Die erste Woche mit unseren @AlohaKatzen

Es ist der 20. August 2016. Vor einer Woche war ich bereits sehr aufgeregt. Denn an diesem Tag war es soweit: Wir holten Kimo und Lani, die dort Lina und Paul genannt wurden, aus dem Tierheim Worms zu uns nach Hause. Und heute, nach einer Woche, sind wir sehr glücklich, dass sie bei uns sind. Sie haben sich bereits eingewöhnt und zeigen uns schon, wie sehr sie uns vertrauen.

Aber immer schön der Reihe nach.

Die ca. halbstündige Fahrt vom Worms nach Selzen gestaltete sich geräuschvoll. Die Beiden finden Autofahren wohl nicht prickelnd… aber welche Katze findet das schon toll 😉 Der Geräuschpegel erinnert mich doch stark an Pupselchens Protestgemaunze, damals auf der Fahrt von Hamburg nach Schwabenheim. Gut, dass wir diesmal nur eine knappe halbe Stunde Fahrt vor uns hatten.

Zuhause angekommen haben wir Ihnen zuerst nur Zugang zur Küche, zum Wohnzimmer und zum Bad gegeben, wo auch die Katzentoilette steht. Sie waren beide sehr interessiert, wobei es bei Kimo erstmal 5 Minuten gedauert hatte, bis er auf Erkundungsgang ging. Er versteckte sich zuerst unter der Couch, war aber dann doch neugierig, und wollte wohl das Feld Lani nicht allein überlassen.

Ca. nach einer Stunde haben wir Ihnen dann die Tür zur Terrasse geöffnet. Das war eine spannende Angelegenheit. Denn mit einem Katzennetz waren sie wohl noch nie konfrontiert. Natürlich versuchten sie, irgendwie einen Durchgang zu finden, aber es ist alles gut gesichert. Das haben sie auch recht schnell erkannt, und siehe da, es ist auch überhaupt kein Problem mehr. Sie wissen jetzt, dass sie über das Netz nicht hinauskommen, und haben das auch so akzeptiert. Hauptsache draußen sich frische Luft um die Nase wehen lassen, auf Fliegenjagd gehen und einfach faul rumlümmeln 😉

Zum Büro und zum Schlafzimmer haben sie dann auch Zugang erhalten, und Lani hatte beschlossen, bei mir zu nächtigen, während Kimo sich die Decke auf dem kleineren Kleiderschrank, die ich extra dort platziert habe, als Schlafplatz ausgesucht hat.
Das hat sich auch die ganze Woche so fortgesetzt.

Lani ist die aktivere und neugierigere von den Beiden, Kimo ist eher etwas zurückhaltend und vorsichtig. Beide scheinen mir auch sehr geräuschempfindlich zu sein, und insbesondere Kimo flüchtete jedesmal hinter die Couch, wenn er ein lauteres Geräusch hörte. Aber ich gehe davon aus, dass sich das noch gibt, wenn er merkt, dass die Alltagsgeräusche ihm nicht gefährlich werden können.

Bei Lani habe ich manchmal das Gefühl, dass sie geschlagen worden sein könnte. Als ich sie dabei ertappte, wie sie an der Tapete kratzte, habe ich mit lauter Stimme „NEIN“ gesagt und dabei schnell den Arm gehoben und die Hand mit erhobenem Zeigefinger gezeigt. Sie hat fast panisch reagiert. Auch wenn man sich ihr mit der Handinnenfläche dem Kopf nähert, zieht sie erst mal zurück. Ich passe also gut auf, dass ich mich ihr so nähere, dass sie sich nicht bedroht fühlt.
Am Sonntagnachmittag waren auch unsere Catsitter-Mädels zu Besuch. Und erstaunlich war, dass  beide Katzen gleich gut auf die Mädels reagiert haben. Wir müssen uns also keine Sorgen machen. Das wird auch gut funktionieren.
In den ersten Tagen war ich kurz mal in Sorge, weil Kimo und Lani nicht besonders gut gefressen haben. Ich will nicht sagen, dass da wieder Alarmlampen bei mir angingen. Es sind schließlich gesunde Katzen und nach 4 Wochen Tierheim müssen sie sich auch erst an das neue Futter gewöhnen. Mittlerweile ist alles gut und ich bin zufrieden und entspannt 🙂
Die ersten Pflanzen und Kräuter, die für die Katzen ungiftig sind, stehen auf der Terrasse. Da haben sie ihre Nasen auch schon drin gehabt oder dran geknabbert. Nächste Woche kaufe ich noch einige für den Balkon, der seit gestern auch mit einem höheren Katzenschutznetz gesichert ist. Auch der Balkon wurde gestern von Beiden inspiziert und wohl für gut befunden. Somit sind alle Bereiche für sie zugänglich und ich denke, sie fühlen sich bereits sehr wohl und genießen ihr neues Zuhause. Beide Katzen spielen auch sehr gerne und Lani apportiert sogar Stoffbälle , aber natürlich nur wenn SIE will 🙂
Gestern Abend war für mich der schönste Abend der Woche. Da haben Kimo und Lani gezeigt, wieviel Vertrauen sie bereits zu uns haben. Und das nach einer Woche!  Das pure Glück! Wir sind meiner ehemaligen Kollegin Sandra sehr dankbar, die ein Gespür dafür hatte, dass diese zwei Fellnasen zu uns passen würden. Danke an das Tierheim Worms, die uns Kimo und Lani dann auch vermittelt haben. Sie werden es immer gut bei uns haben.

Schichtwechsel: nach Kimo macht es sich Lani auf meinen Beinen gemütlich

Lani_schlafend

Kimo

Kimo entspannt nach der Bauchmassage

Können diese Augen lügen?

Das erste Mal auf dem Balkon

Kimo im Wohlfühlmodus

Zwei entspannte Fellnasen

Lani - in Pupselchens Höhle <3

Lani - beobachtend

Kimo in Fixis Nestchen <3

Lani schläft ganz oben auf dem Thron

Kimo auf des Göga Schoß, die Öhrchenmassage genießend

Kimo inspiziert die Schrankwand

Erinnerungen und ein Neuanfang

Es ist Donnerstagabend, der 11. August 2016. Vor vier Monaten, am 11. April, mussten wir unseren Herzenskater Fixi Mausebär, bester, herzigster, schmusigster Piratenkuhkater ever, gehen lassen. Das war ein sehr harter Tag für uns. Beide haben wir geweint um ihn. Es war sehr schwer. Denn die Diagnose kam praktisch von jetzt auf sofort. Und wir konnten nichts anderes tun, als ihn gehen zu lassen. Fast auf den Tag genau, ein Jahr vorher, am 1. April 2015, mussten wir unseren Herzenskater Pupsylotta gehen lassen. Auch dieser Tag war schrecklich. Wobei wir uns hier zumindest darauf vorbereiten konnten. Denn die Diagnose hatten wir eine Woche zuvor in der Tierklinik erfahren. Pupsys Tod ging mir so sehr zu Herzen und ich weinte bitterlich. Aber da war ja noch Fixi, der so rührig mit uns war und der uns getröstet hatte, mit seiner Anwesenheit, seinem Schnurren und seinen so liebevollen, einzigartigen Gesten. Deshalb hatte es uns förmlich den Boden unter den Füssen weggerissen, als wir Fixi von heute auf morgen gehen lassen mussten.

Die ersten Wochen nach Fixis Tod waren für uns sehr schmerzhaft. Manchmal dachte ich, es war alles nur ein böser Traum, und Fixi kommt gleich um die Ecke gestromert und macht es sich auf Franks Schreibtisch gemütlich.  Aber so war es natürlich nicht, und die vielen liebgewonnen Kleinigkeiten und Tagesabläufe waren eben einfach nicht mehr da. Wir haben uns langsam daran gewöhnt, mehr oder weniger. Und es war uns klar, dass wir wieder 2 Katzen bei uns aufnehmen werden. Irgendwann, wenn der Schmerz nachgelassen hat und es uns nicht wie ein Verrat an Fixi vorkommt.

Ich hatte viele gute Gespräche mit lieben Menschen, die sich so gut in uns hineinversetzen konnten. Und wir haben beide sehr viel Trost erfahren. Schließlich wurden wir von einigen aus unserer Katzengemeinschaft immer mal wieder zart angestupst, mit Bildern und Hinweisen auf Katzen, die ein neues Zuhause suchen. Aber irgendwie waren wir noch nicht so weit, wieder zwei Fellnasen bei uns aufzunehmen.

Am 18. Juli schließlich schlug das Schicksal zu. Und ich hatte das Gefühl, das war ein Pfotenstupser von Fixi. Eine ehemalige Arbeitskollegin, die ehrenamtlich im Tierheim Worms arbeitet, hatte mich kontaktiert und mir von den Beiden erzählt. Sie wurden vor einem Supermarkt  gefunden und im Tierheim abgegeben. Sie hatte mir natürlich auch Bilder geschickt und tja, da war es um mich geschehen. Wir blieben in Kontakt. Denn erst mussten die Zwei die Quarantänezeit überstehen, Untersuchungen, Impfungen und Entwurmung über sich ergehen lassen. Schließlich konnten wir sie letzte Woche am Samstag besuchen. Und nach einer Stunde im Katzenhaus waren uns Frank und ich einig, dass wir ihnen bei uns ein neues Zuhause geben wollen. Und es fühlte sich für mich auch richtig an, obwohl immer noch ein klitzekleiner Gedanke von „Verrat an Fixi“ da war. Aber ich bin mir jetzt sicher, dass Fixi und Pupsy mit den Beiden einverstanden sind und wir ihren Segen haben.

Heute ist Samstag, der 13.August. Und wir haben sie abgeholt. Und sie sind jetzt dabei, ihr neues Revier und Zuhause zu erkunden. Wir haben ihnen übrigens hawaiianische Namen gegeben.

Mit Freude stellen wir euch vor: Katzenmädchen Lani und Kater Kimo. Unsere @AlohaKatzen  <3 <3 <3

 

Fixi Mausebär – Die Sorgen hören nicht auf (2)

Heute ist Freitag, der 8. April. Und eigentlich sollte heute die Tierheilpraktikerin kommen. Eigentlich….

Gestern Abend war ich mit Fixi zum nächsten Kontrolltermin bei unserer Tierärztin. Sein Wasserhaushalt war soweit in Ordnung, sodass keine Infusion mehr gegeben werden musste. Die Temperaturmessung ergab 39,5°C, was im Rahmen liegt. Normal ist zwischen 38 und 39°C, aber bei Aufregung kann die Temperatur auch schon mal steigen.

Das Problem ist die Futteraufnahme. Er frisst weiterhin nur sehr wenig, und das muss sich unbedingt ändern. Frau Dr. Reimlinger macht sich wirklich sehr große Gedanken um Fixi und wir sind intensiv im Gespräch. Auch seinen dicken Bauch fand sie nicht prickelnd. Ihr ging schon durch den Kopf, dass Fixi einen Tumor haben könnte. Da aber alle Laborwerte in Ordnung waren, und auch bei der Punktion keine Flüssigkeit herauskam, war die große Frage, wo setzt man an.  Ich habe ihr daraufhin ein Foto von Fixis Kot gezeigt (er hatte sein Geschäft nicht zugescharrt), dass ich am Vorabend aufgenommen hatte. Irgendwie hatte ich eine innere Eingebung, dass dieses Bild vielleicht wichtig sein könnte.

Dieses Bild war dann auch wirklich ausschlaggebend. Sie tastete Fixis Bauch nochmals ganz intensiv in alle Richtungen und Tiefen ab (und Fixi hat sich sehr darüber beschwert!). Und da hat sie es gefühlt! Etwas, was da nicht hingehört. Sofort wurde eine Röntgenaufnahme gemacht, die dann leider ihren Verdacht auch bestätigte.

Das Geschwür sitzt zwischen Leber und Dünndarm und hat den Dünndarm bereits beseite gedrängt. Es sind allerdings keine Organe mit Metastasen befallen; zumindest war auf dem Röntgenbild davon nichts zu sehen. Zur Erinnerung: vor 6 Monaten, im Oktober, wurde in der Klinik von Fixi ja auch  ein Ultraschall und Röntgenbild (alle wichtigen Organe)  gemacht . Und da war explizit auch nichts zu sehen und alles war o.k.

Da sind dann meinerseits schon in der Praxis die ersten Tränen geflossen, obwohl ich versuchte, diese wegen Fixi zurückzuhalten. Es gibt jetzt noch eine kleine Hoffnung. Unsere TÄ wird Fixi am Montagvormittag operieren. Wenn der Tumor verkapselt ist und sich herausnehmen lässt, dann macht sie das.  Für den Heilungsprozess werden wir dann auch die Tierheilpraktikerin mit ins Boot nehmen. Sie ist darüber auch bereits informiert. Wenn er aber nicht operabel sein sollte, haben wir beschlossen, Fixi dann nicht mehr aufwachen zu lassen. Wir wollen einfach nicht, dass er sich quält, denn das hat er nicht verdient.

Es ist jetzt schon schwer für ihn, und ihn so zu sehen ist auch für uns nervenaufreibend und wir sind sehr, sehr traurig.
Diesen einen Schritt machen wir noch. Aber wenn er nicht funktionert, wird Fixi sich am Montag auf die Reise zu Pupslyotta begeben.

In den kommenden Stunden bis Montag lassen wir ihn nicht mehr alleine und sind einfach nur für ihn da. Wir machen es ihm schön gemütlich und wir versuchen, ihm soviele leckere Sachen wie möglich zuzuführen. Ich werde für ihn Hula tanzen und ihm positive Energie schicken.

Wir möchten ihn so gerne noch ganz lange bei uns haben unseren bezaubernden, liebevollen, weisen Piratenkuhkater. Denn wir lieben ihn so sehr <3 <3 <3

Ein schöner und ein trauriger Tag

Seit langer Zeit schreibe ich mal wieder in meinem Blog. Das erste Mal für dieses Jahr. Dieser Tag inspiriert mich aus zwei Gründen: es ist mal wieder Merrie Monarch Festival Woche und heute, am 1. April starten die Hula Wettbewerbe in Hilo, Hawaii. Ich kann sie per Livestream über @K5TheHomeTeam empfangen. Das macht mich sehr glücklich.

Gleichzeitig ist es aber auch ein trauriger Tag. Denn heute vor einem Jahr mussten wir unseren Pupsylotta gehen lassen. Und in den letzten Tagen ist mir dieses Datum nicht mehr aus dem Kopf gegangen…. Pupsylotta ist tief in meinem Herzen verankert und ich habe ganz besonders in den letzten 3 Monaten ganz viel an ihn gedacht. Er ist unvergessen und sein Tod macht mich immer noch traurig. Allerdings denke ich auch viel an die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften seit Dezember 2011. Und das macht mich dankbar und auch wieder glücklich. Somit schließt sich der Kreis wieder.

Außerdem haben wir ja noch unseren süßen Fixi Mausebär. Allerdings bereitet er uns auch seit einigen Monaten ziemliche Sorgen. Das war auch ein Grund, warum ich letztes Jahr in der zweiten Jahreshälfte keine Inspiration mehr hatte in meinem Blog zu schreiben. Aber was auch immer passieren soll, das passiert. Ich hoffe, dass Fixi sich wieder erholt und wir noch eine schöne Zeit mit ihm verbringen dürfen. Wir tun jedenfalls alles für ihn!

Das TKDT15 in Selzen – eine heiße Angelegenheit

Ist das Wochenende wirklich schon vorrüber? Ich kann es noch gar nicht glauben. Trotz der *Bullenhitze* war es ein wunderschönes TKDT. Und ich denke ich spreche für alle, wir haben die Zeit miteinander sehr genossen!  Wir vom Orga-Team (@FrauDinktoc @rko1204 @fwhamm @diemanuela) haben uns sehr gefreut, dass euch unser zusammengestelltes Programm gefallen hat.

Am Freitag kamen schon die ersten Teilnehmer an. Es wurde sämtlichen Staus auf der Autobahn zwischen Hamburg, Hannover und Selzen getrotzt. Auch die Anreise per Postbus und Bahn gestaltete sich nicht ganz verspätungsfrei und ohne Komplikationen. Aber schließlich waren sie dann angekommen: @selleman @KaterQuentin (CCO) @HannoverETI @Thomix96 @Tirolerin45 @KaterCharly @KaterHenry und @BabyNacktkatze.

Nach kurzer Absprache über Twitter, beschlossen wir, den Abend in Selzen im Christianshof zu verbringen. Keiner hatte mehr Lust sich bei der Hitze und nach der langen Anreise nochmals ins Auto zu setzen und nach Mainz zu fahren. Ich hatte zwar nichts reserviert aber nach kurzer Rücksprache mit Daniel vom Christianshof haben wir glücklicherweise noch die letzten Plätze bekommen.

Auch @rko1204 kam zum abendlichen *Vorglühen* noch geschwind mit seinem Motorrad übern Rhein (per Fähre 🙂 ) und wir hatten einen sehr schönen Abend mit guten Gesprächen, leckerem Essen und kühlen Getränken. Ob der Hitze wurde der Wein quasi ausgelassen und die hausgemachten Limonaden, Traubensaftschorlen, Weissweinschorlen oder Hefeweizenbier waren die klaren Favoriten!

Insektenabwehr
Insektenabwehr

Und Mücken gab es auch. Ich hatte zwar vorgebeugt und zwei Solar-Mückenvertreiber (Empfehlung von @FridoErdferkel) mitgebracht, aber unsere rheinhessischen Mücken haben die vollkommen ignoriert! Ich muss den Frido mal fragen, ob der nur bei hamburgischen Mücken wirkt. Mit Autan konnte noch etwas geholfen werden. Aber bei mir hat das nichts genutzt. Hab ich mir bereits an diesem Abend die ersten Stiche eingefangen.

Die Mücken konnten aber unsere gute Laune nicht stören und so beendeten wir unseren ersten Abend gegen 1:00 Uhr 🙂

Christianshof: Weinbergsrundfahrt bei Selzen
Sektempfang im Christianshof

Am Samstag trafen dann im Laufe des Vormittags noch die FF der @TerrorCatgang und die beiden Dosis von @Katerpauli und @Katze_Dolly ein. Auch @rko1204 und @FrauDinktoc von der anderen Rheinseite (der falschen *kicher*) fanden sich ein. Um 14:30 Uhr war der Treffpunkt im Christianshof für die Weinbergsrundfahrt. Wir wurden vom Chef des Hauses, Manfred Binzel, mit einem Winzersekt  begrüßt und er gab uns eine kurze Einführung, wie das Ganze vonstatten gehen sollte. Dann verteilten wir uns auf die zwei Wagen und los ging es. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir bei wolkenlosem Himmel und ca 38°C unterwegs waren? Die Wagen waren mit einer Dachplane vor der direkten Sonneneinwirkung geschützt. Und der Fahrtwind sorgte auch für etwas, das man mit gutem Willen für Abkühlung betiteln konnte 😉  Es gab Getränke während der Fahrt (Wasser, Wein, Traubensaft) und so konnten wir zu jeder Zeit unseren Durst löschen. Unser Ziel war die Burg bei Schwabsburg. Die Fahrt dorthin dauerte ungefähr 45 Minuten.

Blick von der Schwabsburg
Blick von der Schwabsburg

Dort konnten wir uns die Beine vertreten, die Landschaft bewundern, Bilder machen, die Burg besteigen, die Aussicht genießen und natürlich die 3 Ws verkonsumieren: Weck, Worscht un Woi (Wikipedia) 🙂

Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein), im vertrauten Gespräch oftmals verkürzt mit WWW bezeichnet, ist eine in den Weinbaugebieten Pfalz, Rheinhessen, Hessische Bergstraße und Rheingau weit verbreitete Mahlzeit, bei der die Wurst fast immer kalt genossen wird.

Und wir haben trotz der Hitze zumindest bei Weck und Worscht zugeschlagen. Der Woi (Wein) wurde durch Schorle oder Wasser ersetzt – irgendwie waren wir alle vorsichtig mit dem Wein bei der Hitze (was per se als vernünftig einzustufen war). Auf der Rückfahrt hielten wir dann noch bei einem Wingert (Weinberg) vom Christianshof und Herr Binzel erklärt uns etwas über die dort angebauten Rebsorten, wie man die Unterschiede erkennt, über den Boden, über die Schädlingsbekämpfung des Traubenwickelers (funktioniert mit einer Pheromonfalle). Danach ging es zurück zum Christianshof, wo wir gegen 17:00 Uhr ankamen. Nun hatten alle noch Zeit sich auszuruhen und frisch zu machen, und um 19:00 Uhr trafen wir uns dann wieder zum Weingutabend. Leckeres Essen, leckere Getränke und intensive Gespräche bestimmten den Abend und wir haben die Zeit miteinander sehr genossen.

TwitterKatzenDosiTreffen-Goodie
TwitterKatzenDosiTreffen-Goodie

Wir vom Orga-Team hatten auch noch eine Überraschung für alle vorbereitet: jeder Teilnehmer bekam einen *Schoppedeckel* aus Holz beschriftet mit seinem Twitternamen und einem Katzenmagnet mit  angeklebten #tkdt15 Herz. Das kam sehr passend, da doch die ein oder andere Wespe, Mücke, Fliege sich anschickte in  die Gläser zu krabbeln. So konnten diese gleich damit geschützt werden.

Am Sonntag war dann ab 11:00 Uhr Brunch im Hause Fixi Mausebär angesagt. Für Essen und Getränke hat das Orga-Team gesorgt: Brötchen, Marmelade, Honig, Käse, Salami, Schinken, Nudelsalat, Kräuterquark, Tarte (mit karamellisierten und in Rotwein gedünsteten Zwiebeln), Ofengemüse, Pilze, Grillwürstchen, Frikadellen, Holundercremetörtchen und Marillenknödel, die in einem Workshop vor Ort hergestellt wurden. Wir wurden außerdem noch überrascht mit der Darbietung von *Der Katz im Silbersee* von Karl Mau 🙂 @rko1204 als Erzähler Karl Mau sowie die FF von @TerrorCatGang als *Old Shatterpfote* und @FrauDinktoc als *Häuptling Winnemau* liefen zu schauspielerischen Höchstleistung auf! Als Zugabe gab es dann von meiner Seite noch meine Lieblingshulatänze. Es war mir eine große Freude und Ehre euch diese Tänze zu zeigen.

Fixi Mausebär hat sich natürlich auch von seiner allerbesten Seite gezeigt (eine andere gibt es eh nicht). Er hat jeden freundlich begrüßt und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Zwischendurch hat er seine neugierige Nase in Rucksäcke, Taschen und abgestellte Schuhe gesteckt und hat sich das ein oder andere Leckerchen abgeholt. Für die ihm dargebrachten Gunstbeweise in Form von Dreamies, Spielzeug und sonstiges Leckerchen bedankt er sich allerschnurrigst!

Am  Nachmittag sind dann auch die Ersten wieder abgereist, und am Montag haben dann schließlich die letzten Teilnehmer Selzen in Richtung Heimat verlassen.

Mein Fazit: Es war ein rundum gelungenes und wunderschönes TKDT. Und die glücklichen Gesichter von euch Allen haben das auch bestätigt.

Und mit Aloha oe – until we meet again sage ich „Tschüß TKDT15* und *Bis bald TKDT16*

Eure Manuela

P.S. Das Fotoalbum auf Flickr: Weinbergsrundfahrt beim TKDT15

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Soziales Engagement

Immer wieder gibt es Möglichkeiten Menschen zu helfen. Ich tue das auch. Menschen helfen, die ich kenne und auch Menschen, die ich nicht kenne. Sei es durch Worte oder Taten.

Gestern waren der allerbeste Göga der Welt und ich einkaufen. Kurzfristig entschieden wir, nach Nieder-Olm zu fahren. Ich wollte im Gartencenter noch einige Tontöpfe und Pflanzen kaufen und Spargel vom Spargelhof Schneider, der einen Verkaufsstand im Gewerbegebiet hat. Außerdem benötigten wir noch etwas zum Grillen, und das besorgten wir uns im Edeka.

Vor dem Eingang des Edeka-Center standen einige Personen mit Flyern in den Händen und sprachen die Käufer an. Es handelte sich um eine Aktion des Lions Club Nieder-Olm mit dem Titel: Ein Teil mehr im Einkaufswagen für die Aktion „Brotkorb“ in Nieder-Olm. Das Projekt „Brotkorb“ unterstützt Menschen, die sich – aus welchen Gründen auch immer, den notwendigen täglichen Lenbensunterhalt nicht sichern können.

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Eine Frau nahm direkt Blickkontakt mit mir auf und erklärte mir die Aktion. Und für mich war da natürlich klar, dass ich mich daran beteilige. Nachdem ich meine eigenen Einkäufe im Wagen hatte, ging ich nochmals mit dem Zettel durch den Markt und lud diverse Sachen dazu. Und nachdem ich bezahlt hatte, übergab ich den Spendenteil an die Damen vor dem Eingang, die die Sachen in bereits vorbereitete Kartons einpackten.

Eine sehr gute Idee – jeder kann helfen, wie es sein Geldbeutel zulässt. Und wenn es eine Tube Zahnpaste für 99 cent ist. Es gebe der, der etwas hat, dem der nichts hat. So einfach ist das. Und wenn ich darüber nachdenke, wieviele Menschen an diesem Tag im Edeka einkaufen waren, und wenn alle nur ein Teil für den „Brotkorb“ mit eingekauft haben, dann können sich jetzt viele Bedürftige darüber freuen, wenn sie nächste Woche zum Brotkorb kommen.

Es war ein schöne Gefühl, mit einem Teil dazu beigetragen zu haben.

 

 

Advent, Advent, ein Licht bald brennt….

Ach, ist es tatsächlich schon wieder so weit? Ja! Der Kalender lügt nicht. Am Sonntag ist der 1. Advent und im Moment will noch gar keine richtige Stimmung aufkommen. Aber da kann man ja etwas gegen tun, gell?

Nämlich dekorieren. Zum Leidwesen meines Göga werde ich am Donnerstagnachmittag oder Freitagvormittag damit beginnen. Das bedeutet allerdings, dass ich meinen Göga lieb bitten muss, dass er mir doch die Dekoboxen vom Schrank herunterholen möge. Nicht, dass ich das nicht alleine könnte 😉 aber so ist es einfacher. Dann muss ich nicht wegen jeder Box die Leiter hoch und wieder herunter klettern. Auf dem Schrank befinden sich nämlich 4 große Kisten und ich brauche ALLE! Ich freue mich aufs Dekorieren. Und auch Fixi und Pupsy werden das Ganze bestimmt mit Spannung verfolgen.

Die Weihnachtskarten habe ich ebenfalls besorgt und demnächst fängt dann das große Kartenschreiben an 🙂 Letztes Jahr habe ich ja alle Karten auf einmal geschrieben und hatte dann einige Tage Probleme mit meiner rechten Hand. Das werde ich dieses Jahr anders organisieren 😉

Und dann wollen auch noch einige Päckchen mit Geschenken gepackt werden, für einige liebe Menschen und für die Aktion Hamburgs Frohe Kinderaugen. Auch darauf freue ich mich sehr.

Ach ja, es ist ja auch noch Nikolausi 🙂 Da lass ich mir noch etwas einfallen für die beiden Kinder unserer Vermieter.

Am besten hol ich mir mal meinen Notizblock und liste auf, was ich alles erledigen möchte. Damit das Ganze nachher nicht in Stress ausartet. Das kann ich nämlich gar nicht leiden. Die Adventszeit soll eine schöne und besinnliche Zeit sein. Und so will ich das auch dieses Jahr wieder halten. Schön besinnlich, mit weihnachtlicher Musik, Plätzchen (die noch gebacken werden wollen), Kerzenlicht und Teatime.

In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Adventszeit .

Etwas nicht so Schönes über Aloha4u

Etwas bei einem Anbieter im Internet bestellen und es dann auch geliefert bekommen – hat bisher immer funktioniert. Auch wenn man die Ware im Vorfeld bezahlen muss, bevor die Lieferung stattfindet.

Jetzt wurde ich jedoch eines Besseren belehrt und ich bin ziemlich angesäuert.

Vor 2 Jahren, im Jahr 2011, hatte ich es zum ersten Mal ausprobiert. Bei Aloha4u hatte ich Hulaketten und Blumenclips für die Haare entdeckt. Trotz meiner Bedenken der Zahlung vor Lieferung habe ich eine Bestellung aufgegeben! Ich wurde jedoch nicht enttäuscht und die Lieferung kam innerhalb von 14 Tagen nach Bezahlung.

Im Mai, bevor ich zu meinem Hulakurs gefahren bin, hatte ich nochmal auf der Seite von Aloha4u gestöbert und einige entzückende Ketten und Haarclips bestellt im Wert von 53,40 EURO. Laut Warenkorb waren auch alle Artikel vorhanden. Wieder war natürlich Vorauskasse verlangt. Da ich ja schon eine Kundennummer dort hatte und bei der ersten Bestellung alles geklappt hat, hatte ich keine Bedenken.

Als nach 4 Wochen immer noch keine Lieferung eingetroffen ist, habe ich mal höflich per E-Mail nachgefragt. Ich erhielt keine Antwort.  2 Wochen später habe ich es erneut über das Kontaktformular der Webseite versucht. Auch das blieb erfolglos. Mitte Juli habe ich dann eine E-Mail direkt an kontakt@aloha4u.de geschrieben und nochmals nachgefragt. Ich zeigte meine Enttäuschung über das mangelhafte Geschäftsgebaren und forderte auf, die bezahlte Ware bis Ende Juli zu liefern oder mir das Geld zurück zu überweisen.

Auch jetzt kam keine Antwort auf meine E-Mail, geschweige denn die bestellte und bezahlte Ware und bis heute erhielt ich auch keine Rückzahlung der 53,40 EURO.

Das Geld werde ich wohl in den Wind schreiben müssen. Deshalb einen Anwalt zu konsultieren wird mir zu teuer.

Aber meinem Ärger muss ich trotzdem Luft machen. Und das kann ich in meinem Blog!

Ich werde nie mehr bei Aloha4u etwas bestellen. Ich finde, das ist ein ungebührliches Geschäftsverhalten!

Langes Wochenende in Sicht

Jetzt steht es vor der Tür: das lange Wochenende – so called Ostern 🙂

Wenn ich an meine Kinderzeit zurückdenke, dann war das immer eine aufregende Sache. Im Vorfeld wurden Eier gefärbt und wir freuten uns wie Bolle auf die Osterkörbchen. Heute kaufen wir die gefärbten Eier im Supermarkt. Ich gestehe allerdings, auch aus Zeitmangel… sonst würde ich sogar mal wieder selber färben.

Einzig einen Osterstrauß habe ich schmucktechnisch aufgestellt. Ansonsten gibts nichts zu Ostern. Auch nichts Süßes. Denn davon hatten wir an Weihnachten genug und ich bin immer noch dabei, das alles wieder von den Hüften runterzubringen. Es wird… langsam 🙂

So werde ich nun zusammen mit dem Göga und unseren Katerjungs ein ruhiges langes Wochenende genießen. Entspannen, lesen, spazierengehen, Hula tanzen. Das ist der Plan!

Frohe Ostern:-)

 

Ende der Wintersportsaison in Sicht

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich ein wahrer Wintersportfan bin. D. h. ich gucke sehr gerne die Übertragungen im TV. Was wiederum bedeutet, dass ich viele Wochenenden vor dem TV verbringe (wie gerade auch jetzt). Insbesondere Biathlon und die Alpinski-Wettbewerbe und die Nordische Kombination haben es mir angetan.

Aber bald ist Schluß damit. Noch ein Wochenende, und dann ist die diesjährige Weltcup-Saison beendet. Sehr zur Freude meines Göga und wahrscheinlich auch sehr zur Freude meiner Follower bei Twitter 🙂

Aber – die nächste Saison steht dann wieder vor der Tür: Ende November 2013. Und dann bin ich wieder bereit…für weitere Wochenenden vor dem TV 🙂