Die erste Woche mit unseren @AlohaKatzen

Es ist der 20. August 2016. Vor einer Woche war ich bereits sehr aufgeregt. Denn an diesem Tag war es soweit: Wir holten Kimo und Lani, die dort Lina und Paul genannt wurden, aus dem Tierheim Worms zu uns nach Hause. Und heute, nach einer Woche, sind wir sehr glücklich, dass sie bei uns sind. Sie haben sich bereits eingewöhnt und zeigen uns schon, wie sehr sie uns vertrauen.

Aber immer schön der Reihe nach.

Die ca. halbstündige Fahrt vom Worms nach Selzen gestaltete sich geräuschvoll. Die Beiden finden Autofahren wohl nicht prickelnd… aber welche Katze findet das schon toll 😉 Der Geräuschpegel erinnert mich doch stark an Pupselchens Protestgemaunze, damals auf der Fahrt von Hamburg nach Schwabenheim. Gut, dass wir diesmal nur eine knappe halbe Stunde Fahrt vor uns hatten.

Zuhause angekommen haben wir Ihnen zuerst nur Zugang zur Küche, zum Wohnzimmer und zum Bad gegeben, wo auch die Katzentoilette steht. Sie waren beide sehr interessiert, wobei es bei Kimo erstmal 5 Minuten gedauert hatte, bis er auf Erkundungsgang ging. Er versteckte sich zuerst unter der Couch, war aber dann doch neugierig, und wollte wohl das Feld Lani nicht allein überlassen.

Ca. nach einer Stunde haben wir Ihnen dann die Tür zur Terrasse geöffnet. Das war eine spannende Angelegenheit. Denn mit einem Katzennetz waren sie wohl noch nie konfrontiert. Natürlich versuchten sie, irgendwie einen Durchgang zu finden, aber es ist alles gut gesichert. Das haben sie auch recht schnell erkannt, und siehe da, es ist auch überhaupt kein Problem mehr. Sie wissen jetzt, dass sie über das Netz nicht hinauskommen, und haben das auch so akzeptiert. Hauptsache draußen sich frische Luft um die Nase wehen lassen, auf Fliegenjagd gehen und einfach faul rumlümmeln 😉

Zum Büro und zum Schlafzimmer haben sie dann auch Zugang erhalten, und Lani hatte beschlossen, bei mir zu nächtigen, während Kimo sich die Decke auf dem kleineren Kleiderschrank, die ich extra dort platziert habe, als Schlafplatz ausgesucht hat.
Das hat sich auch die ganze Woche so fortgesetzt.

Lani ist die aktivere und neugierigere von den Beiden, Kimo ist eher etwas zurückhaltend und vorsichtig. Beide scheinen mir auch sehr geräuschempfindlich zu sein, und insbesondere Kimo flüchtete jedesmal hinter die Couch, wenn er ein lauteres Geräusch hörte. Aber ich gehe davon aus, dass sich das noch gibt, wenn er merkt, dass die Alltagsgeräusche ihm nicht gefährlich werden können.

Bei Lani habe ich manchmal das Gefühl, dass sie geschlagen worden sein könnte. Als ich sie dabei ertappte, wie sie an der Tapete kratzte, habe ich mit lauter Stimme „NEIN“ gesagt und dabei schnell den Arm gehoben und die Hand mit erhobenem Zeigefinger gezeigt. Sie hat fast panisch reagiert. Auch wenn man sich ihr mit der Handinnenfläche dem Kopf nähert, zieht sie erst mal zurück. Ich passe also gut auf, dass ich mich ihr so nähere, dass sie sich nicht bedroht fühlt.
Am Sonntagnachmittag waren auch unsere Catsitter-Mädels zu Besuch. Und erstaunlich war, dass  beide Katzen gleich gut auf die Mädels reagiert haben. Wir müssen uns also keine Sorgen machen. Das wird auch gut funktionieren.
In den ersten Tagen war ich kurz mal in Sorge, weil Kimo und Lani nicht besonders gut gefressen haben. Ich will nicht sagen, dass da wieder Alarmlampen bei mir angingen. Es sind schließlich gesunde Katzen und nach 4 Wochen Tierheim müssen sie sich auch erst an das neue Futter gewöhnen. Mittlerweile ist alles gut und ich bin zufrieden und entspannt 🙂
Die ersten Pflanzen und Kräuter, die für die Katzen ungiftig sind, stehen auf der Terrasse. Da haben sie ihre Nasen auch schon drin gehabt oder dran geknabbert. Nächste Woche kaufe ich noch einige für den Balkon, der seit gestern auch mit einem höheren Katzenschutznetz gesichert ist. Auch der Balkon wurde gestern von Beiden inspiziert und wohl für gut befunden. Somit sind alle Bereiche für sie zugänglich und ich denke, sie fühlen sich bereits sehr wohl und genießen ihr neues Zuhause. Beide Katzen spielen auch sehr gerne und Lani apportiert sogar Stoffbälle , aber natürlich nur wenn SIE will 🙂
Gestern Abend war für mich der schönste Abend der Woche. Da haben Kimo und Lani gezeigt, wieviel Vertrauen sie bereits zu uns haben. Und das nach einer Woche!  Das pure Glück! Wir sind meiner ehemaligen Kollegin Sandra sehr dankbar, die ein Gespür dafür hatte, dass diese zwei Fellnasen zu uns passen würden. Danke an das Tierheim Worms, die uns Kimo und Lani dann auch vermittelt haben. Sie werden es immer gut bei uns haben.

Schichtwechsel: nach Kimo macht es sich Lani auf meinen Beinen gemütlich

Lani_schlafend

Kimo

Kimo entspannt nach der Bauchmassage

Können diese Augen lügen?

Das erste Mal auf dem Balkon

Kimo im Wohlfühlmodus

Zwei entspannte Fellnasen

Lani - in Pupselchens Höhle <3

Lani - beobachtend

Kimo in Fixis Nestchen <3

Lani schläft ganz oben auf dem Thron

Kimo auf des Göga Schoß, die Öhrchenmassage genießend

Kimo inspiziert die Schrankwand

Erinnerungen und ein Neuanfang

Es ist Donnerstagabend, der 11. August 2016. Vor vier Monaten, am 11. April, mussten wir unseren Herzenskater Fixi Mausebär, bester, herzigster, schmusigster Piratenkuhkater ever, gehen lassen. Das war ein sehr harter Tag für uns. Beide haben wir geweint um ihn. Es war sehr schwer. Denn die Diagnose kam praktisch von jetzt auf sofort. Und wir konnten nichts anderes tun, als ihn gehen zu lassen. Fast auf den Tag genau, ein Jahr vorher, am 1. April 2015, mussten wir unseren Herzenskater Pupsylotta gehen lassen. Auch dieser Tag war schrecklich. Wobei wir uns hier zumindest darauf vorbereiten konnten. Denn die Diagnose hatten wir eine Woche zuvor in der Tierklinik erfahren. Pupsys Tod ging mir so sehr zu Herzen und ich weinte bitterlich. Aber da war ja noch Fixi, der so rührig mit uns war und der uns getröstet hatte, mit seiner Anwesenheit, seinem Schnurren und seinen so liebevollen, einzigartigen Gesten. Deshalb hatte es uns förmlich den Boden unter den Füssen weggerissen, als wir Fixi von heute auf morgen gehen lassen mussten.

Die ersten Wochen nach Fixis Tod waren für uns sehr schmerzhaft. Manchmal dachte ich, es war alles nur ein böser Traum, und Fixi kommt gleich um die Ecke gestromert und macht es sich auf Franks Schreibtisch gemütlich.  Aber so war es natürlich nicht, und die vielen liebgewonnen Kleinigkeiten und Tagesabläufe waren eben einfach nicht mehr da. Wir haben uns langsam daran gewöhnt, mehr oder weniger. Und es war uns klar, dass wir wieder 2 Katzen bei uns aufnehmen werden. Irgendwann, wenn der Schmerz nachgelassen hat und es uns nicht wie ein Verrat an Fixi vorkommt.

Ich hatte viele gute Gespräche mit lieben Menschen, die sich so gut in uns hineinversetzen konnten. Und wir haben beide sehr viel Trost erfahren. Schließlich wurden wir von einigen aus unserer Katzengemeinschaft immer mal wieder zart angestupst, mit Bildern und Hinweisen auf Katzen, die ein neues Zuhause suchen. Aber irgendwie waren wir noch nicht so weit, wieder zwei Fellnasen bei uns aufzunehmen.

Am 18. Juli schließlich schlug das Schicksal zu. Und ich hatte das Gefühl, das war ein Pfotenstupser von Fixi. Eine ehemalige Arbeitskollegin, die ehrenamtlich im Tierheim Worms arbeitet, hatte mich kontaktiert und mir von den Beiden erzählt. Sie wurden vor einem Supermarkt  gefunden und im Tierheim abgegeben. Sie hatte mir natürlich auch Bilder geschickt und tja, da war es um mich geschehen. Wir blieben in Kontakt. Denn erst mussten die Zwei die Quarantänezeit überstehen, Untersuchungen, Impfungen und Entwurmung über sich ergehen lassen. Schließlich konnten wir sie letzte Woche am Samstag besuchen. Und nach einer Stunde im Katzenhaus waren uns Frank und ich einig, dass wir ihnen bei uns ein neues Zuhause geben wollen. Und es fühlte sich für mich auch richtig an, obwohl immer noch ein klitzekleiner Gedanke von „Verrat an Fixi“ da war. Aber ich bin mir jetzt sicher, dass Fixi und Pupsy mit den Beiden einverstanden sind und wir ihren Segen haben.

Heute ist Samstag, der 13.August. Und wir haben sie abgeholt. Und sie sind jetzt dabei, ihr neues Revier und Zuhause zu erkunden. Wir haben ihnen übrigens hawaiianische Namen gegeben.

Mit Freude stellen wir euch vor: Katzenmädchen Lani und Kater Kimo. Unsere @AlohaKatzen  <3 <3 <3

 

TKDT2016 in Innsbruck

Gerade erst war doch das TKDT2015 in Selzen und schwupps ist ein Jahr vergangen und schon stand es vor Tür: Das TKDT2016 in Innsbruck. Die liebe @Tirolerin45 oder auch liebevoll *dieSchatzen Oma* hatte sich bereit erklärt, dieses Jahr die Organisation zu übernehmen. Und vorab: Es war wieder ein wunderschönes Treffen!

Aber ich möchte doch gerne der Reihenfolge nach berichten. Das eigentliche Treffen fand am Samstag und Sonntag (4./5. Juni) statt. Einige Teilnehmer sind bereits am Freitag angereist. Und wie das so für TKDT-Anreisen mittelerweile üblich ist, mal wieder nicht ohne Schwierigkeiten bei Einzelnen. Letztendlich sind dann aber alle (auch mit Gepäck) eingetroffen und konnten sich schon am Vorabend im Casino Innsbruck einstimmen. Mein Göga und ich gehörten noch nicht dazu. Wir weilten am Freitag noch im Allgäu, unserem Urlaubsort Hopfen am See, und sind am Samstagvormttag angereist.

Treffpunkt war um 14:15 Uhr in der Altstadt am Goldenen Dachl. Die Wiedersehensfreude war groß und wir begrüßten uns alle ganz herzlich: @Tirolerin45 (unsere Organisatorin), @cybiene, @MamaMistbiest mit Göga und @BabyNacktkatze, @FrauDinktoc und @rko1204, @Selleman, @fwhamm und @diemanuela (das bin ich 🙂  ) und das erste Mal mit dabei war @_phoeni, die wir ebenfalls herzlich willkommen hießen. Die beiden Bochumer @KaterPauli und @DrOliverR waren auch bereits eingetroffen, sind aber erst zum Abendessen zu uns gestoßen.

Die liebe @Tirolerin45 führte uns dann durch die Innsbrucker Altstadt und machte uns auf die vielfältigen Sehenswürdigkeiten aufmerksam. Ganz besonders angetan hatte es uns die Hofkirche, die wir auch von innen besichtigten. Insbesondere das Grabmal Kaiser Maximilians I. war sehr beeindruckend.

Am Abend waren im Gasthaus Anich Plätze für uns reserviert. Hier trafen wir dann auch endlich auf @KaterPauli und @DrOliverR,  die wir mit großem Hallo begrüßten. Und auch die Freunde von @Tirolerin45, @RZochling mit seiner Frau Claudia haben sich noch angeschlossen. Bei leckerem Essen und guten Gesprächen haben wir den Abend miteinander genossen und diesen in der Bar unseres Hotels bei diversen Cocktails und Bieren abgeschlossen.

Am Sonntag war der Bergisel-Tag #hach – für mich das abolute Highlight! Wollte ich doch immer schon mal ganz oben auf der Bergisel-Schanze stehen; dort wo die Skispringer sich für ihren Sprung bereit machen.

Unsere Organisatorin hatte für 10:30 Uhr im Panoramahaus der Schanze einen Tisch zum Frühstück reserviert. Nachdem wir alle unsere Eintrittskarten hatten ging es hoch zum Panoramahaus – für fast alle per Kabinenbahn 🙂 Allerdings möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass @cybiene und ich die sportliche Herausforderung angenommen haben, die 455 Stufen bis zum Panaromahaus per pedes zu erklimmen. Wir wurden bereits beim Aufstieg mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Im Panoramahaus hatten wir ganz tolle Plätze mit einer wirklich wundervollen Aussicht. Das Frühstück hat hervorragend geschmeckt und danach haben wir natürlich den Außenbereich erkundet und entsprechend viele Fotos geschossen. Wettertechnisch hatten wir großes Glück, dass die Wolkendecke immer mal wieder aufriss und wir so auch von der Sonne noch etwas verwöhnt wurden. Mit der Kabinenbahn sind wir dann alle wieder zum Fuß der Schanze heruntergefahren und haben noch einen Spaziergang  entlang der Panoramarunde gemacht. Schließlich besichtigten wir noch das berühmte Riesenrundgemälde im Tirol Panorama. Auch dieses war sehr beeindruckend und absolut sehenswert. Am Abend stillten wir unseren Hunger im Stiftskeller und in unserer Hotelbar nahmen wir dann noch den obligatorischen Absacker.

Somit ging ein wirklich wieder sehr schönes TKDT zu Ende. Und wie heisst es so schön: Nach dem TKDT ist vor dem TKDT und wir sehen uns 2017 wieder.

In diesem Sinne: Gehabt euch wohl! Und geniesst anschließend hier noch einige Bilder der beiden Tage 🙂

Hofkirche
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Hofkirche
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Der letzte Tag im April

Ich hatte heute einen Plan. Aber dieser wurde nicht in die Tat umgsetzt.
Denn heute Vormittag so gegen 10:00 Uhr lese ich in Twitter, dass wieder eine unserer TwitterCats die Reise über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Von jetzt auf sofort. Vollkommen unvorbereitet. Ich kannte Henry, das ist sein Name, nicht persönlich. Aber dafür kenne ich seine Menschen um so besser. Sie gehören ebenfalls zu unserer wunderbaren Twitterkatzen-Gemeinschaft. Und ich traure mit ihnen um ihren geliebten Henry. Und ich habe gerade für sie und ihren Henry einen meiner Lieblingshula getanzt. These Islands. Ich denke an euch und sende euch Trost.

https://www.youtube.com/watch?v=Sfnm0nfp8KU

Und ich denke dabei auch an unseren Fixi Mausebär, der vor 3 Wochen ebenfalls zu den Sternen reiste, und an unser Pupselchen, der diese Reise vor einem Jahr antrat….

Für Fixi habe ich an seinem letzten Wochenende ebenfalls getanzt. Alle meine Lieblingshula. Und er hat leise schnurrend in seinem Sessel gelegen und geschlummert und hoffentlich all meine Liebe gespürt.

Und so mögt auch ihr, liebe Familie von Henry meine Liebe und meinen Trost spüren.

Seine letzte Ruhestätte – Fixi Mausebär #R.I.P

So ist der Tag nun da. Genau 11 Tage, nachdem seine Seele die Reise zu den Sternen angetreten hat, können wir nun seine Asche beisetzen. Wir hatten uns, wie bei Pupsylotta, dazu entschieden, seinen Körper zur Einzeleinäscherung zu geben. Seine Urne bekommt nun den Platz neben Pupsys Urne und somit sind die Beiden auch in ihren sterblichen Überresten vereint.

Wir sind dankbar, dass Herr Groß von Anubis sich so rührend um alles gekümmert hat. Es ist tröstlich zu wissen, dass der Körper auch nach dem Tod würdig behandelt wird.

Wir verabschieden uns nun nochmals von unserem geliebten Fixi Mausebär, dem allerbesten, freundlichsten, liebevollsten, herzigsten Piratenkuhkater ever!

Frank hat rechts neben Pupselchens Ruhestätte für Fixi Platz gemacht. Mit gelben Hornveilchen haben wir sein Gräbchen bepflanzt. Hornveilchen, an denen Fixi auch immer so gerne geschnuppert und geknabbert hat.

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Denise und Michelle, unsere beiden Catsitter-Mädels waren auch bei dabei und haben sich von Fixi verabschiedet. Es tat gut, die Beiden dabeizuhaben.

Und letztendlich haben wir Fixi noch mit wundervoller Hawaii-Musik und  mit einem Lied begleitet, dass ich letztes Jahr schon bei Pupsys Abschied gehört habe, auf dem Weg zur Tierärztin, als ich schon ahnte was kommen sollte: Hero  – So let me go, I don’t wanna be your hero…. Beide haben wir gehen lassen. Beide mussten keine Helden für uns sein.

Aber wie sagten Denise und Michelle: Sie sind die Helden des Herzens!

Aloha lieber Fixi – du bist nicht weg, sondern nur woanders – nämlich bei Pupsylotta! Und irgendwann sehen wir uns alle wieder.

Gefulltes Plumeria Herz_Fotor

2015-09-27 Fixi mit Schmuseherz  2015-12-25 Fixi mit Piratenerdferkel3

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Die Regenbogenbrücke

 

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Fixi Mausebär – Seine letzte Reise #R.I.P

Wir sind tieftraurig. Die Tränen fließen. Unser herzallerliebster Fixi Mausebär hat seine letzte Reise zu den Sternen angetreten. Die Entscheidung, ihn gehen zu lassen, war richtig. Er wäre nicht mehr gesund geworden.

Der Tumor saß an der Pankreas und wucherte bereits und die Lymphdrüsen im Darmbereich waren bereits dick geschwollen.

Es gab nichts mehr zu operieren. Frau Reimlinger war überrascht, dass die Pankreas betroffen war, denn die Blutwerte hatten das nicht gezeigt. Aber sie sagte, das ist wie bei den Menschen auch. Es wird erst sehr spät in den Blutwerten erkennbar, und dann ist es zu spät.

Mein Herz ist gebrochen und ich kann mich nicht beruhigen. Ich kann aber sagen, dass wir alles für ihn getan haben, was möglich war.

Und Fixi wusste das auch. Ich glaube, er wusste, dass er sich heute zum Sternenclan begibt. Heute Morgen im Bett hat er etwas getan, dass er schon seit einigen Wochen nicht mehr tat: er putzte mir die Stirn und die Augenbrauen. Ganz intensiv. Damit hat er sich wohl schon von mir verabschieden und mir Trost zusprechen wollen. Vielleicht wollte er mir damit sagen, dass ich alles richtig gemacht habe. Vielleicht hat er sich damit bedankt, für die Liebe, die er von uns Beiden erfahren hat.

Es ist so schwer loszulassen – aber es ist wichtig, dass man es tut.

Und ich denke an die wundervoller Zeit, die wir mit unserem edlen, weisen, liebevollen, zurückhaltenden, schmusigen, herzigen Fixi verbringen durften. Ein Blick in seine Augen sagte mehr als tausend Worte. Und wir haben uns verstanden. Auch wenn er nicht der Schmusekater in dem Sinne war, den man auf den Arm nehmen konnte. Und der sich nicht auf den Schoß legte. Er war trotzdem ein Schmuser vor dem Herrn. Er liebte es insbesondere, wenn Frank ihm die Ohren knuddelte. Frank sagte dazu immer: Ohren abschrauben 😉 – Fixi hat sich dann immer förmlich in Franks Hand reingelegt und konnte nicht genug davon bekommen. Er liebte es sowieso, mit Frank zusammen im Büro zu sein. Frank brauchte nur die Tür aufzumachen, und schwupps saß Fixi bereits auf seiner Decke auf dem Schreibtisch. Er war ein Büsnesskater par Exellance.

Und dann seine feine Art zu zeigen, wenn er aufgeregt war. Dann hob er immer eines seiner Pfötchen, meistens das Rechte. Und zeigte uns damit, was er wollte…. meiste ein Leckerchen 😉

Und er spürte auch, wenn es einem nicht gut ging. Dann kam er, legte sich ganz nah an einen und schnurrte.

Nur jetzt kann er nicht mehr für uns schnurren. Wir schnurren jetzt für ihn. Und es tut gut, zu wissen, dass so viele liebe Menschen und ihre Tiere aus der Twitterkatzengemeinschaft für Fixi die Daumen und Pfötchen gedrückt haben, für ihn geschnurrt und gewufft haben und so auch für ihn da waren. Die Welle der Empathie für Fixi ist riesengroß und es tut auch uns in unserer Trauer gut zu wissen, dass ihr an ihn denkt und ebenfalls um ihn trauert.

Ach Mausebärchen, du hast uns soviel Freude bereitet und wir lieben dich sehr und werden dich nie vergessen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit dir hatten. Du bekommst deinen Platz bei Pupsylotta und eines Tages, da sehen wir uns wieder.

Komm gut über die Brücke, kleiner tapferer Piratenkuhkater, und möge deine Seele vom Sternenclan gut aufgenommen werden.

In tiefer Liebe <3 <3 <3 deine Futterfrau und dein Futtermann

Gefulltes Plumeria Herz_Fotor

Diese Bilder von gestern und heute möchte ich gerne noch mit euch teilen

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Hula für Fixi Mausebär

Es ist Sonntag. Der Tag vor der OP. Ich habe heute für Fixi 3 Stunden Hula getanzt. Alle meine Lieblingshulas habe ich für ihn getanzt. Mit all meiner Liebe für ihn im Herzen. Er hat dabei auf dem Sessel gelegen und vor sich hingeschlummert. Er schläft sehr viel und frisst fast gar nichts. Ich musste ihm heute die Rinderhackfleichkügelchen und Catsticks förmlich aufdrängen. Ich habe das Gefühl, dass er nur mir zu Liebe etwas zu sich nimmt. Das flüssige Schmerzmittel hat er gut aufgenommen. Und ich kann davon ausgehen, dass er zumindest schmerzfrei ist.

Ich bin im Moment sehr im Zwiespalt. Wenn ich Fixi so sehe, dann weiß ich nicht, ob ich ihm die OP überhaupt noch zumuten soll. Wenn ich mir aber vorstelle, dass die Möglichkeit besteht, dass er nach der OP doch wieder gesund werden kann, dann will ich ihm und uns diese Möglichkeit nicht nehmen.

Ich reisse mich zusammen und versuche nur optimistisch und positiv an Morgen zu denken. Aber ach, mir stehen trotzdem die Tränen der Hilflosigkeit in den Augen. Ich will ihn nicht verlieren unseren Fixi Mausebär. Aber ich will ihn auch nicht quälen…

Ich musste das jetzt einfach nochmal loswerden. Ich will mir damit auch nach Morgen noch bestätigen, dass ich bzw. wir die richtige Entscheidung getroffen haben.

Wir lieben ihn so sehr, unseren Fixi Mausebär <3 <3 <3

Fixi Mausebär – Die Sorgen hören nicht auf (2)

Heute ist Freitag, der 8. April. Und eigentlich sollte heute die Tierheilpraktikerin kommen. Eigentlich….

Gestern Abend war ich mit Fixi zum nächsten Kontrolltermin bei unserer Tierärztin. Sein Wasserhaushalt war soweit in Ordnung, sodass keine Infusion mehr gegeben werden musste. Die Temperaturmessung ergab 39,5°C, was im Rahmen liegt. Normal ist zwischen 38 und 39°C, aber bei Aufregung kann die Temperatur auch schon mal steigen.

Das Problem ist die Futteraufnahme. Er frisst weiterhin nur sehr wenig, und das muss sich unbedingt ändern. Frau Dr. Reimlinger macht sich wirklich sehr große Gedanken um Fixi und wir sind intensiv im Gespräch. Auch seinen dicken Bauch fand sie nicht prickelnd. Ihr ging schon durch den Kopf, dass Fixi einen Tumor haben könnte. Da aber alle Laborwerte in Ordnung waren, und auch bei der Punktion keine Flüssigkeit herauskam, war die große Frage, wo setzt man an.  Ich habe ihr daraufhin ein Foto von Fixis Kot gezeigt (er hatte sein Geschäft nicht zugescharrt), dass ich am Vorabend aufgenommen hatte. Irgendwie hatte ich eine innere Eingebung, dass dieses Bild vielleicht wichtig sein könnte.

Dieses Bild war dann auch wirklich ausschlaggebend. Sie tastete Fixis Bauch nochmals ganz intensiv in alle Richtungen und Tiefen ab (und Fixi hat sich sehr darüber beschwert!). Und da hat sie es gefühlt! Etwas, was da nicht hingehört. Sofort wurde eine Röntgenaufnahme gemacht, die dann leider ihren Verdacht auch bestätigte.

Das Geschwür sitzt zwischen Leber und Dünndarm und hat den Dünndarm bereits beseite gedrängt. Es sind allerdings keine Organe mit Metastasen befallen; zumindest war auf dem Röntgenbild davon nichts zu sehen. Zur Erinnerung: vor 6 Monaten, im Oktober, wurde in der Klinik von Fixi ja auch  ein Ultraschall und Röntgenbild (alle wichtigen Organe)  gemacht . Und da war explizit auch nichts zu sehen und alles war o.k.

Da sind dann meinerseits schon in der Praxis die ersten Tränen geflossen, obwohl ich versuchte, diese wegen Fixi zurückzuhalten. Es gibt jetzt noch eine kleine Hoffnung. Unsere TÄ wird Fixi am Montagvormittag operieren. Wenn der Tumor verkapselt ist und sich herausnehmen lässt, dann macht sie das.  Für den Heilungsprozess werden wir dann auch die Tierheilpraktikerin mit ins Boot nehmen. Sie ist darüber auch bereits informiert. Wenn er aber nicht operabel sein sollte, haben wir beschlossen, Fixi dann nicht mehr aufwachen zu lassen. Wir wollen einfach nicht, dass er sich quält, denn das hat er nicht verdient.

Es ist jetzt schon schwer für ihn, und ihn so zu sehen ist auch für uns nervenaufreibend und wir sind sehr, sehr traurig.
Diesen einen Schritt machen wir noch. Aber wenn er nicht funktionert, wird Fixi sich am Montag auf die Reise zu Pupslyotta begeben.

In den kommenden Stunden bis Montag lassen wir ihn nicht mehr alleine und sind einfach nur für ihn da. Wir machen es ihm schön gemütlich und wir versuchen, ihm soviele leckere Sachen wie möglich zuzuführen. Ich werde für ihn Hula tanzen und ihm positive Energie schicken.

Wir möchten ihn so gerne noch ganz lange bei uns haben unseren bezaubernden, liebevollen, weisen Piratenkuhkater. Denn wir lieben ihn so sehr <3 <3 <3

Fixi Mausebär – Die Sorgen hören nicht auf

Seit Montag sind wir Dauergast bei Fixis Tierärztin. Er bekam jeden Tag eine Infusion, zusätzlich Vitamin B und Schmerzmittel. Warum das Ganze: er frisst sehr schlecht, bis fast nichts, hatte hohes Fieber und war sehr dehydriert. Obwohl er viel getrunken hatte…

…aber eigentlich fing es ja schon letztes Jahr an, dass Fixi ständig  zur Tierärztin musste. Im Juli 2015 ging es los mit seiner Blase. Ständig rannte er aufs Klo und setzte nur wenig Urin ab. Der Urintest ergab eine Entzündung  und daraufhin wurde mit einer Antibiotikum-Depotspritze behandelt. Er fing sich relativ schnell wieder und im August gings dann mit seinem Zahnfleisch los. Nachdem diese Entzündung abgeklungen war, wurde eine Zahnsanierung durchgeführt  und alles ordentlich gereinigt. Das sollte dann eigentlich die letzte Aktion gewesen sein vor der Impfung im November. Aber leider kam es anders.

Im September ging es mit seiner Blase weiter. Die Entzündungswerte im Urin waren hoch. Somit wurde wieder mit einer Antibiotiokum-Depotspritze behandelt, aber diesmal wurde es nicht. besser. Daraufhin wurde ein Ultraschall der Blase gemacht, um zu prüfen, ob er vielleicht doch Steine hat. Fixi neigt ja zur Struvitsteinbildung und bekam (ihr seht, ich schreibe bereits in der Vergangenheit) deshalb eigens ein Spezialfutter um diese zu vermeiden. Im Ultraschall war nichts zu sehen. Somit wurde auf Tablettengabe eines Antibiotikums umgestiegen. Was hier im Hause sowohl bei mir, wie auch beim Göttergatten zu einigem Streß führte (ich berichtete bei Twitter und Facebook). Fixi ließ sich nämlich die Tabletten nicht einfach so ins Mäulchen stecken. Er presste eben jenes pickpackefest zusammen, und ich musste jedesmal Gewalt anwenden, um die Tabletten in sein Mäulchen zu bekommen. Da war ich auch kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Aber die Tabletten halfen auch nicht. Mittlerweile hatten wir Anfang Oktober. Fixi rannte immer noch ständig aufs Klo, setzte nur kleine Urinmengen ab, und schließlich war auch Blut im Urin.

Daraufhin wurde ein Röntgenbild erstellt und siehe da, es waren doch Steine in der Blase. Und zwar eine ganze Menge. Noch am gleichen Tag (ein Freitag) fuhr ich mit Fixi in die Tierklinik. Dort wurde nochmals ein Röntgenbild gemacht, Blut abgenommen und der OP-Termin für den nächsten Montag festgelegt. Die OP hat Fixi sehr gut überstanden. Wir konnten ihn noch am gleichen Abend wieder abholen. Er musste nicht über Nacht dort bleiben. Die ersten 2 Tage war der Urin noch blutig, aber dann wurde es ganz schnell wieder gut. Fixi musste eine Woche (oder waren es 10 Tage) einen Catsuit tragen, damit er nicht an der Wunde leckt. Er hat das mit Fassung getragen. Die herausoperierten Steine wurden analysiert, und es waren keine Struvitsteine, sondern Oxalatsteine! Im Nachhinein mache ich mir immer noch Vorwürfe. Denn dadurch, dass er das Antistruvitsteinfutter erhalten hatte, wurde sein Urin vom ph-Wert so verändert, dass sich daraufhin die Oxalatsteine bilden konnten. Mittlerweile erhält er als Trockenfutter die Variante von Royal Canin Urinary s/o – und als Nassfutter habe ich auf Catzfine und Royal Canin aging+12 umgestellt. Seither hat es auch keine Blasenprobleme mehr gegeben.

Meine Hoffnung, dass nun alles ausgestanden war wurde jäh zerstört. Im November schnäkelte Fixi wieder mit seinem Futter herum und fraß einfach zu wenig. Ich fackelte da auch nicht lange herum, sondern stand wieder bei der Tierärztin auf der Matte. Erneut hatte Fixi eine heftige Zahnfleischentzündung. Er bekam eine Cortison-Depotspritze und eine Antibiotikumspritze und Schmerzmittel für 3 Tage. Zum Kontrolltermin Ende November sah alles schon viel besser aus und er hat dann noch seine Impfung (Katzenseuche/Katzenschnupfen) erhalten. Auf eine weitere Cortisonspritze hat die Tierärztin verzichtet, da ich mit ihr über eine  zusätzliche Therapie und Unterstützung durch homöopathische Medizin sprach, und dass ich einen Tierheilpraktiker/Homöopath kontaktieren wollte (was sie auch befürwortete). Mit einer meiner Katzen-Freundinnen aus dem TwitCatClub hatte ich viel telefoniert bzw. gechattet. Sie empfahl mir einen Homöopathen (der auch Tierarzt ist), zu dem sie mit ihren Katzen auch immer geht.  Anfang Dezember hatte ich ihn telefonisch kontaktiert. Da er aber eben in Dortmund war, und ich Fixi eine so lange Reise nicht zumuten wollte, blieb es bei den telefonischen Beratungsterminen. Er hat sich hierfür auch immer genügend Zeit genommen. Ich bekam verschiedene Tropfen zur Unterstützung seiner Blase und seines Zahnfleisches sowie Nosoden zugeschickt. Und Fixi hatte auch alles gut angenommen. So weit, so gut.  Anfang Februar diesen Jahres ging es dann aber wieder los. Fixi schnäkelte schon wieder mit seinem Futter herum. Außerdem stellte ich fest, dass er sich nicht mehr richtig säubern konnte. Rund um sein Mäulchen war er richtig dreckig nach dem Fressen. und verweigerte dann von heute auf morgen sein Futter. Und das natürlich am Sonntag.

Am Montagmorgen bin ich direkt zur Tierärztin gefahren. Ich dachte, es sei wieder das Zahnfleisch. Das war zwar wieder etwas entzündet, aber in einem viel schlimmeren Zustand war sein Zunge! Die Zungenränder waren geschwollen, tiefrot und die Zotten/Papillen waren quasi nicht mehr vorhanden. Schock schwere Not! Unser armer Fixi Mausebär! Die Tierärztin musste handeln und Fixi hat wieder ein Cortison-Depotspritze erhalten. Zusätzlich sollte ich an den kommenden 3 Tagen Schmerzmittel verabreichen. Die Depotspritze wirkt 3 Wochen. Das machte natürlich die ganze homöopathische Behandlung zunichte. Aber es ging eben nicht anders. Außerdem wurde ein Abstrich gemacht und auf Calicivirus untersucht. Der Test war aber negativ. Das war schon mal gut.

Zum Kontrolltermin nach den 3 Wochen, war es noch nicht komplett abgeheilt, sah aber schon wesentlich besser aus. Die TÄ entschied sich, ihm eine weitere Depotspritze zu verabreichen und zusätzlich noch eine Vitaminspritze. Fixi entwickelte wieder einen besseren Appetit und ich war mit der täglich verzehrten Futtermenge ganz zufrieden. Es ging langsam aufwärts. Er hatte allerdings immer noch Probleme sich zu säubern. Deshalb habe ich ihm so oft wie möglich mit einem weichen Tuch sein Mäulchen gesäubert. Zum nächsten Kontrolltermin 4 Wochen später, war es aber immer noch nicht wirklich zufriedenstellend besser geworden. Somit gab es die nächste Spritze und weitere Vitamine. Aber Fixi kam nicht in die Pötte. Er schnäkelte wieder mehr und nach 2 Wochen eskalierte das Ganze dann mal wieder am Wochenende (das war am 3.April)! Fixi zog sich komplett zurück, fraß so gut wie nichts und trank viel und sein Kot war breiig und stank. Am Montag war ich gleich wieder bei der TÄ. Er hatte über 40°C Fieber und war dehydriert und seine Zunge war wieder in einem schlimmen Zustand . Es wurde Blut abgenommen um zu seine Leberwerte zu überprüfen. Die TÄ hatte den Verdacht auf eine Pankreatitis. Aber seine Leberwerte waren in Ordnung, im unteren Normbereich. Nur die Lipase war erhöht, allerdings nicht besorgniserregend. Er bekam eine Infusion und dazu noch eine Vitaminspritze zur Unterstützung seines Immunsystems und Schmerzmittel. Am Dienstag war Frank dann mit ihm bei der TÄ zur nächsten Infusion und ich bin heute wieder mit ihm dort gewesen. Die TÄ hat ihm nochmal Blut abgenommen um auf FIV/HIV und Leukose zu testen. Das Ergebnis gibt es dann am Freitag.

Fixi ist natürlich überhaupt nicht amused. Sobald sein Korb bei der TÄ auf dem Untersuchungstisch steht beginnt er zu knurren und zu fauchen. Und die beiden Blutentnahmen am Montag und heute waren purer Stress für ihn. Morgen gibt es nochmal eine Infusion und Vitamine. Futtertechnisch gibt es derzeit kein Nassfutter für ihn, er verweigert es eh. Ich gebe ihm rohes Rinderhack, gegartes Putenbrustfilet, bzw Hähnchenbrustfilet und gegarten Weissfisch. Und sein TroFu. Aber er frisst wirklich wenig. Gestern Abend und auch heute Abend habe ich ihn mit meiner Hand angefüttert. Schließlich ist er dann doch an seinen Napf gegangen. Heute Abend hat er bisher 20g Putenbrust und 15 g Rinderhack gegessen. Das wars. Frank und ich sind sehr, sehr in Sorge und unser Nervenkostüm ist total angspannt.

In dieser Zeit seit Juli 2015 hat Fixi 1,3 kg abgenommen. Er wiegt jetzt nur noch 4,3 kg. Ich hoffe wirklich sehr, dass die Behandlung bald anschlägt, bzw. herausgefunden wird, was ihm wirklich fehlt und ihm so zusetzt. Am Freitag kommt auch  eine Tierheilpraktikerin zu uns nach Hause. Sie ist eine Bekannte unserer TÄ und vielleicht ergeben sich da ja doch noch unterstützende Maßnahmen um Fixi wieder gesund zu bekommen. Es steht im Moment wirklich nicht gut um Fixi, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Wir lieben ihn sehr, unseren Mausebär!

Ein schöner und ein trauriger Tag

Seit langer Zeit schreibe ich mal wieder in meinem Blog. Das erste Mal für dieses Jahr. Dieser Tag inspiriert mich aus zwei Gründen: es ist mal wieder Merrie Monarch Festival Woche und heute, am 1. April starten die Hula Wettbewerbe in Hilo, Hawaii. Ich kann sie per Livestream über @K5TheHomeTeam empfangen. Das macht mich sehr glücklich.

Gleichzeitig ist es aber auch ein trauriger Tag. Denn heute vor einem Jahr mussten wir unseren Pupsylotta gehen lassen. Und in den letzten Tagen ist mir dieses Datum nicht mehr aus dem Kopf gegangen…. Pupsylotta ist tief in meinem Herzen verankert und ich habe ganz besonders in den letzten 3 Monaten ganz viel an ihn gedacht. Er ist unvergessen und sein Tod macht mich immer noch traurig. Allerdings denke ich auch viel an die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften seit Dezember 2011. Und das macht mich dankbar und auch wieder glücklich. Somit schließt sich der Kreis wieder.

Außerdem haben wir ja noch unseren süßen Fixi Mausebär. Allerdings bereitet er uns auch seit einigen Monaten ziemliche Sorgen. Das war auch ein Grund, warum ich letztes Jahr in der zweiten Jahreshälfte keine Inspiration mehr hatte in meinem Blog zu schreiben. Aber was auch immer passieren soll, das passiert. Ich hoffe, dass Fixi sich wieder erholt und wir noch eine schöne Zeit mit ihm verbringen dürfen. Wir tun jedenfalls alles für ihn!