfachheit des Schmückens betrifft. Denn die Leuchtkraft der Kerzen verblasste bereits nach 2 Tagen und erneuerte sich auch nicht nach Austausch der Batterien.

Wie auch immer, zwischen „Biathlon Verfolgung Damen“ und „Biathlon Verfolgung Männer* befestigte ich die Lichterketten am Baum. Und nach dem Biathlonwettbewerb beschäftigte ich mich intensiv mit der Dekoration des gesamten Grüns.

Goldene und rote Kugeln, groß und klein, Engelchen, Nikoläuse, Sterne, Holzanhänger mit weihnachtlichen Motiven und besonders schönen Christbaumschmuck von Käthe Wohlfahrt. Perlmutt mit Goldrand. Mit dem *Käthe Wohlfahrt Schmuck* habe ich letztes Jahr angefangen. Eine besonders schöne Christbaumspitze, zwei große 3-dimensionale Sterne, vier kleine Sterne und vier *keine Ahnung wie die heißen* 🙂 hatte ich auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt erstanden. Dieses Jahr kamen nochmals zwei Engel, ein Krippenbild und zwei Sterne hinzu.

Und nun steht er da, in voller Pracht! Und leuchtet wunderschön. Und wir können uns schon am Vorabend des 4. Advent daran erfreuen. Da ich nächste Woche noch bis einschließlich zum 23. Dezember arbeiten muss, war eben heute schon der *Schmücktag*.

Hier ein paar Impressionen

Tanne

Noch in Natur 🙂

Tanne mit Lichterkette

Und mit Lichterketten 🙂

Christbaumspitze

Ist sie nicht schön, die Christbaumspitze?

Kugeln Schmuck

Engel auf Schaukel

Stern

Krippenbild

Baum geschmückt

Und da steht er nun in voller Pracht #hach und unsere Kater interessieren sich NULL dafür 🙂

Ich wünsche euch einen schönen 4. Adventssonntag <3

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück bei meinen Schätzen

Wie schnell so eine Woche vergeht! Eben bin ich doch erst zu meiner Schwester gefahren und ratztfatz bin ich schon wieder zurück. Es war sehr schön, für meine liebe Nichte da zu sein und sie während der Abwesenheit ihrer Eltern zu betreuen.

Außerdem habe ich mich auch noch mit einer sehr lieben Twitterkatzendosi getroffen und wir hatten einen schönen Tag zusammen mit quatschen, Tierpark besuchen und Hula tanzen (ich habe getanzt und sie hat zugesehen 🙂 )

Und ich freue mich sehr wieder zuhause zu sein – bei meinem Göga und unseren Katerjungs. Pupsylotta hat es sich eben neben mir bequem gemacht und Fixi sitzt quasi fast dem Göga auf dem Schoß!

Alles paletti und chillig 🙂

Ein schönes Wochenende und Aloha euch Allen <3

 

 

Freude

Urlaub ist immer etwas Schönes. Insbesondere wenn mein Göga dabei ist. Jetzt ist er allerdings nicht bei mir – denn es ist mal wieder so weit: ich betreue meine Nichte. Eine knappe Woche lang. Und ich freue mich, für sie da sein zu können.

Ich verbinde die Tage hier auch damit, meinem Hula zu frönen. Und ich beginne damit die hawaiische Sprache zu erlernen. Das wird eine große Herausforderung. Aber ich möchte gerne mehr können als ein paar Wörter oder Phrasen.

Schaun wir mal wo mich das noch hinführt. Heute habe ich intensiv Kahiko getanzt. Jetzt bin ich zumindest mit *Kawika* und *Lili’u E* wieder sicher. Auch *Ke Kuko E Kamanawa* habe ich wieder aufgefrischt. Diesen Tanz mag ich ganz besonders gerne.

Ich stelle auch fest, dass ich noch regelmäßiger tanzen muss. Ich habe ja mittlerweile ca. 27 Choreografien gelernt. Und die bleiben ohne Übung nicht im Kopf. Auch wenn ich die Geschichten natürlich kenne – trotzdem muss ich alle immer wiederholen. Ich möchte noch viele neue Tänze lernen. Und ich habe ja noch viel Zeit dazu 🙂

Aloha und einen wunderschönen Tag wünsche ich Euch.

 

Bereit sein für Hula

Der letzte Arbeitstag für diese Woche ist vorüber, und ich bereite mich vor auf meine Hulawoche am Bodensee. Ich bin voller Vorfreude auf die neuen Tänze und auf die Zeit, die ich mit meiner Hula-Lehrerin Gabriele Streuer verbringen werde.

Das wird wieder eine intensive Woche – anstrengend aber gleichzeitig wundervoll. Und meine Gefühle und mein ganzes Sein werden im Hula aufgehen.

In diesem Sinn wünsche ich ein schönes Wochenende

Alooooohaaaaaaaa <3

Dankbar sein

Kennt ihr das? Da gibt es Tage, an denen man ständig etwas rumzumeckern hat. Man tut sich selbst leid und hat mal wieder Nase voll von allem und jedem. Jammern auf hohem Niveau.

Immer wieder gibt es solche Tage. Auch bei mir. Aber meistens bin ich glücklich und zufrieden. Und dankbar.

Gerade heute morgen, auf dem Weg zur Arbeit, hatte ich wieder dieses tiefe Gefühl der Dankbarkeit. Wenn ich von Selzen aus in Richtung Mommenheim fahre, und dann die Abzweigung nach Zornheim nehme, fahre ich den ersten Hügel hinauf. Bei schönem Wetter, so wie heute, und zu dieser Jahreszeit wird man von den Farben Goldgelb (reife Kornfelder) sattes Grün (Weinberge) und strahlendes Blau (Himmel) begleitet. Oben in Zornheim, wenn man die Ortschaft in Richtung Nieder-Olm verläßt, hat man einen weiten Blick über das Selztal bis hinüber nach Mainz. Heute war es besonders schön, da die Luft noch recht klar war.

Und da ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie schön es hier bei uns in Rheinhessen ist. Und ich bin dankbar, dass ich das so erleben darf. Dankbar, dass bei uns Frieden herrscht. Dankbar, dass ich gesund bin. Dankbar, dass ich geliebt werde und dankbar, dass ich lieben darf! Und ich bin dankbar, dass ich einen guten Arbeitsplatz habe und für meine Arbeit auch ein gutes Gehalt bekomme. Da sollte es mir leicht fallen, wenn es mal gerade wieder an allen möglichen Ecken und Enden knirscht und die Arbeit mich nicht so richtig glücklich macht, einfach darüber hinwegzusehen. Und einfach nur dankbar sein.

Aloha und ein schönes Wochenende

Wien, Wien, nur du allein …. Ein wundervolles TKDT 2014

Wiener Hofburg
Wiener Hofburg

Ist das Wochenende wirklich schon vorbei? Ja, denn ich sitze nicht mehr in Wien, sondern zu Hause auf der Terrasse und lasse alles nochmals vor meinen Augen ablaufen.
Ein wirklich zauberhaftes Wochenende war es. Und mit Wien war für unser TwitterKatzenDosiTreffen natürlich auch eine wundervolle Stadt ausgewählt. Aber ich möchte von vorne beginnen mit meinem sehr persönlichen, emotionalen Bericht; und gleich zu Beginn die Teilnehmer nennen, die dabei waren 🙂

Zum ersten Mal mitgemacht haben:

  • @_guisi – die Dosi mit Freund von @Sierra_Laines
  • @HannoverETI – die Dosi von @Sina_die_Holde und Mikesch1896
  • @FrauDinkToc und @rko1204 – die beiden Dosis von @Kater_Leopold.

Es ist immer wieder schön, neue Gesichter beim TKDT dabei zu haben, und ich denke, ich spreche für alle: es war richtig schön, dass ihr dabei ward.
Ich habe mich ganz besonders gefreut die lieben @_guisi und @Hannover_ETI endlich persönlich kennenzulernen.
Und die @FrauDinkToc und der @rko1204 waren mir und meinem Göga schon bekannt; hatten wir uns ja bereits zweimal in Mainz ganz spontan zum Kaffee und Eis getroffen 🙂

Dann waren noch dabei:

  • unsere Organisatoren  @cybiene und @bit2bit, die Dosis von @dieSchatzen
  • @Tirolerin45 – die SchatzenOma
  • die beiden Dosis von @KaterCharly und @KaterHenry samt @BabyNacktkatze
  • @selleman – der Dosi von @Katzengarten
  • @bhuti – die Dosi von @mmetoulouse samt @AfraAardfark im Gepäck 😉
  • @RotePunkte und @sunnyrainydays – die beiden Dosis von @DickieMcFluff und @KotzeKatze
  • die Menschheit mit @FridoErdferkel
  • mein Göga (@fwhamm) und ich, die Futterloite von @HerrIdefix und @Pupsylotta
  • uuuuund als Überraschungsgast der CCO von @KiddoKater und @KaterQuentin 🙂

Ein großer Teil reiste bereits zwischen Mittwoch und Freitag an (nutzten sozusagen  das lange Wochenende als Kurzurlaub) und ich konnte mich durch die Tweets, die bereits ausgetauscht wurden auf ein schönes Treffen freuen.

Mein Göga und ich entschieden uns, am Freitagabend von Mainz aus mit dem Nachtzug anzureisen und so am Samstagmorgen erfrischt und ausgeruht in Wien anzukommen. Dies taten im Übrigen auch die Dosis von @Kater_Leopold und wie es der Zufall wollte, hatten wir im Schlafwagen die beiden Abteile nebeneinander. Mit einem großen Hallo begrüßten wir uns in Frankfurt, wo die beiden zustiegen und wir eröffneten das TKDT mit einem kroatischen Bier und Nüsschen und Lektüre zur KuK-Monarchie 🙂 wobei die Lektüre dann doch etwas links liegengelassen wurde 🙂

Das Schlafwagenabteil war  etwas eng, aber die Liegefläche war ausreichend und ich hoffte einigermaßen gut schlafen zu können. Glücklicherweise hat mein Göga auch zugestimmt, auf dem oberen Bett zu schlafen. Außerdem gab es noch einen eingebauten Tisch, der sich, nach dem Erklären des Zugbegleiters, als Waschgelegenheit entpuppte. Ein Frühstück mit 6 Komponenten war inklusive, welches uns dann nach Wunsch um 7:30 Uhr serviert wurde.

Die Nacht gestaltete sich für mich dann nicht so wirklich bequem. Da unser Abteil direkt über der Achse lag, war es doch etwas ruckelig. Aber alles in Allem war es ganz o.k.

Um 9:00 Uhr fuhren wir dann in Wien-Westbahnhof bei allerbestem Wetter ein. Wir hatten unser Zimmer im Motel One direkt beim Westbahnhof gebucht. @FrauDinkToc und @rko1204 mussten noch die U-Bahn nehmen, um zu ihrem Hotel zu gelangen. Als Treffpunkt für den heutigen Samstag war 11:30Uhr vor der Kasse am Tiergarten Schönbrunn ausgemacht. Wir hatten also noch etwas Zeit bis dahin.

Wir hatten Glück, dass bereits ein Zimmer frei war und wir direkt einchecken konnten. Im Fahrstuhl trafen wir dann, wie es der Zufall wollte, auf @Hannover_ETI. Wir hatten uns zuvor noch nicht persönlich kennengelernt, uns aber trotzdem sofort erkannt. Die Begrüßung war sehr herzlich und wir vereinbarten, uns kurz vor 11:00 Uhr am Eingang des Hotels zu treffen und dann zusammen zum Tiergarten zu fahren.

Nachdem wir uns auf unserem Zimmer eingerichtet hatten, wollten wir uns noch unsere Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel im Bahnhof besorgen. Und wer läuft uns quasi wieder zufällig über die Füsse? Die Dosis von @DickieMcFluff und @KotzeKatze. Wir fielen uns vor Freude in die Arme und genehmigten uns noch einen Kaffee bei Starbucks, bevor wir dann zusammen mit @_guisi  und ihrem Freund, @HannoverETI und @Selleman aufbrachen.

Mit der U3 und der U4 ging es dann zum Schloss Schönbrunn. Wir spazierten durch den Schlosspark zum Tiergarten und konnten so schon die wundervolle Parkanlage bewundern. Beim Treffpunkt stießen wir dann auf @Tirolerin45 @FrauDinkToc @rko1204 @bhuti und die Menschheit mit @FridoErdferkel. Nach der wieder überaus freudigen Begrüßung teilten wir uns auf. Da ein Teil ja schon seit Mittwoch/Donnerstag da waren und sich schon das Schloss angeschaut hatten, entschieden sich alle für den Tierpark. Da wir ja nur 2 Tage für Wien eingeplant hatten, entschieden mein Göga und ich uns für das Schloss.

Wir gingen also zurück durch den Schlosspark zum Schloß und waren ganz begeistert von den Parkanlagen. Im Schloss besorgten wir uns das Sisi-Ticket. Damit hatten wir Zugang für die Grand-Tour im Schloss sowie in der Hofburg im Sisi-Museum zu den Kaiserlichen Appartments und der Porzellanausstellung und zum Hof-Immobiliendepot.

Wir hatten Glück. An der Kasse war keine Schlange, und innerhalb von 3 Minuten hatten wir unsere Tickets. Und wir hatten ebenso Glück, dass beim Einlass keine Schlange war und so konnten wir ruckzuck mit einem Audio Guide bewaffnet, die Grand-Tour beginnen. Es war wirklich sehr beeindruckend, und es lohnt sich sehr, die kaiserlichen Apartments in Schloss Schönbrunn zu sehen. Auch die Informationen, die man per Audio Guide erhält sind ausführlich und kurzweilig.

Nach der Besichtigung gönnten wir uns eine Wiener Melange und Apfelstrudel und wir gingen weiter durch den Park bis zum Neptunbrunnen. Die Temperatur war mittlerweile auf über 30°C angestiegen und wir entschieden uns, nicht bis zur Gloriette weiter zu laufen sondern zurück zum Rosengarten zu gehen. Zwischendurch kontaktierten wir @RotePunkte und @sunnyrainydays und wir verabredeten uns am Eingang zum Tierpark um von dort aus noch zusammen einen Biergarten aufzusuchen, der in der Nähe des Musuemsquartiers liegt: Das 7SternBräu. Der Rest der Truppe verweilte noch im Biergarten des Tierparks.

Ab 18:00Uhr hatten die Dosis von @DieSchatzen im Heurigen Hergott aus Sta einen Tisch reserviert. Und was soll ich sagen, es wurde wieder ein ganz wundervoller Abend mit tollen Gesprächen, leckerem Essen und Trinken. Sozusagen ein Rundumwohlfühlabend! <3 <3 <3
@cybiene hat uns auch alle noch überrascht mit Bierdeckeln, auf denen unsere Twitteravatare bzw. die Twitteravatare unserer Katzen auf einer Seite abgebildet waren. Auf der Rückseite stand dann #TKDT2014. Außerdem gab es noch Mozartkugeln und Schindeln und Mozarttaler #hach. Auch @FrauDinkToc hatte noch ein Überraschungspäckle für alle, mit Süßem für die Dosis und Catsticks und Maus für die Fellnasen. Und @Hannover_ETI verteilte noch Dreamies für alle Fellnasen.

Mein Göga und ich verließen die Gruppe dann gegen 22:00 Uhr, da wir beide sehr müde waren, aber ich habe mir sagen lassen, dass der Rest wieder „rausgekehrt werden musste“ 🙂 🙂 🙂 Das spricht für sich!

Am Sonntag reisten dann einige unserer Teilnehmer bereits wieder ab. Der Rest hatte sich für 16:00 Uhr im Prater beim Schweizerhaus verabredet. Den Vormittag nutzten mein Göga und ich für den Besuch der Hofburg und die Besichtigung des Sisi-Museums. Ich war begeistert und auch mein Göga war beeindruckt. Ganz schön ordentlich, was im Hause der kaiserlichen Majestäten so an Porzellan und sonstigem Tischgedöns in Gebrauch war. Hammermäßig sind ja die Tischaufsätze aus Gold. Man kann sich vorstellen, wie eine gedeckte Tafel für 36 oder 48 Personen ausgesehen haben mag. In einem Raum wurde das auch gezeigt. Und die kaiserlichen Apartments waren auch hier sehr sehenswert. Insbesondere die Historie um die Kaiserin Elisabeth wurde sehr gut dargeboten. Es empfiehlt sich auf alle Fälle einen Audio-Guide zu benutzen, zumal der im Preis inbegriffen ist. Nach dem Besuch des Museums machten wir noch einen Rundgang um die Hofburg und es ist wirklich fantastisch, wie gut erhalten hier alles ist.

Wir trafen uns dann mit @RotePunkte und @sunnyrainydays beim Café Demel am Kohlmarkt. Wir kehrten dort dann allerdings nicht ein, sondern zogen weiter zum Café Mozart an der Albertina um dort noch etwas Zeit mit @bhuti und der Menschheit mit @FridoErdferkel zu verbringen, die dort gerade bei Kuchen und Kaffee saßen. Bei leckerer hausgemachter Limonade saßen wir noch plaudernd zusammen. Die Beiden verabschiedeten sich dann später, da auch sie zurück nach Hause flogen.

Wir Vier zogen dann weiter zum Stephansplatz, bewunderten ausgiebig den Stephansdom und gönnten uns in der Kurkonditorei Oberlaa unsere Sachertorte. Mann, war die lecker! Dann war es auch schon an der Zeit zum Prater weiterzuziehen, denn gegen 16:00 Uhr wollten wir uns ja am Schweizerhaus mit allen noch Verbliebenen treffen.

Der Prater ist ja schon toll. Eine riesengroße Grünanlage mit Vergnügungspark. Von Riesenrad über Achterbahn und Praterturm mit Kettenkarussell sowie weiteren vielen Fahrgeschäften war alles vertreten. Der Praterturm mit dem Kettenkarussell hat mich ja gereizt; aber ich habe mich dann doch dagegen entschlossen. Die Dosis von @KaterCharly und @KaterHenry samt @Babynacktkatze waren bereits da und hatten die Location begutachtet. Es gab keine Chance auf einen Platz. Alles war voll. Und außerdem war es auch zu laut. Wir hätten uns hier nicht unterhalten können. Auch @FrauDinkToc und @rko1204 trudelten ein und gemeinsam beschlossen wir, in ein Lokal zu gehen, dass mir auf dem Hinweg, kurz vor dem Pratereingang aufgefallen war. Dort war es nämlich schön ruhig und auf der Terrasse war noch ausreichend Platz. Gesagt, getan.

Der sehr nette Kellner stellte uns Tische und Stühle zusammen und so begann ein sehr entspannter Nachmittag und Abend. Den Ortswechsel twitterten wir dann noch an @cybiene, @Tirolerin45, @selleman und den CCO, die dann später auch noch dazukamen. Leckeres Essen, insbesondere die Eismarillenknödel, leckere Getränke, wieder tolle Gespräche und viel Gelächter #hach! – Kurz bevor es dunkel wurde habe ich auf der Wiese noch 2 Hulas getanzt – und als besondere Überraschung hat @RotePunkte dann noch mit mir zusammen den *Blue Hawaii* getanzt. Sie hat das ganz prima gemacht und ich bin richtig stolz auf sie <3

Zum Abschluss fuhren wir dann nochmals zum Stephansplatz, um dort im Wein & Co noch einen letzten Absacker zu trinken.

Ein wundervolles TKDT ging so zu Ende und alle, die dabei waren, haben dieses Treffen wieder zu dem gemacht, was es ausmacht. Zu etwas Besonderem <3 <3 <3

Ein ganz herzlicher Dank gebührt @cybiene und @bit2bit die sich um die Organisation gekümmert haben und uns auch im Vorfeld schon mit vielen Informationen versorgt haben. Fühlt euch umarmt und gedrückt ihr Lieben!

Aloha ahiahi aus Maui (10)

Ein letztes mal gibt es nun einen „Aloha“-Bericht aus unserem traumhaft schönen Urlaub auf Maui. Dies ist nun unser letzter Abend, und das Herz ist mir bereits sehr schwer.

Die vergangenen beiden Tage waren nochmal traumhaft schön. Am Mittwoch haben wir lange Stunden am Strand verbracht. Die Sonne schien satt und wir machten uns gegen 11:00 Uhr auf zum Keawakapu Beach. Wie schon an allen vergangenen Tagen an allen Stränden herrschte auch hier gähnende Leere, und wir hatten quasi den ganzen Strand fast für uns allein. Das Wasser war herrlich war und es war ziemlich windig und daher auch relativ wellig. Nach dem ersten Bad haben wir einen gaaaanz langen Strandspaziergng unternommen. Konnte man hier gut machen, da 3 Strände aneinander grenzen. Wir konnten von dem Anblick gar nicht genug bekommen und haben auch entsprechende Bilder auf Facebook und Twitter gepostet. Ein zweites Bad war fällig und nochmals ein Strandspaziergang. Nur so öde am Strand rumliegen, sagt uns beiden nicht so zu. Man kommt auch mit dem einem oder anderen ins Gespräch; ob es um die Hunde geht, die so manchen Strandgänger begleiten oder um wahre Kunstwerke im Sandburgenbauen 🙂

Für den Abend hatten wir noch etwas ganz Besonderes geplant. Wir hatten uns nochmals mit Shane Robinson verabredet und haben gemeinsam im Andaz Mau at Wailea im Restaurant Morimoto Maui diniert. Und den traumhaften Sonnenuntergang gab es gratis dazu, da wir direkt mit Blick zum Meer einen Tisch hatten. Das Essen war „onolicious“, wie die Hawaiianer zu sagen pflegen und wir haben die Zeit mit Shane nochmals sehr genossen. Schade war nur, das Roxanne nicht dabei sein konnte. Sie war leider verhindert, da sie auf dem Festland bei ihrer Mutter weilte.

Den heutigen Donnerstag gingen wir ganz entspannt an. Der 1. Mai ist ja hier auf Hawaii der „Lei Day“. Und zu diesem Anlass gibt es in der Regel Huladarbietungen, Kurse zum Lei herstellen und oftmals gibt es auch einen Wettbewerb, wer die schönsten Leis kreiert hat. In der Regel sind wahre Kunstwerke dabei und es ist ein Augenschmaus, diese zu betrachten. Und viele von ihnen duften wahrlich herrlich. Besonders wenn sie mit Plumeria, Jasmin, Tuberose oder Ginger angefertigt wurden.

Leider gab es hier auf Maui in der direkten Umgebung von Kihei nur eine Veranstaltung. Im Makena Golf and Beach Resort gab es einen Wettbewerb der Angestellten des Hotels, wer den schönsten, den hawaiianischsten bzw. den ausgefallensten Lei herstellt. Man konnte dies bevoten und das habe ich natürlich auch getan. Dann hatte ich die Chance, einen Lei selbst anzufertigen. Ich habe mich für Plumeria und Orchideen entschieden. Jetzt weiss ich, wie es funktioniert (zumindest die einfache Variante), und ich kann dann versuchen, mit unseren heimischen Blüten mal einen Lei zu kreiieren. Darauf freue ich mich schon sehr.

Danach waren wir nochmals für ungefähr 2 Stunden am Strand von Kihei, und zwar am Kama’ole Beach Park II. Das Wetter war heute nicht so prickelnd. Es herrschte eine durchgängige Bewölkung und es war sehr windig. Allerdings war es warm, und so konnte man es trotzdem am Strand gut aushalten. Ich genoß noch ein sehr langes Bad im durchaus welligen Ozean. Es war herrlich! Nach einigen letzten Einkäufen (u.a. Ahi poke für heute Abend) und einem leckeren Eis von Ono Gelato sitzen wir nun auf der Terrasse und genießen unser „Feierabendbierchen Marke Kona Brewing Longboard Island Lager“.

Morgen Vormittag werden wir nochmals zum Strand fahren und Abschied nehmen. Hoffentlich muss ich nicht wieder so weinen wie beim letzten Mal. Aber wir wissen bereits jetzt: wir kommen wieder, und so wird mir der Abschied hoffentlich nicht ganz so schwer fallen.

Und außerdem haben wir einen sehr guten und wichtigen Grund wieder nach Hause zu fliegen:

Unsere Katerjungs Herr Idefix  und Pupsylotta warten dort auf uns. Und wir freuen uns beide schon sehr auf unsere Fellnasen und dass wir sie wieder schnurren hören und wir sie an unser Herz drücken können.

Es waren ein wunderschöner Urlaub. Aloha ‚oe Hawai’i – Aloha’oe Maui <3 <3 <3

Aloha ahiahi aus Maui (9)

Der Montag und Dienstag liegen nun schon hinter uns und uns verbleiben noch 3 Tage bis zum Heimflug. Ich werde diesmal mit einem weinenden und einem lachenden Auge nach Hause fliegen. Einem Weinenden, weil ich mein Paradies wieder verlassen muss aber auch einem Lachenden, weil ich dann wieder bei unseren Katerjungs bin. Darauf freue ich mich wirklich sehr, aber so was von!

Jetzt aber eine Zusammenfassung der beiden Tage. Am Montag haben wir mal einen lockeren Tag eingelegt. Einfach mal nur relaxen. Allerdings sind wir morgens noch schnell zum Maalaea Harbor gefahren, um bei der Pacific Whale Foundation unsere Schnorcheltour für Dienstag zu buchen. Auf der Rückfahrt nach Kihei hielten wir noch bei Eskimo Candies an um uns mit frischer Ahi Poke zu versorgen, die wir uns als Abendessen gönnen wollten.

Nach einem kurzen Stopp in unserem B&B gings dann weiter an den südlichsten Punkt auf der Westseite Maui’s: La Perouse Bay. Schwimmen kann man hier nicht, aber wandern. Und das haben wir gemacht. Allerdings ist es mehr ein Spaziergang gewesen 🙂 Wir sind den vorgegebenen Weg entlangspaziert und haben die Aussicht über die komplette Bucht genossen. Ungefähr 1,5 Stunden haben wir uns dort aufgehalten. Anschließend fuhren wir zum Big Beach des Makena State Park und genossen den Strand, die Sonne und das Meer. Und wie das so mit uns ist, können wir ja nicht lange auf der Badematte verweilen. Wir sind den kompletten Strand entlang spaziert, bis zu einer Felsenformation, die man hinaufklettern konnte.

Makena Big Beach
Makena Big Beach, Maui

Und von dort aus hatte man einen fantastischen Blick auf den gesamten Strand und die Bucht.  Wir sind dort oben noch etwas weiter gelaufen und dann konnten wir auch ben Little Beach des Makena State Park sehen. Wir haben natürlich etliche Bilder *geschossen* und dann hatten wir noch das große Glück, eine Meeresschildkröte beobachten zu können. Welch ein Geschenk #hach.
Gegen 16:00 Uhr fuhren wir dann wieder zurück nach Kihei.

Der heutige Dienstag begann für uns sehr früh. Um 5:30 Uhr sind wir aufgestanden um 6:15 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Lahaina. Von dort aus startete die Lana’i Snorkel & Dolphin Watch Tour. Um 7:15 Uhr begann das Einchecken und um pünktlich um 8:00 Uhr ging es dann los Richtung Lana’i auf dem Katamaran Quest der Pacific Whale Foundation (PWF). Der Katamaran ist ausgelegt für 120 Personen, wir waren aber nur 57 Personen. Gott sei Dank. So war genung Platz und man konnte es sich bequem machen.Der Kapitän machte uns mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut und das restliche Team klärte uns über alles Weitere auf, wie das Handling der Schnorchelausrüstung, Ausleihen eines Wetsuit, was darf man auf alle Fälle nicht tun im Wasser, wie meldet man sich im Wasser, wenn man Hilfe braucht etc. Dann wurde uns ein kleines Frühstück (2 verschiedene Stück Kuchen, Ananas und Orangen)  serviert und Wasser; Kaffee und Tee konnte sich dann jeder selbst holen.

Nach ungefähr einer Stunde kamen dann  die Delfine in Sicht. Es war ein große Gruppe, die neben unserem Katamaran schwamm und sie sprangen auch immer wieder aus dem Wasser. Es hat Spaß gemacht, Ihnen zuzuschauen, wie sie elegant und pfeilschnell durchs Wasser jagen. Und es ist einfach fantastisch, diese Tiere live in ihrem Lebensraum sehen zu können #hach.

Danach fuhr der Kapitän die Bucht an, in der geschnorchelt wurde. Er gab nochmals genaue Instruktionen bis wohin man schnorcheln durfte und dass man sich nicht zu weit vom Boot in Richtung Ozean wegbewegen sollte wegen der starken Strömungen. Zusätzlich wurden noch 2 Kajaks zu Wasser gelassen und zwei Teammitglieder der PWF achteten darauf, dass niemand abdriftete oder zu nah an die Shoreline kam. Insgesamt hatten wir 1,5 Stunden Zeit zum Schnorcheln. Frank und ich waren etwas über eine Stunde im Wasser und wir haben alle möglichen Fischarten sowie Korallen und Seeigel gesehen.

Nachdem alle wieder an Bord waren gab es ein kleines Mittagessen und wir fuhren wieder zurück nach Lahaina. Und dann hatten wir das ganz große Glück: es tauchten nochmals Wale auf. Eine Mutter mit Kalb und ein Begleitwal. Ach, war das so schööööööön. Somit ist wieder ein wundervoller Tag zu Ende gegangen.

Aloha liebe Leser und tschüss bis zu meinem letzten Bericht aus dem Paradies 🙂